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Popup-Radwege in Flensburg: Nur Fliegen ist schöner!

Zweimal konnte man diese Woche erleben, wie bequem und sicher Fahrradfahren in der Innenstadt sein kann: Am Dienstag, dem 19. Mai, an den Norderhofenden und am Samstag, dem 23. Mai, am Hafendamm. Die Gemeinschaftsaktion von ADFC, VCD und Greenpeace wurden von den Radler*innen begeistert angenommen!

 

Die traurige Situation des Radverkehrs in Flensburg ist allgemein bekannt. “Mordsgefährlich” seien die Radwege in der Innenstadt mit Gegen- und Abbiegeverkehr und spontan kreuzenden Passant*innen. Extrem sei es an den meisten "Bettelampeln" für Fuß-und Radquerungen, ganz speziell an der ZOB-Kreuzung und am Durchgang Mauseloch, so ein passionierter Radfahrer.

Höchste Zeit etwas zu unternehmen, gerade jetzt in der Corona-Situation, fanden die Ortsgruppen von Greenpeace, VCD und ADFC. Gemeinsam organisierten sie die beiden Popup-Radwege. Zur großen Freude der Benutzer*innen, die es genossen, sicher und mit ausreichend Raum über die glatte Fahrbahn zu radeln.

“Städte und Kommunen sollten kurzfristig Pop-Up Bikelanes auf mehrspurigen Straßen einrichten und so den Radverkehr fördern", fordert Frederik Meißner, Leiter des VCD Büros Schleswig-Holstein, und wünscht sich mehr Mut zur Veränderung. Dem VCD geht es dabei nicht alleine um die Radfahrer: „Wenn Radfahrer auf einer sicheren Spur auf der Straße fahren, ist mehr Platz für Fußgänger auf dem Bürgersteig“, so Meißner weiter.

Der VCD sieht darin auch Chancen für die wieder geöffnete Gastronomie, die aufgrund von Corona-Auflagen am ehesten draußen stattfinden kann. „Wir müssen jetzt einfach erkennen, dass der öffentliche Raum gerechter verteilt werden muss“, betonte Meißner. Ein Appell auch an die Flensburger Ratsversammlung!

Erlebe das Fahrgefühl - radeln mit Spaß!

Schnappschüsse von den Aktionen

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