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Nord, Bahn & Bus, Hamburg, Pressemitteilung
VCD Nord: Hamburg und Schleswig-Holstein

Faktencheck Bahnhof Altona - Ortstermin

Der sehr gut nachgefragte Ortstermin am 09. August führte zu den Stations- und Gleisanlagen im Bereich Altona und Diebsteich. Handlungsbedarf an beiden Orten ist offenkundig, denn der Fern- und Regionalbahnhof Altona ist in die Jahre gekommen und die S-Bahn Station Diebsteich mit dem Fußgängertunnel von Westen verwahrlost. Ernüchternd war der Gang durch das bereits entstandene Neubaugebiet mit einem hohen Anteil an Straßenflächen und weitgehender Bodenversiegelung. Aufschlussreich waren die Ausführungen des Bahngutachters Pöyry, wonach auch bei Fortbestand des Fern- und Regionalbahnhofs Altona in heutiger Kapazität umfassender Wohnungsbau in der Neuen Mitte Altona möglich sein wird. Hierzu werden beim nächsten Fakrtenchecktermin Ende September Pläne vorbereitet.

Gemeinsame Presse-Information

Faktencheck: Beteiligte treffen sich zur Begehung am

Fern- und Regionalbahnhof Hamburg-Altona

Stadt, Deutsche Bahn, VCD und Initiative bleiben zur geplanten Verlegung im Gespräch

Hamburg, 09.08.2019. Mit einem Ortstermin setzten Vertreter der Stadt und der Deutschen Bahn den Faktencheck zur geplanten Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona mit Mitgliedern des Verkehrsclubs Deutschland (VCD Nord) sowie der Bürgerinitiative „Prellbock“ heute fort. Mit Finanzsenator        Dr. Andreas Dressel, Moderator der Runde, besichtigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den aktuellen Kopfbahnhof, den S-Bahnhof Diebsteich sowie das Umfeld der Gleisführung zwischen den Stationen.

In dem gut dreistündigen Termin ging es um den Zustand des Kopfbahnhofs Hamburg-Altona, dessen Gleisbereich nach der geplanten Verlegung an den Diebsteich durch einen Park ersetzt werden soll. Die Runde verschaffte sich einen Überblick über die so genannte Eingleisbrücke („Quietschkurve“) im Bereich Stresemannstraße/Harkortstraße und das angrenzende, für den zweiten Bauabschnitt des Wohnquartiers Mitte Altona vorgesehene Areal. Dort befinden sich Gleisanlagen, die entsprechend der Planung Häusern und Straßen weichen sollen. Abschließend nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer denvon der Bahn für den Fern- und Regionalbahnhof anvisierten neuen Standort am Diebsteich in Augenschein.

Bei den nächsten Treffen im September sollen die Ergebnisse der eingesetzten Arbeitsgruppen vorgestellt und diskutiert sowie das weitere Vorgehen abgestimmt werden.

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Die gemeinsame Begehung war eine unverzichtbare Ergänzung unseres Faktenchecks, weil die reale Draufsicht auf das Gelände immer besser ist als das abstrakte Erörtern am grünen Tisch. Wir wollen auf dieser Grundlage den Faktencheck weiterführen und Konsensmöglichkeiten ausloten.“

Frank Limprecht, Leiter Großprojekte Regionalbereich Nord der Deutschen Bahn: „Dieser Ortstermin war zur Veranschaulichung unserer guten Gründe für die Verlegung wertvoll. Die gemeinsame Begehung hat die aktuelle Problematik offenbart, die der nicht mehr zeitgemäße Kopfbahnhof für den Fern- und Regionalverkehr mit sich bringt. Wir haben das Potenzial und die vielen Vorteile des künftigen Standorts aufgezeigt. Weiterhin werden wir mit Information und Fakten alles dransetzen, das Verständnis für unser geplantes Großprojekt zu schärfen.“

Rainer Schneider, Vorstand VCD Nord: „Die heutige Ortsbesichtigung belegte den Instandhaltungsrückstand trotz der Bedeutung des heutigen Fern- und Regionalbahnhofs als Verkehrsdrehscheibe im Zentrum Altonas.“

Michael Jung, Sprecher „Prellbock Altona“: „Der Ortstermin hat die dringende Renovierungsbedürftigkeit des jetzigen Fern- und Regionalbahnhofs Altona aufgezeigt, wie auch das Potential für Wohnungsbau auf den freiwerdenden Gleisflächen. Ein Verzicht auf die Bahnhofsverlegung würde es ermöglichen den S-Bahnhof Diebsteich als leistungsfähigen Schnellbahnknoten für den Hamburger Westen mit zwei S-Bahnsteigen auszubauen.“

 

 

 

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