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Nord, Hamburg, Mobilität in der Stadt, Verkehrspolitik

VCD Nord zu den Koalitionsverhandlungen zum Thema Mobilität, Umwelt, Wohnen in Hamburg

Der Vertrag zwischen FHH, Deutscher Bahn und VCD zur Verlegung des Bahnhofs Hamburg-Altona sieht umfassende Maßnahmen zur Verbesserung des öffentlichen Verkehrs im Einzugsbereich des Bahnhofs vor.

Er ist für den zukünftigen Senat bindend, aber für die Erreichung einer echten Mobilitätswende, für die der VCD eintritt und die sich auch in Ihren Wahlprogrammen wiederfindet, noch nicht hinreichend. Erlauben Sie uns deshalb, Ihnen für die Koalitionsverhandlungen zuerst zwei grundlegende Anregungen mit auf den Weg zu geben: 

  1. Das im Vertrag für den Einzugsbereich des Bahnhofs festgelegte Ziel eines um 25 Prozent höheren Anteils des öffentlichen Verkehrs am Modal Split, davon zehn Prozent innerhalb von fünf Jahren, ist auf die gesamte Stadt auszuweiten.
  2. Die im Vertrag in den Positionen 2, 3, 4 und 5 des Vertrags beschriebenen „zu prüfenden Maßnahmen“ werden in den Koalitionsvertrag als „möglichst umzusetzende Maßnahmen“ übertragen.

Besagte Positionen stellen eine logische Konkretisierung und Erweiterung des Vertrages dar.

Um aber die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, den Menschen eine sichere und umweltverträgliche Mobilität zu ermöglichen und die Wohn- und Aufenthaltsqualität überall zu heben, bedarf es einer Fülle zusätzlicher Maßnahmen. Diese folgen der Hierarchie Verkehrsvermeidung, Verkehrsverlagerung auf den Umweltverbund sowie möglichst schonende Abwicklung des nicht vermeidbaren und nicht verlagerbaren motorisierten Individual- und Güterverkehrs. Anknüpfend an den obigen Vertrag wäre etwa ein CO2-Kontingent für den MIV eine sinnvolle Festlegung.

Lesen Sie hier im PDF Download die vollständige Stellungnahme mit den Punkten, die der VCD Nord als unverzichtbar im Kaolitionsvertrag ansieht.

 

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