VCD NRW Nachrichten http://nrw.vcd.org de_DE VCD NRW Sun, 27 Sep 2020 19:00:44 +0200 Sun, 27 Sep 2020 19:00:44 +0200 TYPO3 EXT:news news-7383 Sat, 26 Sep 2020 11:36:17 +0200 Gesunde Verkehrswende für NRW https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/gesunde-verkehrswende-fuer-nrw/  

Der VCD NRW hat Grundsätze und Maßnahmenvorschläge für eine „gesunde Verkehrswende“ beschlossen, die Pandemieschutz und Klimaschutz wirksam leisten und verknüpfen sollen.

(PDF-Version hier)

6 Grundsätze

  1. Corona hat viel verändert, auch im Verkehr. Der (Wieder-)Aufbau muss konsequent ein Umbau zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit sein. Gemäßigter und ressourcensparender Konsum als neue Normalität ist dabei ein zentrales Ziel, z.B. weniger Ferntourismus und Luftverkehr - also in NRW u.a. konkret die verlustreichen Flughäfen Weeze, Münster-Osnabrück, Paderborn und Dortmund schließen, Regionaltouristik und Umstrukturierung der Wirtschaft fördern.
  2. Verkehrswende muss demokratisch organisiert und im Alltag positiv erlebt werden, nicht autoritär als exekutiver „Notstand“ und Verbotsliste daherkommen – demokratische Gremien können (und müssen) schnell und konsequent handeln, und die Klimakrise ist genauso systemkritisch wie Finanzkrise oder Pandemie!
  3. Mobilitäts-Management und Logistik sollen Verkehr lokal intelligent und nachhaltig organisieren – als Pflichtaufgabe für Kommunen, Bauherren, Firmen, Schulen, Veranstalter.
    Einige Grundsätze: attraktive Alternativen („Pull“) und steuernde Instrumente („Push“) gehören eng zusammen, Steuerung (Verkehrsregelung, Umwidmung von Flächen, Preise..) wirkt schneller als Bauen, Raumstruktur und Verkehr müssen zur Verkehrsvermeidung zusammen geplant werden, Kommunikation ist in der Verkehrspolitik ein wichtiges Element. Großstadt und ländlicher Raum brauchen unterschiedliche Lösungskonzepte.
  4. Der öffentliche Verkehr muss sich neu ausrichten, um Kunden zurück- und neu zu gewinnen, schnell kundenfreundlicher, pandemie-/wetterfest und effizienter werden. Dazu gehören: bessere Gestaltung des Raums (Wagen, Stationen), „Crowd-Management“ (über Auslastung informieren, Fahrgast-Ströme lenken, Alternativen anbieten..), mehr Zuverlässigkeit und Flexibilität, optimiertes Angebot (auf Hauptachsen und Engpass-Abschnitten verstärken). Dafür braucht der öffentliche Verkehr auch mehr Geld, aber geknüpft an klare Zielvereinbarungen und eigene Konzepte der Betreiber. Günstigere Fahrpreise sind sinnvoll, aber wir brauchen viel Geld für Verlustausgleich, besseres Angebot, Infrastruktur etc., und es sollte nicht Fuß- und Rad-Verkehr in den ÖPNV gelockt werden. Im Preis-Wettbewerb mit dem Pkw sollten eher die Park-Kosten angehoben werden, was sogar Geld einbringt.
  5. Der Straßenverkehr muss umfassend verträglicher werden: mehr Raum und Sicherheit für Rad- und Fußverkehr (aktive Mobilität) und ÖPNV, emissionsarme und kleinere Autos, nachhaltige Verkehrssteuerung und Parkraum-Management, angemessene CO2-Preise. Eine gemeinschaftliche Nutzung kann freie Pkw-Kapazitäten nutzen (Car- und Ride-Sharing, “öffentlicher Individualverkehr“). - E-Autos und Digitalisierung lösen nicht alle Probleme.
  6. Verkehr wird wesentlich vor Ort und in der Region gestaltet. Der richtige finanzielle und rechtliche Rahmen muss aber von Bund und Land kommen: dauerhafte Finanzierung des ÖPNV-Betriebs (mit Bundes-Anteil), wirksame Instrumente zur Verkehrssteuerung (StVO, Parken), Abbau schädlicher Steuer-Vorteile (Diesel, Luftverkehr, Firmenwagen,..), verträgliche Tempolimits (Tempo 30 als Regel  in der Stadt / 80 auf Landstraßen / 130 auf Autobahnen).

 

6 aktuelle Handlungsfelder – gemeinsam für Land, Kommunen, Regionen / Verbünde

  1. Sofortprogramm ÖPNV inkl. Bahn für Pandemieschutz und Qualitätsverbesserung (wesentliche Maßnahmen müssen ab Herbst greifen!):
    - Auslastungs-Management: systematische Fahrgastzählungen, flexible Einsatzwagen gegen Überfüllung, Reise-Info zu erwarteter Auslastung, Fahrgastströme an der Station und im Zug besser verteilen, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit erhöhen;
    - Kapazitätserweiterung: größere Wagen /Züge, zusätzliche Fahrten gezielt für überlastete Abschnitte und Zeiten einrichten, Alternativ-Angebote besser verknüpfen;
    - Tarifentwicklung: Flexiblere Zeitkarten, attraktive Basis-Tickets, Mobilitätsprämie für Abos;
    - mehr qualitative Attraktivität: bessere (und getestete) Nutzungsfreundlichkeit und Freizügigkeit, Transparenz des Angebots und Information, umfassende Barrierefreiheit,..
  2. Notwendige flächendeckende Investitionen für den ÖPNV inkl. Bahn: Modernisierung und Raumoptimierung von Stationen (Sanierung), Fahrzeugen (Innenraum) und Netz (Flexibilität).
  3. Stärkung des Rad- und Fußverkehrs in und zwischen Orten: Hochwertige Haupt-Routen (geschützte Spuren, Fahrradstraßen, breite Rad- und Gehwege u.ä.), mehr Straßen-Raum für Rad und Fuß, sichere rad- und gehfreundliche Kreuzungen (inkl. Ampelschaltungen), mehr Straßen-Grün, mehr Rad-Stellplätze (im Straßenraum und an Gebäuden) – gefördert durch Fahrradgesetz, erweiterte Investitionen, Reduzierung von Kfz-Spuren und -Parkplätzen.
  4. Dämpfung der Verkehrsspitzen durch gestaffelte Zeiten u.a. für Schulen, Arbeit, Groß-Events, auch Verkehrsvermeidung durch mehr Home-Office/-Schooling und Videotreffen. Das ist Teil des Mobilitäts-Managements für wichtige Standorte (und ganze Orte) mit verbindlich vereinbarten Verkehrs- und Umwelt-Zielen, das auch weitere Elemente umfasst: verkehrssparende Raum-Planung, Parkraum-Bewirtschaftung, JobTickets, verträgliche Flottenentwicklung, Beratung, Mitfahrbörsen, Güter-Logistik u.a.m.
  5. Modernes Parkraum-Management in Städten zur nachhaltigen Verkehrssteuerung: höhere Bewohner-Parkgebühren (in bewirtschafteten Gebieten bereits möglich), Bewirtschaftungs-Zonen ausweiten, kostenpflichtige Firmen-Parkplätze (über Vereinbarungen und Mobilitäts-Management), keine Zwangs-Stellplätze in Mietverträgen, differenziertes digitales Park-Management und -überwachung - plus angemessene Bußgelder, damit es wirken kann.
  6. Umsetzung mitdenken, Beschlüsse und Geld alleine reichen nicht: Politisch-administrative Prozesse straffen, personelle Ressourcen für Planung, Bau, Betrieb ausbauen und umschichten, Investitions-Programme verstetigen, Kompetenz der Verwaltung entwickeln, allgemeine Management-Instrumente von konkreten Zielgrößen bis zum Ergebnis-Controlling nutzen.
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news-7382 Sat, 26 Sep 2020 00:03:01 +0200 VCD begrüßt Vereinbarungen zur OB-Stichwahl in Dortmund https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-begruesst-vereinbarungen-zur-ob-stichwahl-in-dortmund/ Positiv überrascht reagiert der VCD Dortmund-Unna auf die Vereinbarungen von Grünen und CDU im Vorfeld der Oberbürgermeister-Stichwahl. „Ein so deutliches Bekenntnis zur Klimaneutralität bis 2035 und zu einer Verkehrswende in Dortmund hätten wir nicht erwartet“, sagt VCD-Vorstand Lorenz Redicker. Er nennt dabei den Verzicht auf die Verlängerung der OWIIIa im Dortmunder Osten und den Ausbaustopp für den Flughafen, verbunden mit der Entwicklung von „Nachfolgeszenarien“ für den Flughafen. Auch die vereinbarte beschleunigte Fertigstellung des RS1 bis 2025 stößt auf volle Unterstützung des VCD, insbesondere, dass hier auch die Bedeutung der Brückenbauwerke in der südlichen Innenstadt betont wird. „Ohne die Brücken ist der RS1 in der Innenstadt weitgehend wertlos, mit diesen Bauwerken kann endlich ein echter Rad-Schnellweg entstehen“, hofft Redicker.

Natürlich müsse man schauen, was von diesen Vereinbarungen nach der Stichwahl, ganz gleich, wie sie ausgehe, übrig bleibe, räumt das VCD-Vorstandsmitglied ein. Immerhin hätten SPD und CDU im Rat erst vor wenigen Monaten stadteigene Planungskapazitäten für die OWIIIa beschlossen. Redicker verweist aber auch auf die Antwort von SPD-Kandidat Thomas Westphal auf einen offenen Brief von Parents for Future und Klimabündnis Dortmund („ÖPNV ist bei mir kein Schlagwort“ und „Ich stehe auch für ein geschlossenes und kindersicheres Fahrradnetz“). „So gesehen haben wir eine große Mehrheit im Rat für die Verkehrswende.“

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news-7390 Mon, 21 Sep 2020 17:35:00 +0200 Newsletter 09 / 2020 https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/newsletter-09-2020/ Der Newsletter 09 / 2020 des VCD Düsseldorf / Mettmann / Neuss ist erschienen. Thema u.a.: Bericht aus dem Verkehrsausschuss des Düsseldorfer Rats.

Die Newsletter zum Download: hier.

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news-7361 Mon, 21 Sep 2020 08:36:23 +0200 Interviews des ADFC Köln mit den OB-Kandidat*innen https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/interviews-des-adfc-koeln-mit-den-ob-kandidatinnen/ Auf Youtube findet ihr sowohl eine Schnell- als auch die Langfassungen der Interviews.

Schnellfassung: https://www.youtube.com/watch?v=Wl1T5lCIbSQ

Interview mit Frau Reker: https://www.youtube.com/watch?v=IDrHcInmMa8

Interview mit Andreas Kossiski: https://www.youtube.com/watch?v=j4jo1w-JK4c

 

Danke an den ADFC Köln  für diese sehr empfehlenswerten Videos! 

Geht bitte nächsten Sonntag wählen und entscheidet mit über die Zukunft Kölns!

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news-7354 Thu, 17 Sep 2020 16:50:18 +0200 Kidical Mass, 20.09.2020 https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/kidical-mass-20092020/  

Start ist um 15.00Uhr am Rudolfplatz, Ziel ist die BüZe in Ehrenfeld. 

Die Kidical Mass ist für alle von 0 bis 99 geeignet. Die Polizei sichert die Wege.
Da die Tour noch unter "Corona-Umständen" stattfindet, achten wir alle an Start, Ziel und unterwegs auf genug Abstand.

Unser Weg führt uns über eine„Human Protected Bikelane“, die Greenpeace Köln als Symbol für sichere Radwege einrichtet. Außerdem treffen wir auf der Strecke den Fancy Women Bike Ride, mit dem wir dann gemeinsam und noch bunter bis zum BüzE radeln.

 

Hier geht es zur Facebookveranstaltung. 

Mehr Infos zu der Kidical Mass Köln findet ihr hier

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news-7330 Tue, 15 Sep 2020 14:19:03 +0200 VCD begrüßt die Umgestaltung des Eigelsteins zwischen Torburg und Dagobertstraße https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-begruesst-die-umgestaltung-des-eigelsteins-zwischen-torburg-und-dagobertstrasse/ Das war nicht immer so: Noch vor wenigen Monaten gab es hier ein großes Gedränge, es gab nur wenig Raum für die Menschen, egal ob zu Fuß oder auf dem Rad, von Gemütlichkeit keine Spur – Hektik beherrschte die Szenerie, und vor allem der Autoverkehr drückte der Straße seinen Stempel auf.

Der Umgestaltung vorausgegangen war ein Beschluss der Bezirksvertretung: weniger Autos, mehr Platz für Fußgänger*innen, Radfahrende und Außengastronomie. Das Vorbild war die Severinstraße.

Für die Umgestaltung zu einer Fußgängerzone, die auch für den Radverkehr frei gegeben ist, waren keine baulichen Veränderungen notwendig. Lediglich zusätzliche Schilder mussten aufgestellt werden.

Der Verkehrsclub Köln bewertet die Umgestaltung zur Fußgängerzone als gelungen: Endlich gibt es ausreichend Platz für den Fuß- und Radverkehr. Der umgestaltete Bereich strahlt eine hohe Aufenthaltsqualität aus, welche zum Verweilen einlädt. Das haben auch die Gastronome erkannt, welche sofort die Möglichkeiten für zusätzliche Außengastronomie ergriffen haben.

Seit Anfang September gibt es sogar konsumfreie Sitzgelegenheiten. Die Wanderbaumallee Köln ist für einen Monat zu Gast und lädt zum Verweilen, Plaudern oder Ausruhen ein. Zwar sind die Wanderbäume recht klein, sie zeigen aber deutlich, wie eine Straße mit etwas Grün regelrecht aufblüht.

Die autofreie Innenstadt als Ziel

Was sich schon nach der Umgestaltung der Severinstraße angedeutet hatte, bestätigt sich hier am Eigelstein: Weniger Autoverkehr und weniger PKW-Stellplätze erhöhen die Aufenthaltsqualität erheblich, ja sie schaffen erst eine Qualität, die diesen Namen auch verdient. Diese Erkenntnis sollte jetzt an möglichst vielen Orten umgesetzt werden. Dazu bietet die Stadt noch reichliche Möglichkeiten. Als nächsten Schritt sollten die benachbarten Straßenzüge zu einer vernetzten Fußgängerzone umgestaltet werden, also auch der gesamte Eigelstein. Das große Ziel sollte hier die autofreie Innenstadt sein. Die Zeit dazu ist reif.

Weitere Informationen zur Wanderbaumallee Köln.

Pressemitteilung

 

Ansprechpartner:
Hans-Georg Kleinmann

hans-georg.kleinmann@vcd-koeln.de

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news-7327 Tue, 15 Sep 2020 12:02:00 +0200 "Alles Gute zum Geburtstag, Wanderbaumallee" https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/alles-gute-zum-geburtstag-wanderbaumallee/ Beim Tag des Guten Lebens am 15.09.2019 haben wir die bis dahin fertigen vier Module der Wanderbaumallee Köln das erste Mal vorgestellt und durch die Straßen Kölns geschoben. Seitdem sind viele weitere Kilometer, die wir mit den Bäumen durch Köln gewandert sind, hinzugekommen und unsere Bäume sind deutlich gewachsen. So haben wir nicht nur innerhalb Ehrenfelds die Allee mehrfach verstellt, sondern waren mit ihnen auch beim Gedenktag des Archiveinsturzes auf der Severinstraße, wanderten ins Belgische Viertel und begrünen gerade den Eigelstein. Bei allen Umzügen und vor Ort hatten wir großartige Unterstützung von zahlreichen fleißigen Helfer*innen. In den jeweiligen Nachbarschaften und Gemeinden wurden wir herzlich mit Konzerten, Kaffee, Wasser und Kuchen begrüßt sowie unsere Bäume dort liebevoll gepflegt.

Am Anfang durften wir mit der Wanderbaumallee nur auf Privatgelände stehen. Aus diesem Grund wanderten wir zunächst ausschließlich von Kirchenvorplatz zu Kirchenvorplatz. Nach langen Gesprächen mit der Verwaltung dürfen die Wanderbäume nun im öffentlichen Straßenraum bewegt und abgestellt werden. Wir haben unsere Module inzwischen etwas umgeplant und haben zwei verschiedene Modulvarianten. Auch die Baumgröße und -auswahl haben wir in dem letzten Jahr perfektioniert. Manche Bäume waren einfach zu hoch für die Kölner Begebenheiten und stellten uns vor große Herausforderungen. Doch schließlich meisterten wir auch diese Hürde. Jeder Baum wurde sicher unter den Oberleitungen der Straßenbahnen und unter jeder Brücke hergeschoben oder getragen.

Heute, ein Jahr nach der ersten Wanderung, besteht die Wanderbaumallee aus sieben Modulen und darf in fünf Bezirken in Köln offiziell stehen. Drei weitere Module werden gerade noch fertig gestellt und sind auch bald für ihren Einsatz auf der Straße bereit. Die WBA erfreut sich an jedem Standort großer Beliebtheit. Die Sitzbänke werden rege als Sitzmöglichkeit, Treffpunkt für den Nachmittagskaffee oder das Feierabendbier genutzt. An der Kartäuserkirche war sie sogar Vorbild für Bäume, die dort inzwischen gepflanzt wurden. Unsere Allee ist inzwischen fest in Köln etabliert und wird von allen Seiten angefragt. Sie ist nicht mehr aus dem Straßenraum Kölns wegzudenken.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und sind gespannt, was uns erwartet! Danke an alle, die uns im ersten Jahr begleitet und unterstützt haben!

Auf der Website findet ihr viele spannende Eindrücke aus dem ersten Jahr WBA Köln. 

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news-7171 Sun, 13 Sep 2020 14:33:00 +0200 Pop-Up Radweg https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/pop-up-radweg/ Der PopUp-Radweg (Lageplan) wurde vom Forum für Fahrrad- und Fußverkehr “Verkehrswende-Hagen” (VCD Hagen-MK, ADFC und unorganisierte FahrradFahrer*Innen) veranstaltet. Bei herrlichem Wetter erlebten ca. 100 Teilnehmer*innen unter Aufsicht einer kooperativen Polizei, wie Fahrradfahren in Hagen sein könnte.

 

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news-7318 Fri, 11 Sep 2020 08:18:41 +0200 VCD Düsseldorf zur Rheinquerung: Messe-Seestern-Linie ist besser! https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-duesseldorf-zur-rheinquerung-messe-seestern-linie-ist-besser/ In Düsseldorf wird über die Rheinquerung U81 diskutiert. Der VCD hält eine ÖPNV-Rheinquerung im Düsseldorfer Norden für notwendig, schlägt aber eine Alternative vor: die direkte Verbindung von Messe Nord über Messe Süd zum Seestern. Diese Strecke schafft eine 2. Verbindung von Messe und Arena zur Innenstadt und verbessert damit Betriebssicherheit und Kapazität bei Groß-Veranstaltungen, sie schließt die großen Bürogebiete Seestern /Hansaallee / Vodafone und das linksrheinische Düsseldorf über den Rhein an, entlastet Innenstadtstrecken, bringt mehr Direktverbindungen für Meerbusch und Krefeld und ggfs. Neuss, ist betrieblich und wirtschaftlich günstig. Die Trasse ist erheblich kürzer als die bisher verfolgte Planung von Messe Nord über Lörick an der Stadtgrenze entlang bis Handweiser, die dann noch durch die Messeschleife U80 ergänzt werden muss. Diese alte Planung hält der VCD für verkehrlich wie wirtschaftlich nicht tragfähig, das linksrheinische Düsseldorf mit seinen großen Bürogebieten würde „links liegengelassen“. Für die von der Stadt angekündigte ergebnisoffene Bürger-Diskussion muss auch die Machbarkeit unserer und weiterer Alternativen umgehend untersucht werden.

Vorstellung der Messe-Seestern-Linie (PDF)

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news-7312 Thu, 10 Sep 2020 09:09:05 +0200 9 Punkte für besseren Busverkehr zum Fahrplanwechsel Sommer 2021 https://nrw.vcd.org/der-vcd-in-nrw/aachen-dueren/veroeffentlichungen-und-pressemitteilungen/ news-7311 Wed, 09 Sep 2020 20:58:48 +0200 Nächste "Kidical Mass" am 20. September https://radentscheid-aachen.de/blog/events/kidical-mass/ news-7310 Wed, 09 Sep 2020 20:55:17 +0200 Europäische Woche der Mobilität http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/verkehr_strasse/clevermobil/mobilitaetswochen/mobilitaetswoche_2020/index.html news-7267 Wed, 02 Sep 2020 20:39:57 +0200 Bürgerforum für autofreien Templergraben https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/buergerforum-fuer-autofreien-templergraben/ Damit ist eine kurzfristige Umsetzung einer Sperrung des Templergrabens für den Autoverkehr ein Schritt näher gerückt.

 

Die nächsten Schritte sind der Mobilitätsausschuss, der morgen (3. 9.) tagt, und danach die Bezirksvertretung Mitte.

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news-7265 Wed, 02 Sep 2020 18:19:49 +0200 Et weed Zick, mer sin su wigg - Kölner Verkehrswende jetzt! - Aufruf zu unserer Petition https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/et-weed-zick-mer-sin-su-wigg-koelner-verkehrswende-jetzt-aufruf-zu-unserer-petition/ Mach mit und unterstütz die AG Kölner Verkehrswende jetzt! mit ihrer Vision für menschenfreundliche, umweltschonende und sozial gerechte Mobilität – und damit für eine bessere Aufenthaltsqualität im Stadtrat und in der Verwaltung gehört zu werden. 

Hier gehts zur Petition. 

Bitte werbt auch bei euren Kolleg*innen, im Bekannten- und Familienkreis dafür. Die Petition soll nach der Wahl an die/den neue*n Oberbürgermeister*in übergeben werden. Weitere Infos findet ihr auf der Homepage der AG Kölner Verkehsrwende jetzt! 

Am Samstag fand die Diksussion rund um das Thema Kölner Verkehsrwende statt. Eingeladen waren Nicolin Gabrysch, Henriette Reker, Andreas Kossiski, Jörg Detjen. Hier könnt ihr euch das Video von der Veranstaltung anschauen. 

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news-7252 Wed, 02 Sep 2020 10:03:12 +0200 Weitere Wanderungen der Wanderbaumallee stehen an https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/weitere-wanderungen-der-wanderbaumallee-stehen-an/ Es wird wieder weitergewandert und das gleich zweimal: Wir versetzen die Bäume in der Leostraße in Ehrenfeld ein paar Häuser weiter in Richtung Subbelratherstr. und wandern danach mit den Bäumen aus der Everhardstr. ins Eigelstein.

Beide Wanderungen finden am Sonntag, 06.09.2020, statt. Treffpunkt für den kleinen Umzug in der Leostraße ist um 12.00 Uhr bei den dort stehenden Bäumen (Leostr./Ecke Christian-Schult-Str.).

Um 14.00 Uhr bekommen wir dann tatkräftig Unterstützung vom Bürgerverein Eigelstein und wandern zusammen mit ihnen mit den Bäumen aus der Everhardstr./ Ecke Christian-Schult-Str. zu unserem schon lang ersehnten Ziel: Der Eigelstein. Nach monatelangen Warten und mehreren Absagen dürfen unsere Bäume nun auch dort endlich stehen und die Straßen dort begrünen.

Bei unserer Ankunft am Eigelstein haben wir dann auch allen Grund zum Feiern und anstoßen, denn wir dürfen unseren Radius vergrößern: Auch die BV Kalk lässt die WBA in ihrem Bezirk zu. Juhuuu, ein weiterer Erfolg für uns!

Kommt gerne zu unseren Wanderungen oder auch zum Empfang im Eigelstein vorbei. Wir freuen uns wie immer über jede helfende Hand und interessierte Gäste!

Website der Wanderbaumallee Köln. 

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news-7238 Sun, 30 Aug 2020 19:24:06 +0200 Templergraben: Überfällige Maßnahmen nicht weiter hinausschieben https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/templergraben-ueberfaellige-massnahmen-nicht-weiter-hinausschieben/ Die Initiative Uni.Urban.Mobil hatte mit dem VCD zu einer Kundgebung aufgerufen, um die Petition für einen autofreien Templergraben zu unterstützen. Mehrere Hundert Teilnehmer kamen, viele davon in einem Fahrrad-Korso.

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news-7237 Sun, 30 Aug 2020 17:07:20 +0200 Überwältigende Fahrraddemonstration in Dortmund https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/ueberwaeltigende-fahrraddemonstration-in-dortmund/ Peter Fricke und seine Mitstreiter*innen von Aufbruch Fahrrad, Velocityruhr und VCD waren überwältigt. Mit 200 Radlern hatten sie gerechnet, gekommen waren 1200. Es war die wohl größte Fahrraddemo in der Geschichte der Stadt Dortmund.  Der Hansaplatz war dicht gefüllt, als sich am 29. August 2020 um 18:00 Uhr der nicht enden wollende Strom von Radlern auf den Weg machte. Über den Wall ging es bis auf die B54, die extra bis zur Abfahrt Rombergpark von der Polizei abgesperrt war. (Video). Auf Spruchbändern hieß es "Taten statt Worte! Fahrradwende jetzt!". Mit der Demonstration wollten die Initiativen dem 18-Punkte-Programm zur Förderung des Radverkehrs in Dortmund Nachdruck verleihen: www.fahrradwende-jetzt.de. Das ist ihnen außerordentlich gut gelungen.

Was sind die Ziele von "Fahrradwende jetzt!"? Es geht um mehr Personal in der Stadtverwaltung und eine gerechtere Verteilung von Flächen, aber auch um konkrete Maßnahmen wie die fahrradfreundliche Umgestaltung von Straßen, die schnelle Fertigstellung des RS1 und den Bau von zwei weiteren Radschnellwegen. Die Demonstration zeigte: Noch nie waren die Zeiten so günstig, um die Verkehrswende wirklich zu realisieren. Eine beeindruckende Steilvorlage für die Politik vor der anstehenden Kommunalwahl am 13. September.

Beteiligte und Unterstützer: Aufbruch Fahrrad, BUND, Greenpeace, ADFC, campus for future, cyclist for future, fridays for future, parents 4 future, KidicalMass, NABU, velo kitchen, VeloCityRuhr.net, VCD

Text, Bilder und Video: Thomas Quittek (BUND); Bilder: Carsten Elkmann

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news-7236 Sun, 30 Aug 2020 14:37:55 +0200 Wieder über 500 bei Fahrraddemonstration: Fahrradfreundlicher Umbau insbesondere von Hauptverkehrsstraßen gefordert https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/wieder-ueber-500-bei-fahrraddemonstration-fahrradfreundlicher-umbau-insbesondere-von-hauptverkehrsst/  

VCD-Sprecher Jürgen Eichel zitierte zu Beginn aus den Wahlprogrammen der Parteien. Die Forderung anch weiterem Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur findet sich vielfach, einige sagen auch, dass der Platz dafür vom Autoverkehr kommen muss. Neben Grünen, Linken und Stadtgestaltern spricht sich interessanterweise auch die FDP für Radverkehrsanlagen auf dem Südring aus. Dafür könnten die Pkw-Stellplätze am Straßenrand entfallen.

Nach der Demonstrationsrunde fand vor dem Schauspielhaus eine Podiumsdiskussion statt, in der es u.a. um das Thema Radentscheid in Bochum ging.

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news-7221 Thu, 27 Aug 2020 10:10:06 +0200 Kidical Mass am 30.08.2020, 15 Uhr https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/kidical-mass-am-30082020-15-uhr/ 30. August, 15 Uhr Start Rudolfplatz, Ziel Aachener Weiher

Wir erobern mit unserer bunten Fahrraddemo für ein kinderfreundliches Köln die Straßen der Stadt. Nach den Sommerferien fordern kleine und große Radfahrende eine neue Verkehrspolitik. Wir wollen, dass sich Kinder und Jugendliche sicher und selbständig mit dem Fahrrad in Köln bewegen können.

Die Kidical Mass ist für alle von 0 bis 99 geeignet  – egal ob Laufrad, normales Fahrrad, Anhänger oder Lastenrad. Die Polizei sichert die Wege.

Da die Tour noch unter „Corona-Umständen“ stattfindet, achten wir am Start, Ziel und unterwegs auf genug Abstand.

Pressemitteilung

Weitere Infos auf der Website der Kidcial Mass oder bei Facebook.

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news-7214 Wed, 26 Aug 2020 21:01:04 +0200 Einladung zur Mitgliederversammlung 2020 https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/einladung-zur-mitgliederversammlung-2020/ Die Jahreshauptversammlung des VCD Aachen-Düren, die coronabedingt verschoben werden musste, findet jetzt am

21. 10. 2020 um 19:30 Uhr

statt, und zwar vorausschtlich in der Aula des Welthauses (weil dort genug Platz ist, um die Abstandsregeln einzuhalten). Die offizielle satzungsgemäße Einladung erfolgt wie immer über die fairkehr.

Dieses Jahr stehen Wahlen für den Vorstand sowie andere Gremien an.

 

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news-7213 Wed, 26 Aug 2020 19:55:19 +0200 Einzelhandel und Gastronomie unterstützen Idee für den Templergraben https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/einzelhandel-und-gastronomie-unterstuetzen-idee-fuer-den-templergraben/ Mehrere Einzelhändler*innen und Gastronom*innen am Templergraben unterstützen die Idee, einen Teil dieser Straße in Zukunft für Zu-Fuß-Gehende, Radfahrende und den Busverkehr zu reservieren. Sie begrüßen die bessere Erreichbarkeit für diese Verkehrsarten und die höhere Aufenthaltsqualität im Straßenraum. Dazu zählen Frankenne, copy2000 sowie die Restaurants Burgeria, Katapult und Juno.

„Für einen autofreien Templergraben schlagen zwei Herzen in unserer Brust. Natürlich sind wir als Händler auf regen Publikumsverkehr angewiesen, der aktuell sicherlich auch durch die freie Fahrt bestimmt wird. Perspektivisch sehen wir jedoch eine große Chance darin, den Bereich zwischen Reiff- Museum und Super-C als Platz für reges Treiben rund um Studierende, RWTH, Gastronomie und Veranstaltungen zu etablieren,“ begründet das Fachgeschäft Frankenne seine Unterstützung. Auch das Restaurant Burgeria denkt in diese Richtung: „Wir denken, dass beide Parteien von einer solchen Umstellung profitieren würden, da sich sowohl Autofahrer*innen als auch Zu-Fußgehende oder Radfahrende gegenseitig stören. Die Stadt hat in ihrer Infrastruktur viel Rücksicht auf die Uni-Persönlichkeit Aachens genommen, und trotzdem fehlt es gerade am Hauptgebäude und in der Nähe der Hörsäle, wo teilweise Unmengen an Fußverkehr zusammenkommen, an studentenfreundlichem Bewegungsfreiraum. Beispiele wie in den Niederlanden zeigen nur zu gut, dass ein einheitlicher, durchgängiger Campus diesen aufwertet und nebenbei auch Unternehmen in diesem Einzugsbereich Vorteile verschafft.“ Und der Kopierladen copy2000 sagt: „Die Maßnahme kommt vor allem der Aufenthaltsqualität zugute. Davon profitieren nicht nur die Hochschule und ihre Angehörigen, sondern auch der anliegende Einzelhandel.“

 

„Die Zeiten sind vorbei, dass Einzelhandel und Gastronomie in Aachen in erster Linie auf autofahrende Kund*innen setzen“, bewertet Nicolai Radke von Uni.Urban.Mobil. (U.U.M.) diesen Zuspruch. „Menschen, die ohne Auto kommen, werden als wichtige Kundengruppe anerkannt“, freut sich Ralf Oswald vom Verkehrsclub Deutschland (VCD). Handel und Dienstleistung profitieren davon, dass diese Kund*innen keine Parkplätze brauchen. So kann die Stadt mehr Platz für die Menschen bieten.

 

Die studentische Initiative U.U.M. hatte zusammen mit dem VCD und dem ADFC einen entsprechenden Bürgerantrag zum Templergraben eingereicht. Er wird am 01.09.2020 im Bürgerforum behandelt (18:00 Uhr im Depot Talstraße, Talstraße 2). Der Bereich soll für den Zielverkehr mit Kraftfahrzeugen weiterhin erreichbar bleiben, während der Durchgangsverkehr ausgeschlossen wird. Das von den meisten Parteien im Rat verfolgte Ziel, den Grabenring als Verteiler für den Radverkehr umzugestalten, wird damit an einer entscheidenden Stelle unterstützt. Für ihren Antrag werden die Initiativen vorab am 28.08., 19:15 Uhr, mit einer Demonstration am Templergraben werben.

 

Nähere Informationen zur Bürgeranregung unter uum-ac.de/templergraben

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news-4995 Fri, 21 Aug 2020 01:02:00 +0200 VCD, AVV, VRR und VRS bieten auch in diesem Jahr die Mobilitätsfibel für Eltern der neuen Grundschulkinder an https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-avv-vrr-und-vrs-bieten-auch-in-diesem-jahr-die-mobilitaetsfibel-fuer-eltern-der-neuen-grundschul/ Die gemeinsame Broschüre des VCD und der drei Verkehrsverbünde bietet mit Blick auf den bald zu bewältigenden Schulweg übersichtlich die wichtigsten Informationen zur kindgerechten Mobilität. Zur Sprache kommen außerdem Themen wie Gesundheit, sicherer Umgang mit Bus und Bahn oder Fortbewegung mit Roller und Fahrrad. Grundlage der Fibel ist das Wissen um die Bedeutung von Bewegung für die körperliche und seelische Entwicklung von Kindern. Dazu gehört, dass Kinder lernen, selbstständig mobil zu sein - auch ohne das „Elterntaxi“.

Download als Pdf-Datei plus Bestelladresse:


VCD-Mobilitätsfibel VRS (mobilitätsfibel@vrsinfo.de)

VCD-Mobilitätsfibel AVV (mobilitaetsfibel@avv.de)

VCD-Mobilitätsfibel VRR (info@vrr.de)

VCD-Mobilitätsfibel neutral (info@vcd-nrw.de)

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news-7170 Sun, 16 Aug 2020 13:23:37 +0200 Infos zur Kommunalwahl in Düsseldorf - Thema Verkehrspolitik https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/infos-zur-kommunalwahl-in-duesseldorf-thema-verkehrspolitik/  

Zu den Kommunalwahlprogrammen für Düsseldorf 2020 zum Verkehr

Verkehr ist eines der zentralen Themen für die aktuelle Kommunalwahl, wichtig für Nachhaltigkeit und Teilhabe, für Wirtschaft und Lebensqualität.

Die Düsseldorfer Wahlprogramme sind wieder sehr umfangreich geworden und nur etwas für Politprofis. Das Lesen und Vergleichen ist aufwendig, einige Parteien haben immerhin Kurzprogramme oder Flyer mit Top-Punkten herausgebracht. Insgesamt könnte die politische Kommunikation der Inhalte in der Werbestadt Düsseldorf bürger(innen)näher und innovativer sein, Visionen könnten anschaulicher gemacht und multimedial verbreitet werden. Das wäre vielleicht nützlicher als viele altertümliche Politiker(innen)fotos mit platten Slogans entlang der Straßen.

In diesem Beitrag sollen verkehrspolitische Programminhalte angeschaut und bewertet werden. (Kleinparteien haben wir nicht berücksichtigt, dort fehlen z.T. echte lokale Programme, z.B. bei der AfD, die überhaupt nur 3 unkonkrete Punkte zum Verkehr nennt.)

Themen

ÖPNV und Radverkehr wollen natürlich alle fördern, wenn auch in unterschiedlicher Intensität und Form. In Corona-Zeiten muss aus VCD-Sicht insbesondere der ÖPNV neu aufgestellt werden, das wird bisher noch nicht angesprochen. Viel Bauen ist angesagt, von großen Radweg-Programmen bis zu sündhaft teuren Tunneln oder massivem Straßenbahn-Ausbau.  SPD und Grüne und Linke wollen Ticketpreise massiv senken, FDP und insbesondere CDU U-Bahn und Straßennetz massiv ausbauen, hier wird sehr viel Geld aber nur relativ wenig bewirken. Wie das alles aufs Klima wirkt, wird nicht hinterfragt. Und wer das eigentlich alles bezahlen soll, auch nicht.

Heikle Themen wie Parken, Flughafen, Hafen Reisholz werden z.T. ausgelassen oder nur nebulös angesprochen. Die Umweltspuren haben übrigens keine erklärten Befürworter.

Modethemen wie Park+Ride, Mobilstationen, Sharing, E-Mobilität, Seilbahn kommen fast überall vor. Dass ihre Bedeutung meist nur marginal oder teilweise sogar schädlich ist, darüber wäre noch zu reden. Auf die notwendige regionale Kooperation wird in unterschiedlicher Form hingewiesen, manchmal wirkt es allerdings immer noch von oben herab.

Themen, die bei den Parteien auffallen, in Stichpunkten (eine persönliche Auswahl):

SPD:
Stadt-/Straßenbahn im 5-10-Min.-Takt, 4 neue Straßenbahnstrecken + Stadtbahnstrecken ins Umland, 365€-Ticket, ÖPNV am Ende kostenfrei,
18 Mio.€/Jahr für Radwege, 2000 Radstellplätze/Jahr, „Verkehrswende beginnt beim Bauen“.

CDU:
„Nr. 1 in Deutschland“ bei P+R u. Radwegenetz, kundenfreundlicherer ÖPNV, mehr Pkw-Stellplätze bei Neubauten, Grüne Welle durch Vernetzung von Ampeln und Fahrzeugen, viele neue Straßen und U-Bahn-Tunnel, digitales Radwege-Monitoring.

Grüne:
viele Stadt-/Straßenbahnlinien im 7,5-Min.-Takt, viele neue Straßenbahn-Strecken, ÖPNV-Preise um 50% senken, ÖPNV am Ende kostenlos,
durchgängige und geschützte Radwege, 10% der Pkw-Straßenparkplätze zu Radstellplätzen, Grüne Welle für Radverkehr, 20% d. Radhauptnetzes pro Jahr realisieren, dafür ausgelagerte Firma „BauRad“, autofreie Stadt(teil)zentren und grüne Lebensadern, stadtweite Parkraum-Bewirtschaftung, regionaler Mobilitätsplan, Nahverkehrs-Abgabe zur Finanzierung.

FDP:
30% mehr ÖPNV-Leistung, bei großen Bauprojekten erst ÖPNV-Anschluss, mehrere Ortsumfahrungen und U-Tunnel, bis 10.000 P+R-Stellplätze (in Düsseldorf), Parkplatz-Kapazität erhalten, mehr Verkehrsüberwachung, Taxi weiterentwickeln.

Linke:
Taktverbesserung ÖPNV, Mobilitäts-Flatrate30€, ÖPNV am Ende kostenlos, U81 streichen, aber innerstädt. Ringbahn planen, eine Reihe von zusätzlichen Abgaben zur Finanzierung.

Andere Parteien

Die kleinen Parteien haben i.d.R. nur ausgewählte Punkte und kein umfassendes Programm.

Die AfD ist mit einem OB-Kandidaten, der meinte, es gäbe kein Klimaproblem, denn CO2 sei nicht giftig, ist nicht ernst zu nehmen. (Er würde wohl auch Deichbau ablehnen, denn Wasser isr doch auch nicht giftig.)

Große Worte – aber wer zahlt?

Kommentar zu den Kommunalwahlprogrammen Düsseldorf 2020 von Iko Tönjes

Nicht nur der Umfang der Wahlprogramme ist groß, der Mund wird auch inhaltlich wieder ziemlich voll genommen: „Nr. 1 in Deutschland“ bei P+R und Radwegen und sogar die bundesweit "größte Offensive für mehr Attraktivität nachhaltiger Verkehrsmittel“ (CDU), 10.000 P+R-Plätze in Düsseldorf (FDP), eine Menge neuer Tunnel (CDU, FDP), starl verbilligter bis kostenloser ÖPNV (Linke, SPD, Grüne),. Geht es auch ein wenig kleiner?

Offensichtlich wird so abgehoben weiter gemacht wie bei früheren Wahlen. Von den vollmundigen Wahl-Versprechen 2014 des heutigen OB, das ÖPNV-Angebot zu verdoppeln und ein großes geschlossenes Radwegenetz aufzubauen, ist am Ende nicht viel übriggeblieben. (Eine Bilanz der vergangenen Ratsperiode würde allerdings diesen Beitrag sprengen.)

Die Wahlprogramme stellen gewaltige Wunschlisten ohne echte Prioritäten auf, gespart wird nirgendwo, zur Umsetzung und Finanzierung ist wenig zu finden. (Nur die Linke nennt einen ganzen Strauß von zusätzlichen Abgaben, die Grünen sprechen eine Nahverkehrs-Abgabe an.) Dabei summieren sich die zusätzlichen Kosten für die Programme allein im Verkehr bei fast allen Parteien jeweils auf schätzungsweise bis zu 150 Mio. Euro im Jahr. Gewaltige Straßenbau- und Tunnelprojekte auf der einen politischen Seite, starke Preissenkungen im ÖPNV auf der anderen Seite sind die Kostentreiber. Woher soll das Geld kommen? Nicht nur die Finanzierung ist unklar, auch die reale Wirksamkeit der Projekte für Verkehr und Klima wurde nicht wirklich geprüft, Modethemen wie Park+Ride oder Seilbahn werden unkritisch übernommen. Was von diesen Monumental-Programmen soll man als WählerIn ernst nehmen?

Die Haltung der Wählerinnen und Wähler ist allerdings auch widersprüchlich: viele wollen eine Verkehrswende, aber eigentlich soll sich wenig ändern. Ob sich viele Wählende an die große Lücke zwischen früheren Versprechen und der Wirklichkeit erinnern (wollen), ist zweifelhaft.

Die Grünen und die Linke gehen etwas auf Corona ein, aber auch nicht sehr substanziell, ansonsten ist die Pandemie, die alles umkrempelt, anscheinend bisher kein Update wert. Oder meint man, ab Herbst ist wieder alles „normal“? Die finanziellen Probleme der Kommunen, die Systemkrise des ÖPNV, Abstandhalten für Zufußgehende,.. all das wird uns voraussichtlich noch lange beschäftigen.

Grundlinien

Der große ideologische Unterschied: SPD,  Grüne und Linke setzen auf Zielorientierung, dabei die Grünen vorrangig auf Klimafreundlichkeit, SPD und Linke betonen Teilhabe. CDU und FDP wollen dagegen ein konfliktarmes „Miteinander“ und angeblich „ideologiefreie“, also eher ziel-lose Politik. Kurz und zugespitzt: Klimaschutz gegen freie Fahrt, das ist auf der verbalen Ebene die klassische Trennlinie, flankiert von sozialen Aspekten.

Das zeigt dann auch die grundsätzlichen Schwachstellen. Mit dem Miteinander kommt man nicht weiter, wenn der Platz in der Stadt und das Geld begrenzt sind und wenn Umweltziele einzuhalten sind. Zielorientierte Politik hat auch ihre Tücken: auch hier wird der Mittelbedarf nicht ernst genug genommen, es zeigen sich außerdem Schwächen dabei, die Bürger mitzunehmen und die Maßnahmenpakete ausgewogen zu konzipieren.

Dass einige der verkehrspolitischen Entscheidungen der letzten Zeit des heutigen OB bzw. einer knappen Ratsmehrheit nicht gut durchdacht waren, lässt sich nicht leugnen, etwa die Umweltspur Witzelstr. oder der Pop-Up-Radweg am Rheinufer. Aber auf der anderen Seite müssen OB-Kandidat Keller und die CDU noch erklären, wie ihre Plakatslogans „Staufreies Düsseldorf “ und „Klimagerechte Stadt“, massiver Straßenausbau und angekündigte Offensive für nachhaltige Verkehrsmittel zusammenpassen.

Wenn OB-Kandidat Keller mitteilt, Tempo 30 als Regel in der Stadt sei mit intelligentem Verkehrsmanagement nicht vereinbar (das ist ähnlich wie Andi Scheuers „Tempolimits sind gegen den Menschenverstand“), obwohl viele Institutionen von EU-Parlament und Deutschem Verkehrssicherheitsrat über Umweltbundesamt und Polizeigewerkschaft bis ADFC und VCD das für richtig halten, lässt an der angeblichen Ideologiefreiheit zweifeln. Man kann über die Lösungsansätze und deren Umsetzung diskutieren, aber ideologische Denkverbote sind keine gute Basis.

Kompromissfähigkeit

Die Programme müssen sich spätestens nach der Wahl an der Realität messen lassen, insbesondere auch an den finanziellen Möglichkeiten. Wir können uns kaum Wohltaten mit der Gießkanne leisten, sondern müssen sehr genau schauen, was machbar ist und was wirkt, und auch was nicht gemacht werden kann.

Tatsächlich werden wir Zielorientierung UND Bürgerorientierung, alternative Angebote („Pull“) UND verkehrssteuernde Maßnahmen („push“) brauchen. Was selten genannt wird, aber wichtig ist: Management-Instrumente, um sparsame und zielgruppen-gerechte Politik umzusetzen. Dazu gehören klar definierte messbare Ziele, das Monitoring von Nachfrage und Zufriedenheit und Potenzialen, ein breiter Maßnahmen-Mix mit bewertenden Wirkungsprognosen (inkl. Kommunikation und Marketing als wichtiger Faktor) und ein Controlling der Zielerreichung und Kosteneffizienz. Hoffentlich denkt man nach der Wahl daran.

Wenn man die Wahlkampf-Rhetorik beiseite lässt, gibt es zwischen den Parteien wenig unüberwindbare Gräben, sondern eher Kompromiss-Spielräume, wie es sie auch in der praktischen Ratsarbeit häufiger gab, bevor das Wahlkampfjahr angebrochen war. Finanzielle Machbarkeit, nüchterne Wirkungs-Analysen sowie neue Corona-Aspekte bieten Raum für Verhandlungs-Lösungen. Ohnehin ist breiter Konsens in der Verkehrspolitik nötig, da sich Verkehrs-Strukturen nur langfristig entwickeln. Es macht für die Stadt und Region keinen Sinn, wenn nach 5 Jahren wieder alles zurückgedreht wird. Ob mit weichen Kompromissen allerdings die Klimaziele erreicht werden können, ist ungewiss.

Die verkehrspolitischen Aussagen im Vergleich

Ein ausführlicher tabellarischer Vergleich der verkehrspolitischen Aussagen der Parteien:

Tabelle in DIN A4 

Tabelle in DIN A2 (alle Parteien nebeneinander)

 

Weitere Infos

Hier sind Links zu den jeweiligen Parteien und OB-Kandidaten: 

Wahlprogramme Düsseldorf 2020 (Schwerpunkt Verkehr)

https://www.cduduesseldorf.de/wahlprogramm

https://stephan-keller.de/mobilitaet-und-stadtentwicklung/

https://www.gruene-duesseldorf.de/deshalb-am-13-september-die-gruenen-waehlen/

https://www.gruene-duesseldorf.de/mobilitaet/

https://stefan-engstfeld.de/politisch/meine-ziele-fuer-duesseldorf/

https://www.spd-duesseldorf.de/nachbarn-waehlen/

https://www.thomasgeisel2020.de/zukunftsbilder

FDP: https://www.duesseldorfverstehen.de/

https://www.die-linke-duesseldorf.de/kommunalwahl/programm/

https://afd-kreis-duesseldorf.de/pressemeldungen/2020/07/kommunalwahl-2020-afd-duesseldorf-startet-mit-motto-aus-liebe-zu-duesseldorf-in-den-wahlkampf/

https://www.klimaliste.de/duesseldorf-wahlprogramm

https://www.rep-duesseldorf.de/kommunalwahlen/standpunkte/

https://www.voltdeutschland.org/duesseldorf/wahlprogramm

 

Alle Kandidaten

https://ris-duesseldorf.itk-rheinland.de/sessionnetduebi/si0050.asp?__ksinr=19785 (Listen für die versch. Ebenen als Links)

Wahlportale Düsseldorf

https://www.duesseldorf.de/statistik-und-wahlen/wahlen/kommunalwahlen.html

https://gehwaehlen20.de/

 

Die Kommunalwahl in Düsseldorf 2014 zum Vergleich

https://www.wahlergebnisse.nrw/kommunalwahlen/2014/aktuell/a111000kw1400.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Ergebnisse_der_Kommunalwahlen_in_D%C3%BCsseldorf

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news-7169 Sun, 16 Aug 2020 13:08:17 +0200 Stellungnahme des VCD zum Flughafenausbau https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/stellungnahme-des-vcd-zum-flughafenausbau/ Der VCD NRW hat sich deutlich gegen den weiteren Flughafenausbau und die Flughafen-Subventionierung in NRW ausgesprochen, s. Pressemitteillung.

Außerdem hat er eine kurze formale Stellungnahme zum Flughafen Düsseldorf geschrieben.

Kurze Stellungnahme zum Planfeststellungsverfahren für den Flughafen Düsseldorf

Az. 26.01.01.01- PFV DUS

Leider war es uns nicht möglich, die 167 unübersichtlichen Einzel-Dokumente intensiv durchzusehen. Dem „normalen“ Bürger dürfte es ähnlich gehen.

Die aktuelle Klimapolitik in 2019 / 2020 (Klimaschutzgesetz, Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung, NECP,.. ) setzt verbindliche Ziele, weitere Maßnahmen sind zu erwarten, um die Ziele tatsächlich zu erreichen.

Andererseits bedeutet die aktuelle Corona-Krise einen wesentlichen Einschnitt in die Entwicklung des Luftverkehrs, die aus unserer Sicht auch mittel- und langfristige Auswirkungen haben wird.

Aus diesem Grunde halten wir die beantragten Eckwerte für die Flugbewegungen wie auch die dafür erstellten Prognosen für überholt und nicht mehr als Grundlage eines Planverfahrens geeignet.

Dies hat Bedeutung für die alle Menschen betreffenden Klimabelastungen, dann aber auch für die Lärmbelastung in der Region.

Nachhaltigkeit braucht weniger Flugverkehr.

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news-7161 Thu, 13 Aug 2020 13:09:35 +0200 Neues Programm des Allerwelthauses in Hagen https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/neues-programm-des-allerwelthauses-in-hagen/ Das Allerwelthaus hat sein neues WeltProgramm aufgelegt. Genaueres können Sie dem Flyer entnehmen.

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news-7148 Mon, 10 Aug 2020 15:06:49 +0200 Maskenpflicht reicht nicht – ÖPNV muss pandemietauglich werden https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/maskenpflicht-reicht-nicht-oepnv-muss-pandemietauglich-werden/
  • Der VCD NRW hält das in NRW geplante Bußgeld für Maskenpflicht-Verstöße für zu hoch.
  • Der Verkehrsclub fordert mehr Aktivitäten der ÖPNV-Unternehmen und der Städte und Kreise, für ein größeres Platzangebot und eine bessere Verteilung der Fahrgastströme zu sorgen.
  • Eine Staffelung von Schul- und Arbeitszeiten ist dringend notwendig.
  • Der VCD begrüßt die Absicht des Verkehrsministers, mehr Schulbusse zu finanzieren.
  • Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) in NRW hält als Fahrgastverband eine konsequente Einhaltung der Maskenpflicht in Bahn und Bus für notwendig, um objektive Risiken zu verringern und gleichzeitig das Sicherheitsgefühl der Mitreisenden zu erhöhen.

    Ein Bußgeld von 150€ beim ersten Verstoß hält der VCD aber nicht für angemessen, Das wäre etwa so viel wie das Rasen durch die Tempo-30-Zone mit knapp 70 km/h oder so viel wie zweimal auf den Schienen zu parken und die Straßenbahn zu behindern. "Eine so große Regelverletzung wie rücksichtsloses Fahrverhalten ist ein einmaliges Masken-Vergessen nicht", erklärt VCD-Sprecher Iko Tönjes. Für Jugendliche gilt es ohnehin kaum, und Kontrollen wird es vermutlich auch selten geben, da Verkehrsbetriebe keine Bußgelder einziehen können. In Baden-Württemberg oder Hessen etwa gelten moderatere Sätze zwischen 30 und 50€.

    Es wird viel über Pflichten der Fahrgäste geredet, aber aus Sicht des VCD müssen auch Verkehrs-Unternehmen und Städte und Kreise als zuständige Aufgabenträger wesentlich mehr tun, wenn sie wieder mehr Fahrgäste haben wollen und wenn die Schule wieder losgeht. Das Problem Abstandhalten muss angegangen werden, das Geschäftsmodell Sardinenbüchse funktioniert nicht mehr. Der simple Ratschlag „falls ein Bus zu voll ist, nehmen Sie den nächsten“ wirkt zynisch. Das bedeutet für Kunden mehr Verspätungen, Informationen über eine zu erwartende Überfüllung in Bus oder Bahn gibt es im Nahverkehr noch nicht.

    Von Konzepten zum besseren Abstandhalten im ÖPNV ist in den Städten an Rhein und Ruhr wenig zu hören. Dabei soll es vor allem um eine bessere Verteilung der Fahrgäste und mehr Platzangebot gehen. Mit etwas Flexibilität könnten evtl. geeignete freie Kapazitäten aus dem Reisebus- und Ausflugsverkehr genutzt werden.

    Der VCD begrüßt die Meldung, dass das Verkehrsministerium NRW mehr Schulbusse finanzieren will, "Das würde die Lage in vielen Orten merklich entspannen", so der Sprecher des VCD, Iko Tönjes. Allerdings trifft das nur einen Teil des Problems, denn der Schülerverkehr wird zu einem großen Teil mit dem normalen Linienverkehr abgewickelt und parallel nehmen auch Berufs- und Freizeitverkehr wieder zu.

    Der VCD meint, ohne die Staffelung von Schulzeiten wird der Verkehr in der Frühspitze nicht bewältigt werden können. (Das Verkehrsministerium weist auch auf diesen Punkt hin.) An größeren Standorten sollte ein Teil der Klassen erst zur 2. Stunde beginnen. Auch ein bleibender Anteil an Homeschooling und Homeoffice sowie flexiblere Arbeitszeiten und mehr Radverkehr (in einem verbesserten Netz) können notwendige Entlastungen bringen.

     

    Der VCD hält Programme für einen pandemietauglichen ÖPNV und Eisenbahn-Verkehr für erforderlich:

    • Mehr Platz: Längere Züge bzw. Wagen oder zusätzliche Verstärkerfahrten in den Spitzenzeiten auf hochbelasteten Abschnitten einsetzen, außerdem mehr Schulbusse organisieren, z.T. auch dort, wo bisher kein spezieller Schulverkehr nötig war. Insgesamt muss das Platz-Angebot optimal verteilt werden, d.h. Hauptachsen sollen gestärkt und entlastende Quer-Verbindungen (z.B. Schnellbusse) ausgebaut werden. Der Verkehr auf schwachen Relationen ist nötigenfalls zu überprüfen, um Kapazitäten umzuschichten.
    • Schnelle Reaktion: Die Fahrgastzahlen kontinuierlich beobachten und Kunden-Feedback auswerten, um per Einsatzreserve oder Fahrplananpassungen überfüllte Fahrten kurzfristig zu entlasten;
    • Informationen zur erwarteten Auslastung in die Fahrplanauskunft einbauen (ähnlich wie bei der DB) und bei Bedarf Vorschläge für alternative Routen machen (inkl. z.B. Radfahren);
    • Die jeweilige Halteposition der Züge und Wagen am Bahnsteig auffällig markieren, für eine bessere Verteilung der Einsteigenden;
    • Mehr Zuverlässigkeit schaffen, denn Verspätungen und Ausfälle erzeugen Überfüllung;
    • Die Stationen hygienischer machen und wettergeschützte Wartebereiche erweitern;
    • Fahrzeuge umgestalten, um den Raum zu verbessern (z.B. breitere Gänge und Türbereiche, bessere Belüftung);
    • Tarif und Ticketverkauf anpassen: elektronischen Ticket-Verkauf verbessern und ausweiten, Ticketkauf wieder in jedem Bus und an mehr Vorverkaufsstellen ermöglichen, flexiblere Zeitkarten-Regelungen u.a. wegen Home-Office und unbeständiger Arbeitsverhältnisse.

    Ein Gesamtkonzept mit diesen und weiteren Maßnahmen ist zu entwickeln und sollte Voraussetzung für weitere Hilfszahlungen im nächsten Jahr sein. Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei.

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    news-7144 Mon, 10 Aug 2020 11:20:58 +0200 Sommerausgabe der Rheinschiene https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/sommerausgabe-der-rheinschiene/ Wir stellen euch unsere Kernforderungen vor und geben eine Übersicht über die verkehrspolitischen Positionen der Parteien. Aber auch zu vielen anderen Themen rund um Köln haben wir wieder spannende Artikel für euch. U.a. zum Thema ÖPNV während der Corona-Krise, die Fahrrad Staffel der Kölner Polizei stellt sich vor und einen Kommentar zu dem Vergleich mit der Deutschen Umwelthilfe.

     

    Rheinschiene Sommer 2020

    Weitere Ausgaben der Rheinschiene.

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    news-7139 Sun, 09 Aug 2020 15:00:00 +0200 Wir fordern STOP des Ausbaus der A565 https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/wir-fordern-stop-des-ausbaus-der-a565/ Bürgerinitiative “Moratorium Planung A565 und Tausendfüßler Bonn”

    R. Gerber, I. Henseler

    www.moratorium-a565.de

     

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    news-7134 Thu, 06 Aug 2020 12:46:39 +0200 Die Wanderbaumallee wächst und bewegt sich https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/die-wanderbaumallee-waechst-und-bewegt-sich/ Die Wanderung mit den beiden Modulen der Wanderbaumalle beginnt um 15:00 Uhr auf dem Gelände der Jugendhilfe Köln, Christianstraße 82. Ungefähr eine Stunde später, gegen 16:00 Uhr werden wir dann in der Leostraße ankommen.

    Und auch die Bäume, die bereits im Veedel stehen, werden sich bewegen. Der Wanderbaum in der Christian-Schult-/Ecke Everhardstraße wird ein bisschen weiter vorziehen und die vier Module in der Everhardstraße sollen auf der Everhardstraße ein Stück weiter in Richtung Schule/Parkplatz wandern.

    Die Umzugshelfer*innen freuen uns über jede weitere unterstützende Hand - kommt also gerne vorbei zur Wanderung von der Christianstraße in die Leostraße oder direkt in die Everhardstraße.

    Mehr Infos zur Wanderbaumallee: http://wanderbaumallee-koeln.de/

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    news-7129 Wed, 05 Aug 2020 09:51:55 +0200 Aktion Teletacho vor Schulen, 11.8.-22.9. https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/aktion-teletacho-vor-schulen-118-229/ Mailen Sie an: owl-buero@vcd.org . Wir starten am 11.-17.8. an der Kurt-Schumacher-Straße (Bültmannshofschule) .
    Der Teletacho macht die gefahrene Geschwindigkeit sichtbar. Er bedeutet keine Geldbuße, sonder erinnert an die zulässige Geschwindigkeit. Die Aktion hat dadurch einen freundlichen Charakter. Sie fördert das Verkehrssicherheitsbewusstsein.

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