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Flensburg, Klimaschutz
Ortsgruppe Flensburg

Flashmob zum "Boxenstopp" in der Flensburger Fußgängerzone

"Auftanken und Gas geben", dazu lud am Wochenende 4./5. Mai der Verein 'City Flensburg' in der Fußgängerzone ein. Die Passanten sollen sich begeistern lassen "von starken Motoren, faszinierenden neuen und gebrauchten Fahrzeugen". In einem spontanen Flashmob zeigten engagierte Klimaschützer, was sie davon hielten.

So fand am Samstag, 4. Mai 19, von 11:55-12:00 Uhr auf dem Holm ein spontaner Flashmob statt, ein "Die-in". "Fünf vor zwölf", skandierten die Teilnehmenden auf der Straße liegend als symbolische Opfer des Klimawandels. Sie hielten Protestschilder hoch wie "Auto = Klimakiller".

"Eine Veranstaltung wie 'Boxenstopp' ist peinlich und unpassend für die Klimapakt-Stadt Flensburg", sagte die Sprecherin der VCD-Ortsgruppe, Julia Born. "Wir sollten den Klimaschutz endlich ernst nehmen."

Eine solche Veranstaltung konterkariert die Klimaziele. Der Verkehr ist drittgrößter Verursacher von Emissionen in Deutschland, dabei sind die Städte für rund ein Viertel der CO2-Emissionen verantwortlich. Deshalb lohnen Veränderungen hier besonders.

Daher die Forderungen der VCD Ortsgruppe Flensburg:

  • Gut ausgebaute, sichere Rad- und Fußwege
  • Stärkung der Verkehrsüberwachung (Parken, Geschwindigkeit, Lieferverkehr)
  • Deutlicher Ausbau von Fuß-, Rad-, Bus- und Bahnverkehr
  • Spürbare Reduzierung des LKW-Verkehrs
  • Konsequente Umsetzung der Maßnahmen des Flensburger Masterplans Mobilität

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