VCD Nord Nachrichten http://nord.vcd.org en-gb VCD Nord Thu, 04 Dec 2025 16:07:25 +0100 Thu, 04 Dec 2025 16:07:25 +0100 TYPO3 EXT:news news-19913 Mon, 10 Nov 2025 14:36:25 +0100 Neumünster per Fahrrad am 19.10.25 /startseite/detail/neumuenster-per-fahrrad-am-191025 An der Brachfläche und den neuen Gebäuden der Erstaufnahme für Geflüchtete ging es weiter in die Innenstadt.

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news-19884 Mon, 03 Nov 2025 17:03:16 +0100 Kein Schotter für die Schienen in Schleswig-Holstein /startseite/detail/kein-schotter-fuer-die-schienen-in-schleswig-holstein Mitte September ging eine Hiobsbotschaft durch die Republik: Für unzählige Verkehrsprojekte stünde laut einem Gutachten des Bundesverkehrsministeriums kein Geld mehr zur Verfügung. In den Medien wurde sich vor allem auf den dann ausbleibenden Autobahn-Ausbau gestürzt und dieser lautstark beklagt. Doch auch Schienenbauprojekte und Wasserstraßen waren bei dieser Aussage mitgemeint.

Anlass für diesen Paukenschlag des neuen Bundesverkehrsministers Patrick Schnieder (CDU) war die Tatsache, dass in den Haushaltsplänen für 2025 und 2026 der Ansatz für das Bundesverkehrsministerium erheblich zusammengestrichen wurde. Für das bereits lange laufende Haushaltsjahr 2025 wurden jetzt Ausgaben in Höhe von 38,3 Mrd. Euro beschlossen, im Entwurf des Bundeshaushaltes 2026 sind nur noch 28,2 Mrd. Euro vorgesehen. Zum Vergleich: Der Haushaltsentwurf der vorangegangen Ampel-Regierung für 2025 hatte noch knapp über 50 Mrd. Euro für das Verkehrsressort vorgesehen.

„Verschiebebahnhof“ statt zusätzlicher Investitionen

Es ist eingetreten, wovor viele gewarnt hatten: Das nach der Bundestagswahl noch mit dem alten Bundestag einigermaßen dramatisch geschaffene „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK)“ in Höhe von 500 Mrd. Euro wird eben nicht für zusätzliche Investitionen verwendet, sondern als „Verschiebebahnhof“ genutzt, um Spielräume im Bundeshaushalt zu schaffen (z.B. damit bei Restaurantbesuchen zukünftig nur noch 7 % statt 19 % Mehrwertsteuer fällig werden).

Ganz in diesem Sinne ist der neue Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) auf die Idee gekommen, insbesondere den Verkehrs-Etat hart zusammenzustreichen und Ausgaben auf das Sondervermögen zu verlagern. So soll jetzt die bereits laufende Generalsanierung der verkehrsreichsten Eisenbahnstrecken fast vollständig aus dem SVIK finanziert werden, von einer „zusätzlichen Investition“ kann dabei keine Rede sein.

Was bedeutet das für Schleswig-Holstein?

Auch für Schleswig-Holstein bedeuten diese faktischen Mittelkürzungen für Verkehrsinvestitionen nichts Gutes. Neben unklarer werdendem Zeitplan für die Sanierung des Nord-Ostsee-Kanals und einiger Autobahnprojekte trifft es im echten Norden vor allem dringend benötigte Schienenbauprojekte.

So war noch Anfang des Jahres vorgesehen, dass der zweigleisige Ausbau der Marschbahn nach Sylt auf den Streckenabschnitten Niebüll – Klanxbüll und Morsum – Westerland zeitnah beginnen und bis 2030 abgeschlossen sein sollte. Kostenpunkt: ca. 220 Mio. Euro. Man war sich dieser Sache so sicher, dass das eigentlich nicht dafür zuständige Land in Vorkasse gegangen ist, um Planungen zu finanzieren.

Daraus wird nun voraussichtlich nichts. Stand der Dinge ist, dass der zweigleisige Ausbau der Marschbahn für das Bundesverkehrsministerium keine Priorität besitzt. Ein tatsächlicher Baubeginn wäre so frühestens ab 2045 realistisch.

Ähnlich ergeht es der im aktuellen Bundesverkehrswegeplan noch vorgesehenen Elektrifizierung der Strecke Lübeck – Lüneburg, welche vor allem für eine Entlastung Hamburgs von Schienengüterverkehr von Bedeutung gewesen wäre. Ebenso wird die geplante Elektrifizierung der Strecke Itzehoe – Wilster – Brunsbüttel auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben, welche für den Industriepark in Brunsbüttel von großer Bedeutung gewesen wäre und von dort ansässigen Betrieben massiv eingefordert worden ist. Für das erklärte Ziel „mehr Güter von der Straße auf die Schiene“ keine guten Nachrichten.

Elmshorn bleibt noch Jahrzehnte Engpass

Große Hoffnungen waren auf die geplante Errichtung eines dritten und vierten Gleises zwischen Elmshorn und Pinneberg gelegt worden. Dieser Streckenabschnitt ist für alle Nord-Süd-Verbindungen ein völlig überlasteter Engpass, welcher tagtäglich zu Verspätungen führt. Ein Ausbau ist schlicht notwendig, um das bestehende Verkehrsaufkommen zu bewältigen – und um dem Ziel näher zu kommen, dass mehr Leute mit der Bahn fahren, erst recht.

Die Stadt Elmshorn hatte seit Jahren schon sehr viel Geld investiert, da sie ihre gesamte Stadtentwicklungsplanung an der Erneuerung von Gleisanlagen und Bahnhof ausgerichtet hat. Daraus wird nun nichts: Laut Bundesverkehrsministerium soll das Projekt frühestens in zehn Jahren wieder aufgegriffen werden, womit bisherige Planungsleistungen obsolet werden dürften. Auch bei diesem für den Bahnverkehr in Schleswig-Holstein so entscheidenden Streckenabschnitt dürften Bauarbeiten Stand jetzt erst in den späten 2040er Jahren beginnen.

Und das Land?

Auch das Land Schleswig-Holstein wird Gelder aus dem Sondervermögen erhalten – insgesamt 3,4 Mrd. Euro, verteilt über zwölf Jahre. Hiervon fließt mehr als die Hälfte direkt an die Kommunen, um ihnen dringend notwenige Investitionen zu ermöglichen. Von den beim Land verbleibenden 1,3 Mrd. Euro werden 550 Mio. Euro in die Verkehrsinfrastruktur investiert, davon 200 Mio. Euro in die Schiene.

Als davon zu realisierende Projekte nennt die Landesregierung eine neue Bahnhaltestelle Henstedt-Ulzburg West, die Finanzierung der Planung von Ausbau und Elektrifizierung der Strecke Neumünster – Bad Oldesloe sowie „Infrastrukturanpassungen für das Flügelkonzept Jübeck – Flensburg“.

Tatsächlich handelt es sich bei all diesen Projekten – anders als beim Bund – um zusätzliche Investitionen im Sinne des Grundgesetzes, die ansonsten nicht bzw. nicht in absehbarer Zukunft realisiert worden wären.

Das insgesamt geringe Volumen, ca. 16,6 Mio. Euro pro Jahr zusätzlich für die Schiene, zeigt aber auch, dass große Sprünge trotz Sondervermögen schlicht nicht möglich sein werden.

Oder um es knallhart auf den Punkt zu bringen: Wenn die Bahn in Schleswig-Holstein in 15 Jahren noch genau so fährt wie heute, hat das Land sogar einiges richtig gemacht, und wenigstens den weiteren Verfall gestoppt. 

Zumindest danach sieht es derzeit wenigstens aus.

Kommentar von:

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news-19873 Thu, 30 Oct 2025 11:33:47 +0100 PM: Fahrgastverbände fordern neues Fahrplankonzept im Streckenabschnitt Westerland - Niebüll /startseite/detail/pm-fahrplankonzept-westerland-niebuell  Auf der Hinfahrt von Niebüll nach Westerland hatte der Regionalexpress aus Hamburg bei der Ankunft auf der Insel rund 25 Minuten Verspätung. Die Rückfahrt von Westerland nach Niebüll am Freitag Nachmittag verlief ähnlich. Die Verspätung aus der Hinfahrt ist auf die Rückfahrt übertragen worden. Bevor der Regionalexpress nach Hamburg abfahren konnte, ist noch ein Autozug und sogar ein Güterzug vorgelassen worden. Dadurch ist der Anschluss in Husum geplatzt und die Mitglieder der Landesvorstände des Fahrgastverbands PRO BAHN und des VCD hatten letztlich 60 Minuten Verspätung bei der Ankunft an ihrem Ziel. Auch dieses Ärgernis werden viele Fahrgäste aus dem Norden kennen.

Mit Blick auf die verkehrspolitische Diskussion über eine Verschiebung des Ausbaus der Bahnstrecke Westerland-Hamburg fordern der Fahrgastverband PRO BAHN und der VCD das Land Schleswig-Holstein, die NAH.SH und DB Regio auf, kurzfristig Maßnahmen zur Verbesserung der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit umzusetzen. Der Fahrgastverband PRO BAHN und der VCD schlagen vor, das Fahrplan-Konzept im Streckenabschnitt Westerland - Niebüll dergestalt anzupassen, dass die Fahrzeit zwar unverändert bleibt, in Niebüll jedoch ein Fahrzeitpuffer entsteht, um Verspätungen zu kompensieren und den Nahverkehr um einen Zugteil zu schwächen oder zu stärken. Mit diesem Fahrplan-Konzept verlängert sich die Fahrzeit auf der Bahnstrecke Westerland - Hamburg um einige Minuten, dafür wird der Fahrplan auf der Bahnstrecke Westerland - Hamburg und insbesondere im Streckenabschnitt Westerland - Niebüll für die Fahrgäste wieder verlässlicher. Die Wahrscheinlichkeit für Verspätungen und Zugausfälle reduziert sich.

Die Ursache für Verspätungen und Zugausfälle sehen der Fahrgastverband PRO BAHN und der VCD in der sehr starken Auslastung des Streckenabschnitts Westerland - Niebüll im Autozug-Verkehr und im Nahverkehr sowie im fehlenden Fahrzeitpuffer in Niebüll nach beziehungsweise vor dem eingleisigen Streckenabschnitt Klanxbüll - Niebüll. Vorteil des neuen Fahrplan-Konzeptes ist der durchgehende 60-Minuten-Takt des Regionalexpress im Streckenabschnitt Westerland - Husum. Der Autozug-Verkehr der DB Fernverkehr und der RDC im Streckenabschnitt Westerland - Niebüll kann weiterhin im 30-Minuten-Takt verkehren und die Trassen, sofern erforderlich, auch durch den Fernverkehr genutzt werden.

"Derzeit werden die auf dem in den Streckenabschnitten Westerland - Morsum und Klanxbüll - Niebüll eingleisigen Streckenabschnitt Westerland - Niebüll verfügbaren vier Trassen pro Richtung und Stunde in vielen Stunden des Tages genutzt", kritisiert Stefan Barkleit, Vorsitzender des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg. "Im Ergebnis sehen wir auf der Regionalexpress-Linie Westerland - Hamburg eine deutlich schlechtere Pünktlichkeit als auf den anderen Regionalexpress- und Regionalbahn-Linien."

Alexander Montana, Vorstandsmitglied des VCD-Landesverbandes Nord, ergänzt: "Nach unserer Vorstellung bekommt der Autozug-Verkehr die Möglichkeit, im Fall einer Verspätung im Nahverkehr die Trasse des Nahverkehrs zu nutzen, so dass Autozug-Verkehr und Nahverkehr ihre Trassen tauschen. Im Fahrplan des Autozug-Verkehrs muss dafür der früheste mögliche Verladeschluss und die früheste mögliche Abfahrt der entsprechenden Verbindungen veröffentlicht werden."

Des Weiteren fordern die Interessenvertreter der Fahrgäste die Priorisierung abfahrbereiter Verbindungen der Regionalexpress-Linie Westerland - Hamburg gegenüber dem in Westerland und Niebüll startenden und endenden Autozug-Verkehr der DB Fernverkehr und der RDC.

Auf der Insel sollten nach Ansicht des Fahrgastverbands PRO BAHN und des VCD zusätzlich der Busverkehr für Urlaubsgäste, die per Bahn anreisen, verbessert werden. Schnellbusse nach Kampen und List sollten wieder eingeführt werden und Reisende mit einem IC-Ticket nach Sylt ohne Aufpreis im Bus an ihr Ziel fahren. Auf Föhr und Amrum gibt es dies bereits seit mehr als 15 Jahren. Bei diesem "Nordseeinseltarif" erhalten die Busgesellschaften eine Pauschale je Fahrschein. Zudem müsste aus Sicht des Fahrgastverbands PRO BAHN und des VCD das Modell "Kurkarte = Fahrkarte" noch attraktiver gestaltet werden, damit mehr Menschen auf Sylt auf den umweltfreundlichen öffentlichen Verkehr umsteigen und weniger Menschen ihr Auto überhaupt erst mit nach Sylt nehmen. Denn schlussendlich tragen genau die Menschen, die ihr Auto überhaupt erst mit nach Sylt nehmen, dazu bei, das Menschen ohne Auto weniger zuverlässig an ihr Ziel kommen.

Im November wollen der Fahrgastverband PRO BAHN und der VCD ihr Fahrplan-Konzept mit der NAH.SH erörtern. Gern stehen sie auch einem Dialog mit der Pendlerinitiative und den Sylter Unternehmern offen gegenüber. Die derzeitige Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit verstärken den Fachkräftemangel und senken die Attraktivität auf Sylt. In diesem Zusammenhang fordern die Verbände Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen auf, kurzfristig Maßnahmen zur Verbesserung der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit auf der Marschbahn zum Fahrplanwechsel 2026 umzusetzen.

Kontakt:

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news-19790 Fri, 10 Oct 2025 11:11:17 +0200 Neuer Bahnhof Altona erst 2029 - VCD bedauert Entwicklung, sieht aber auch Chancen /startseite/detail/neuer-bahnhof-altona-erst-2029-vcd-bedauert-entwicklung-sieht-aber-auch-chancen Der VCD sieht jedoch die Möglichkeit, bereits zum ursprünglichen Inbetriebnahme-Termin 2027 Verbesserungen im ÖPNV zu erreichen. Dies erscheint beispielsweise in Bezug auf ein Buskonzept rund um den künftigen Bahnhof möglich, für welches der VCD einen detaillierten Entwurf erarbeitet hat. Vorstandsmitglied Alexander Montana ist überzeugt: "Eine erste Realisierungsstufe eines Buskonzepts für den neuen Bahnhof Altona könnte bereits Ende 2027 eingeführt werden, und so einige Verbesserungen für den Hamburger Westen bereits zum Zeitpunkt der ursprünglichen Bahnhofseröffnung wirksam werden."

Gleichzeitig sieht der VCD aber auch Chancen, die zusätzliche Zeit effektiv zu nutzen. So könnten beispielsweise Treppenabgänge in den Straßentunnel Plöner Straße, welche bisher nicht endgültig entschieden wurden, innerhalb dieser Zeit realisiert werden. Mit diesen zusätzlichen Zugängen wäre der Bahnhof von Süden aus deutlich besser erreichbar und könnte besser mit dem Busverkehr verknüpft werden. VCD-Vorstandsmitglied Jonas Spanier sagte in einer Sitzung des Dialogforums Schiene Hamburg-Altona: „Im Verständigungspapier zum Faktencheck der Bahnhofsverlegung ist festgehalten, dass die Treppenaufgänge bei Erreichen des Fahrgastziels von 25.500 umgesetzt werden.“ Das Papier stammt aus dem Jahr 2020. Da dieses Ziel voraussichtlich deutlich früher, eventuell schon zur Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs, erreicht wird – nicht zuletzt wegen des inzwischen eingeführten Deutschlandtickets – erscheine eine frühere Umsetzung sinnvoll. Spanier ergänzte: „Die zwei zusätzlichen Jahre sollten genutzt werden, um die Zugänge soweit vorzubereiten, dass ihre Fertigstellung später keine größeren Bauarbeiten mehr erfordert.“

Der VCD arbeitet im Dialogforum Schiene Hamburg-Altona gut und effektiv mit den Verständigungspartnern (Stadt Hamburg und DB) zusammen, und wird in diesem Rahmen den Transformationsprozess in Altona weiter konstruktiv und mit intensivem Einsatz mitgestalten.

 

Kontakt für Rückfragen

Alexander Montana, Vorstandsmitglied VCD Nord e.V. 
 E-Mail: alexander.montana@vcd-nord.de

Jonas Spanier, Vorstandsmitglied VCD Nord e.V. 
 E-Mail: jonas.spanier@vcd-nord.de

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news-19768 Mon, 06 Oct 2025 19:00:05 +0200 Pressemitteilung: VCD fordert flächendeckend Tempo 30 und mehr Förderung für Umweltverbund /startseite/detail/pressemitteilung-vcd-fordert-flaechendeckend-tempo-30-und-mehr-foerderung-fuer-umweltverbund Lösungen liegen auf dem Tisch
Das Gutachten empfiehlt unter anderem Tempo 30 in der ganzen Stadt – eine langjährige Forderung des VCD. Das würde nicht nur CO? einsparen, sondern auch Lärm senken, Leben retten und den Umweltverbund stärken. Auch bei E-Autos bleiben diese Vorteile bestehen.

Zudem würde eine Verlagerung der Verkehre auf den Umweltverbund, also Bus, Bahn, Rad und Fußverkehr, langfristig medizinische Kosten senken, weil mehr Menschen aktiv mobil sind.

Die Junge Ortsgruppe fordert daher den Senat auf:

  • sich im Bundesrat für eine Reform des Straßenverkehrsgesetzes starkzumachen,
  • Tempo 30 flächendeckend zu ermöglichen,
  • und sofort alle verfügbaren Maßnahmen für eine klima- und menschenfreundliche Mobilität umzusetzen.

Unsere Empfehlung: Am 12. Oktober beim Zukunftsentscheid mit „Ja“ stimmen – für ein klimaneutrales und lebenswerteres Hamburg!

Hintergrund

Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) hat am 16. September 2025 ein Gutachten zur Erreichbarkeit der Klimaneutralität Hamburgs bis 2040 veröffentlicht, welches dieses Ziel als erreichbar einstuft.

Über den Hamburger Zukunftsentscheid

Am 12. Oktober 2025 findet der Hamburger Zukunftsentscheid statt. Der VCD Nord e.V. Setzt sich zusammen mit einem Bündnis aus mehr als 60 Sozial-, Umwelt- und Wirtschaftsverbänden, darunter der NABU, ADFC,  FC St. Pauli, Mietverein zu Hamburg oder ver.di für ein besseres Klimaschutzgesetz ein. Hierfür erhalten alle Hamburger*innen ab 16 Jahren Briefwahlunterlagen oder können am Tag des Volksentscheids im Wahllokal für eine Verbesserung des Hamburger Klimaschutzgesetzes Stimmen. Bei mehr als 265.000 „Ja“-Stimmen und einer einfachen Mehrheit werden die Klimaneutralität Hamburgs und jährliche Limits für den Treibhausgasausstoß bis 2040 fest im Gesetz verankert.

Über die JOG Hamburg

Die Junge Ortsgruppe (JOG) Hamburg ist Teil des ökologischen Verkehrsclubs VCD Nord e.V. und engagiert sich für eine zukunftsfähige Mobilität junger Menschen. Der VCD Nord vertritt rund 3.300 Mitglieder in Hamburg und Schleswig-Holstein und steht für klimafreundliche, sichere Mobilität für alle.

 

Kontakt für Rückfragen: 

Junge Ortsgruppe Hamburg (JOG), Sprecher: Noah Hancke

E-Mail: jog-hamburg@vcd-nord.de

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news-19767 Mon, 06 Oct 2025 17:32:57 +0200 Kidical Mass /startseite/detail/kidical-mass-11 Die bunte Kinderfahrraddemonstration fand am 5.10. um 11.00 Uhr bei Regen und Sturm statt.

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news-19738 Thu, 25 Sep 2025 15:33:45 +0200 PM: U5 statt S6: VCD Nord sieht Vorteile, mahnt aber bessere Erschließung an /startseite/detail/pm-u5-statt-s6-vcd-nord-sieht-vorteile-mahnt-aber-bessere-erschliessung-an Ein zentraler Kritikpunkt des VCD Nord an der S6 war stets, dass die geplante Linienführung aus Osdorf kommend den neuen Fernbahnhof Diebsteich um etwa 500 Meter verfehlt hätte und somit kein Umstieg in den Citytunnel der S-Bahn möglich gewesen wäre. Mit der Anbindung durch die U5 ist ein solcher Umstieg in Stellingen nun gewährleistet. Hinzu kommt, dass die S6 nach Berechnungen nicht wirtschaftlich gewesen wäre und wegen fehlender Kapazitäten im Innenstadtbereich langfristig nicht über einen 10-Minuten-Takt hinaus hätte ausgebaut werden können. Die U5 dagegen bietet eine deutliche Leistungsreserve bis hin zu einem 2-Minuten-Takt.

Die im Raum stehende Idee einer „S6-kurz“ bis Trabrennbahn Bahrenfeld hält der VCD Nord allerdings nicht für tragfähig und geht deshalb davon aus, dass die S6-West nun nicht mehr umgesetzt wird. Ohne die Hauptverkehrsströme aus Lurup und Osdorfer Born entfällt die Grundlage für diese Tunnelstrecke. Stattdessen spricht sich der VCD Nord für eine Stadtbahnverbindung ab Diebsteich aus, die sinnvoll mit dem Fern- und Regionalverkehr verknüpft werden könnte.

Mit der neuen Ausrichtung ist es nun entscheidend, die bestmögliche Erschließung der Quartiere sicherzustellen. Erste Planungsskizzen des Senats lassen aber zwischen den Arenen und Osdorf keine ausreichende Abdeckung erkennen. Sie wirken weniger wie eine ernsthafte U-Bahn-Planung für Lurup und Osdorfer Born, sondern eher wie eine bloße Fortschreibung der ehemaligen S6-Stationen. Um die Aufkommensschwerpunkte gezielter zu bedienen, schlägt der VCD Nord deshalb eine alternative Linienführung der U5 vor. Die Fahrzeit würde sich dabei um weniger als fünf Minuten verlängern, wird aber durch kürzere Zugangswege mehr als ausgeglichen. So wäre eine Station in unmittelbarer Nähe des DESY an der Luruper Hauptstraße realisierbar; ein unterirdischer Fahrsteig könnte den U-Bahn-Zugang direkt bis zum Forschungsgelände verlängern. Das DESY würde dadurch wesentlich schneller von einem direkten Schnellbahnanschluss profitieren, statt auf den verzögerten und umständlichen Anschluss durch die S6 angewiesen zu sein.

Darüber hinaus fordert der VCD Nord Bauvorleistungen für künftige Entwicklungen, um spätere aufwändige Nachrüstungen wie an der Horner Rennbahn zu vermeiden. Unter der Luruper Hauptstraße wäre ein Abzweig Richtung Schenefeld als Bauvorleistung vorzusehen. Auch östlich des Behrmannplatzes sollte eine Bauvorleistung geschaffen werden. Sie kann einer möglichen Direktverbindung von Osdorfer Born über Lurup und Stellingen in Richtung Alsterdorf dienen, die ab Sengelmannstraße auf der U1 oder der U5 weiterverkehren könnte. Dadurch könnten Lurup und Osdorfer Born doppelt profitieren: zum einen unmittelbar durch die Anbindung an die U5, zum anderen durch neue Möglichkeiten für künftige Verbindungen.

Der VCD Nord erwartet, dass die jetzige Entscheidung nicht allein unter dem Aspekt der schnelleren Realisierung betrachtet wird, sondern als Grundlage für eine zukunftsfähige und nachhaltige Anbindung des Hamburger Westens dient. Denn die Umplanung schafft echte Verbesserungsmöglichkeiten – würden diese nicht genutzt, käme das einem fatalen Zeichen an die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile gleich.

 

Kontakt für Rückfragen:

Jonas Spanier, Vorstandsmitglied VCD Nord
 Email: jonas.spanier@vcd-nord.de

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news-19695 Thu, 18 Sep 2025 14:36:36 +0200 PM: VET auf Eis - Entlastung des Hauptbahnhofs in weiter Ferne? /startseite/detail/pm-vet-auf-eis-entlastung-des-hauptbahnhofs-in-weiter-ferne  

„Es wäre sinnlos, diese wichtigen Projekte weiterhin mit Rücksicht auf einen Tunnel zu verzögern, dessen Bau in den nächsten 25 Jahren nicht begonnen wird. Um die dringend notwendigen Projekte weiter voranzubringen, braucht es jetzt Planungssicherheit“, sagt Alexander Montana, Vorstandsmitglied des VCD Nord.

Gleichzeitig sieht der VCD die Ankündigung des Bundesverkehrsministeriums, im Rahmen einer groß angelegten Knotenstudie auch neue Lösungsansätze für den Schienenknoten Hamburg zu prüfen, als Chance, den seit Jahren überlasteten Hauptbahnhof tatsächlich zu entlasten. Der Verband hat mit der Veröffentlichung des Konzeptes „Schiene Plus“ einen Vorschlag auf den Tisch gelegt, der den Ausbau des Bahnhofs Berliner Tor zum zentralen Knotenbahnhof vorsieht und die Verbindungsbahn durch die Umleitung von Leerfahrten über eine zweigleisig ausgebaute Güterumgehungsbahn entlastet. Die Machbarkeit des Ausbaus der Güterumgehungsbahn wurde bereits im Dialogforum Schiene Hamburg-Altona, in dem der VCD Nord Partner ist, untersucht und bestätigt. Die über 200 Seiten umfassende vollständige Konzeptdokumentation zu Schiene Plus ist ab sofort unter publikation.schiene-plus.hamburg abrufbar.

In der letzten Sitzung des Lenkungskreises des Dialogforums hat Senator Tjarks zu Protokoll gegeben, er könne sich vorstellen, das Konzept Schiene Plus auf Wunsch des VCD an den Bund heranzutragen, damit es in die Knotenstudie einbezogen werden kann. Der VCD Nord erwartet nun, dass diese mündliche Zusage schriftlich fixiert und verbindlich gemacht wird.

 

Parallel dazu wurde auch vereinsintern die künftige Rolle des VCD Nord im Dialogforum beraten: Am 30. August 2025 hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen, das Forum bis 2029 weiter mitzugestalten, so wie es in der Vereinbarung von 2020 festgelegt wurde. Die Mitgliederversammlung machte aber zugleich deutlich, dass eine weitere Mitarbeit nur dann sinnvoll möglich ist, wenn die Finanzierung durch DB und Stadt Hamburg fortgesetzt wird und der Verkehrssenator seine Zusage zum Konzept Schiene Plus verbindlich verschriftlicht.

„Die Verschiebung des VET in die Zeit nach 2050 ist eine klare Zäsur. Jetzt müssen wir die Zeit nutzen, um realisierbare Projekte ohne weitere Verzögerung umzusetzen und mit Schiene Plus einen tragfähigen neuen Planungsansatz in die Diskussion einzubringen“, betont Jonas Spanier.

 

Kontakt für Rückfragen:

E-Mail: jonas.spanier@vcd-nord.de

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news-19692 Wed, 17 Sep 2025 14:40:19 +0200 Kidical Mass Kiel am 27. September 14 Uhr /startseite/detail/kidical-mass-kiel-am-27-september-14-uhr Wann: 27. September 2025, 14 Uhr

Wo: Start Wilhelmplatz, Ziel Spielplatz Blücherplatz

“Würde ich mein Kind hier alleine Rad fahren lassen?”

Dieser Frage muss jede Straße, jeder Rad- und jeder Fußweg in Kiel standhalten. Leider sind auch in der selbsterklärten Fahrradstadt Kiel die meisten Straßen nicht dazu geeignet, dass Kinder und Jugendliche selbständig und selbstbestimmt mobil sein können. Manchmal ist es ein schmaler Fahrradstreifen, während links Lkw vorbeifahren. An anderen Orten verdecken parkende Autos Einmündungen und die dort wartenden Kinder. Oder der Weg ist gänzlich von parkenden Autos blockiert.

Die Kieler Kidical Mass fordert deshalb Vorfahrt für Kinder – nicht für Autos.

Die Kidical Mass macht Spaß!

Los geht es am 27. September 14 Uhr vom Wilhelmplatz. Von dort geht es in kinderfreundlichem Tempo zum Spielplatz auf dem Blücjer. Dort kann gespielt und getobt und das selbstmitgebrachte Picknick verputzt werden. Für die Kinder gibt es zudem ein Glückstad, Sticker und Ausmalbilder und für die Eltern einen Kaffee.

Besonders den Kindern macht es immer wieder Spaß, ausnahmsweise mitten auf der Straße mit Musik und lautem Geklingel zu fahren. Also seid dieses Mal dabei!

Die Kidical Mass ist eine angemeldete Demonstration und wird von der Polizei begleitet und abgesichert.

Die Route

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news-19658 Thu, 11 Sep 2025 11:30:02 +0200 PM: VCD Nord unterstützt Streik für Neubaustrecke Hamburg – Hannover und stellt eigenes Konzept vor /startseite/detail/neubaustrecke-hamburg-hannover-konzept Der VCD Nord begrüßt die Entscheidung der Deutschen Bahn, eine Neubaustrecke zwischen Hamburg und Hannover entlang der A7 und B3 zu planen und zugleich die Bestandsstrecke zu sanieren. Aus 29 möglichen Varianten wurde diese Lösung als die beste gewählt, da sie den aktuellen und zukünftigen Kapazitätsbedarf deckt und gleichzeitig den Deutschlandtakt ermöglicht. Laut DB ist diese Variante auch die wirtschaftlichste. 

Die Neubauvariante entlang A7 und B3 wird nicht nur den Fernverkehr verbessern, sondern auch den Regionalverkehr durch neue Haltestellen in Soltau und Bergen stärken. Damit wird die ländliche Region besser erschlossen, was auch für die Wirtschaft vor Ort von Vorteil ist. Die Aussagen des niedersächsischen Verkehrsministers, die Strecke bringe keinen Nutzen für die Menschen in der Region, weist der VCD Nord zurück. „Minister Tonne verbreitet hier falsche Informationen. Diese Strecke bietet der Region eine echte Chance auf besseren Zugang zum schnellen Bahnnetz“, erklärt Jonas Spanier, Vorstandsmitglied des VCD Nord.

Der VCD Nord hat zudem ein Konzept entwickelt, das mit wenigen zusätzlichen Maßnahmen die Anbindung der Region noch weiter verbessern würde:

  • Zusätzliche Regionalhalte bei Bispingen, Garlstorf und Ramelsloh (Kreuzungspunkt der NBS Hamburg–Hannover und der für den ÖPNV zu reaktivierenden Strecke Buchholz–Maschen)
  • Ersatz des 5 km von Soltau entfernt liegenden Halts direkt an der Neubaustrecke durch eine „Soltauer Schleife“, welche neben einem in fußläufiger Entfernung zum Stadtzentrum gelegenen neuen Heidekreuz Soltau auch einen RE-Halt am Heidepark ermöglicht.
  • Der für dieses Szenario erstellte Zielfahrplan enthält neben einem stündlichen Regional-Express auch einen zweistündlichen IC-Halt am zentrumsnahen, neuen Heidekreuz Soltau.

Diese Einzelvorhaben können dabei unabhängig von der Neubaustrecke bewertet und finanziert werden, wie es z.B. beim Bahnhof Merklingen an der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm geschehen ist.

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news-19648 Mon, 08 Sep 2025 13:47:38 +0200 PM: VCD und ADFC zu Derkowksi-Vorschlägen: Unausgereifte Ideen sind keine Alternative zur Stadtbahn /startseite/detail/unausgereifte-ideen-sind-keine-alternative-zur-stadtbahn Dazu stellt Frederik Meißner, Sprecher des VCD Kiel, fest: "Gerrit Derkowski hatte sein Mobilitätskonzept als Alternative zur weit fortgeschrittenen Stadtbahn-Planung angekündigt. Außer teilweise auf vorhandene Konzepte zurückzugreifen, werden jedoch keine Lösungen für die tatsächlichen Verkehrsprobleme in Kiel präsentiert."

"Während die Stadtbahn die innerstädtischen Verkehrsprobleme durch eine massive Kapazitätssteigerung (eine Stadtbahn ersetzt drei Gelenkbusse) lösen kann, liefern weder die S-Bahn Kiel noch die vorgestellten Expressbuslininien zur Verbindung der äußeren Stadtteile eine adäquate Antwort auf  überfüllte Busse zu den Universitäten oder zwischen Gaarden, Mettenhof und der Wik", so Meißner. "Mehr Busse und Fähren würden zudem einen erhöhten Personalbedarf bedeuten - Personal welchen in den Bussen und auf dem Wasser bereits heute fehlt. Der Verweis des Kandidaten auf autonomes Fahren in der Zukunft ist dabei wenig seriös."

Das Konzept der S-Bahn Kiel fand sich bereits lange vor Derkowskis Kandidatur im landesweiten Nahverkehrsplan und steht nicht in Konkurrenz zur Stadtbahn sondern ist als Ergänzung zu einem leistungsfähigen, innerstädtischen ÖPNV gedacht. Gleise der Industrie- und Hafenbahnen nutzen zu wollen, ohne eine Lösung für die dort stattfindenden Wirtschaftsverkehre zu haben, zeugen nicht von einer durchdachten Ergänzung des S-Bahn-Konzepts und lassen an der Wirtschaftskompetenz des Kandidaten zweifeln.

Auch zur Finanzierung verhält sich der Kandidat bedeckt. Während Investitionen in die Stadtbahn zu 90 Prozent von Bund und Land gefördert werden können, ist der Busverkehr eine rein städtische Aufgabe. Die Gelder, die für die Stadtbahn zur Verfügung stehen können, dürften nicht einfach für autonome Fähren ausgegeben werden. Insgesamt könnten die Ideen des Kandidaten Derkowski für die Stadt Kiel sogar teurer sein, als die bereits kalkulierte Finanzierung der Stadtbahn. 

Für den ADFC ergänzt Jan Voß: "Radfahren ist in Kiel die entspannteste Verkehrsart. Aber nur mit guten Radwegen, sicheren Kreuzungsbereichen in allen Stadtteilen und mehr Tempo 30 für mehr Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen. 

Sich hier nur auf Premiumangebote auf dem Niveau einer Veloroute 10 zu versteifen, klammert die Realität in Kiel aus. 

Auch haben die Landeshauptstadt und die KielRegion seit Jahren fachlich fundierte "Masterpläne" zur Entwicklung guter Angebote der nachhaltigen Mobilität, auch mit dem Fahrrad. Diese wurden mit breiter Beteiligung und Zustimmung von Politik und Öffentlichkeit erstellt und beschlossen. 

Statt alternativer Küchentisch-Forderungen, die schon aufgrund fehlender Flächen nicht realisierbar sind, müssen die beschlossenen Pläne jetzt endlich konsequent und zügig umgesetzt werden!"

Die Stadt Kiel hat in den letzten Jahren mit Planungswerkstätten und Trassenspaziergängen die Planung der Stadtbahn kooperativ miteinander vorangebracht und ist auf die Anliegen vor Ort eingegangen. "Die zielgerichtete und aufwändige Stadtbahnplanung für unausgereifte Ideen und Konzeptzeichnungen über Bord zu werfen halten wir für gefährlich", so der VCD Sprecher abschließend.

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news-19618 Thu, 04 Sep 2025 11:06:57 +0200 "Bäderbahn 2030": Über 10.000 Unterschriften in vier Wochen erreicht! /startseite/detail/baederbahn-2030-ueber-10000-unterschriften-in-vier-wochen Stefan Karstens, Landesvorstand beim VCD Nord, hierzu: „Der schnelle und hohe Zuspruch zu unserer Petition zeigt, dass eine Zukunft für die bestehende Bäderbahn gewollt ist. Die inzwischen über elf Jahre alte, zwischen Land und Deutscher Bahn geschlossene Absichtserklärung, den Betrieb der Bäderbahn mit Fertigstellung der Neubaustrecke einzustellen, ist aus der Zeit gefallen und darf keine Rolle mehr spielen. Wenn es die Landesregierung mit ihren ambitionierten und völlig richtigen Klimazielen ernst meint, muss sie Ja zur Bäderbahn sagen. Wer die Mobilitätswende und eine Stärkung der Regionen will, muss Ja zur Bäderbahn sagen. Zu gegebener Zeit werden wir die Unterschriftenlisten an die Landesregierung übergeben und erwarten ein klares Bekenntnis für einen dauerhaften Weiterbetrieb der Bestandsstrecke!“

Die Bäderbahn (RB 85) verzeichnete 2023 über 1,4 Millionen Fahrgäste und ist damit eine der meistgenutzten Regionalbahnstrecken in Schleswig-Holstein. Sie verbindet die Gemeinden Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Haffkrug, Sierksdorf und Neustadt untereinander sowie mit der Hansestadt Lübeck und spielt eine zentrale Rolle als Pendelstrecke für Berufstätige, für den Alltag der Menschen an der Lübecker Bucht sowie für den Tourismus. 

Die aktuellen Planungen sehen vor, den Betrieb der Bäderbahn spätestens mit Inbetriebnahme der Neubaustrecke entlang der A1 einzustellen. Bahnhöfe vor Ort würden entfallen, Ersatzverkehre über Straßen wären angesichts hoher Fahrgastzahlen und überlasteter Verkehrswege kaum tragfähig. Eine Stilllegung der Bäderbahn stünde im Widerspruch zu den Klimazielen des Landes Schleswig-Holstein und würde volkswirtschaftlich keinen Sinn ergeben, da die Bestandsstrecke betriebsbereit bleibt. 

Das jüngste Eingeständnis der Deutschen Bahn, dass die Inbetriebnahme der neuen Fehmarnsundquerung frühestens 2032 erfolgen wird, eröffnet die Möglichkeit, bessere Lösungen zu finden. Gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden, Fachverbänden und der regionalen Wirtschaft. Entsprechende Betriebskonzepte und die parallele Nutzung beider Trassen könnten die regionale Mobilität sichern, die Neubautrasse für Fern- und Güterzüge leistungsfähiger machen und zur Reduzierung nächtlicher Güterverkehre beitragen.

Die Bäderbahn muss dauerhaft erhalten bleiben – auch über das Jahr 2030 hinaus!

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Link zur Petition: www.baederbahn-2030.de/petition

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Ansprechpartner beim VCD:
Stefan Karstens - stefan.karstens@vcd-nord.de  - www.vcd-nord.de

 

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news-19546 Wed, 20 Aug 2025 09:17:14 +0200 Sommer-Kampagne für Erhalt der Bäderbahn OH gestartet /startseite/detail/sommer-kampagne-fuer-erhalt-der-baederbahn-oh-gestartet Adressat der Forderung ist die Landesregierung Schleswig-Holstein, die für die Bestellung von Nahverkehr zuständig ist, und die Deutsche Bahn, die die infrastrukturellen Voraussetzungen für einen sinnvollen Weiterbetrieb anpassen muss. Ergänzend zur Neubautrasse zur festen Fehmarnbeltquerung.

In der Region zwischen Neustadt i.H. und Bad Schwartau gibt es an vielen Orten Sammelstellen für Postkarten, auf denen Einheimische, Urlaubende und Kurgäste angeben können, warum für sie persönlich der Erhalt der Bäderbahn wichtig ist. Eine Online-Petition bei Campact unterstützt das regionale Engagement. Eine Petition, die bereits in nur zehn Tagen über 5.000 Unterstützer gewonnen hat.

"Die Planungen der Vorhabenträger fokussieren den Personenfernverkehr sowie Güterverkehre", so Stefan Barkleit vom Fahrgastverband PRO BAHN. "Durch den verengten Blick auf die Verbindung der Metropolregionen Hamburg und Kopenhagen gerät leider der kleinräumige Schienenverkehr unter die Räder - und das ist nicht im Interesse der Region Ostholstein."

Stefan Karstens vom VCD Nord ergänzt: "Mit dieser Kampagne wird die Region ihre Stimme erheben und ein deutliches Signal an die Landesregierung in Kiel senden, dass es die Bäderbahn auch in Zukunft geben muss!"

Die Initiatioren laden Gewerbetreibende, Vereine, Institutionen und die Politik vor Ort ein, sich der Kampagne anzuschließen: 
www.baederbahn-2030.de

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Die Bäderbahn RB 85 

Laut Verkehrsverbund nah.SH wurde die RB 85 im Jahr 2023 von mehr als 1,4 Millionen Fahrgästen genutzt. Tendenz steigend. Damit ist die Bäderbahn eine der meistgenutzten Regionalbahnstrecken in Schleswig-Holstein. Für die Menschen in Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Haffkrug, Sierksdorf und Neustadt ist die bestehende Bahnstrecke die schnellste Verbindung zwischen den Orten sowie in die nahe Großstadt Lübeck – eine wichtige Pendelstrecke. Ein relevanter Faktor im Sinne der Verkehrswende. Insbesondere für das Ziel des Landes SH, bis 2040 klimaneutral zu sein!

Die Schienenanbindung zum Ostseetunnel

Mit Fertigstellung der Neu- und Ausbaustrecke zur FFBQ sollen auf der Bestandstrasse der Bäderbahn keine Züge mehr verkehren. Die bestehenden Bahnhöfe in Scharbeutz und dem Ortsteil Haffkrug würden nicht mehr bedient. Es entstünden Neubauten entlang der Neubautrasse, die parallel zur Autobahn A1 verläuft. Auch in der Gemeinde Timmendorfer Strand soll der ortsnahe Bahnhof entfallen und werde durch einen gemeinsamen Bahnhofsneubau mit der Gemeinde Ratekau ersetzt. Die Erreichbarkeit dieser Haltepunkte soll durch Busverkehre, Schienenersatzverkehre oder den eingenen PKW möglich sein. 
Das wird aufgrund des hohen Fahrgastaufkommens und des schon jetzt gerade in der Ferienzeit deutlich überlasteten Straßennetzes nicht funktionieren.

Chancen nutzen! Bessere Lösungen finden

Die ursprüngliche Fertigstellung der gesamten Schienenhinterlandanbindung war für 2029 geplant. Jetzt wurde bekannt, dass sich allein die Fertigstellung der Fehmarnsundquerung (FSQ) mindestens bis 2032 verzögert.

"Diese Verzögerung hat den großen Vorteil, dass sich Vorhabenträgerin DB und das Land Schleswig-Holstein mehr Zeit nehmen können, um bessere Lösungen für alle Beteiligten - und Betroffenen - zu finden", resümiert Bodo Gehrke von der Allianz gegen eine feste Fehmarnbeltquerung. Und das bitte in direkter Abstimmung mit den Gemeinden, deren Bürgern und der regionalen Wirtschaft. Im Juli hatten mehrere Bürgermeister der Region im Wirtschaftsausschuss des Landes eindringlich appelliert, neue Lösungen mit Akzeptanz in den Orten zu finden.

Denn es gibt bessere Lösungen. Eine Verschwenkung der bestehenden Trasse (Bäderbahn) im Bereich Breitenkamp (Gronenberg) hin zur neuen Trasse ohne Weichenverbindung,  um eine Trennung von Güter- und Personenverkehr zu gewährleisten. Inklusive der nördlichen Anbindung an den Abzweig Richtung Neustadt. Damit würde verhindert, dass in Haffkrug und Scharbeutz je zwei Bahnhöfe in geringer Entfernung zu den bestehenden entstünden.
Entsprechende Stellungnahmen haben alle an der Sommer-Kampagne beteiligten Verbände im Zuge des laufenden Planfeststellungsverfahrens PFA 1.2 abgegeben.

“Letter of Intent” von 2014 - faktisch hinfällig

Die Trasse der Bäderbahn bleibt auf jeden Fall erhalten - auch wenn sie nicht genutzt wird. Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist es widersinnig, eine Bahnstrecke betriebsbereit zu halten - aber keine Züge verkehren zu lassen. Gleichzeitig würde der Weiterbetrieb der Bäderbahn für regionalen ÖPNV die Neubautrasse entlasten und leistungsfähiger für Fern- und Güterzüge machen. Das bedeutet auch, dass weniger Güterverkehre auf der Neubaustrecke in die Nacht verlagert werden müssen.

Fazit: Verbindungen in der Region stärken

Im Interesse der Verkehrswende und erforderlicher Klimaneutralität plant die Stadt Lübeck eine Regio-S-Bahn, idealerweise über die bestehende Trasse der Bäderbahn. Für diese Planung ist Erhalt und Betrieb der Bäderbahn zwingend. 
Eine schnelle Schienenvernetzung der Metropolen macht nur Sinn, wenn auch die Region mitgedacht wird.


Link zur Petition:

Links zu: 

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Verkehrsclub Deutschland (VCD)
Der ökologische Verkehrsclub VCD ist ein gemeinnütziger Umweltverband, der sich für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität einsetzt. Der VCD Nord vertritt rund 3.300 Mitglieder in Schleswig-Holstein und Hamburg.
Kontakt: Stefan Karstens - stefan.karstens@vcd-nord.de  - www.vcd-nord.de

Fahrgastverband PRO BAHN
Der Fahrgastverband PRO BAHN ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Verbraucherverband im Verbraucherzentrale-Bundesverband und vertritt die Interessen der Fahrgäste des öffentlichen Fern- und Nahverkehrs. 
Kontakt: Stefan Barkleit - barkleit@pro-bahn-sh.de - www.pro-bahn-sh.de

Allianz gegen die feste Fehmarnbeltquerung 
Die Allianz ist eine Gemeinschaft von Initiativen und Vereinen, die sich für den Schutz und die Interessen von Mensch und Natur im Rahmen des Projekts FFBQ und Verkehrsanbindungen einsetzt. 
Kontakt: Isabel Arent - isabel.arent@gmx.de  - allianz-beltquerung.de

 

 

 

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news-19521 Mon, 11 Aug 2025 15:25:30 +0200 Bald auf unseren Straßen: Autonome Liefer-Roboter /startseite/detail/autonome-lieferroboter-vincent-mylan Das in Tallin (Estland) gegründete Unternehmen Starship Technologies gibt es seit 2014. Einer der Gründer von Skype (einer erfolgreichen Software für Videotelefonie) wollte damals autonome Roboter an die amerikanische NASA verkaufen. Nachdem ein Zuschlag nicht erteilt wurde, widmete er sich der Idee, einzelne Gegenstände mittels Robotern an einen bestimmten Ort zu transportieren. 

Seit 2021 werden in Deutschland bereits Roboter von Starship Technologies beim Chemie-Unternehmen Wacker in der Intralogistik, also für innerbetriebliche Transportaufgaben, genutzt.

Im Juli 2025 wurde ein „Mapping“ in einen Supermarkt in Hamburg durchgeführt. Durch diesen Prozess lernt der Roboter, wo er sich bei Nutzung der fußgehenden Infrastruktur bewegen darf. Die Wahl der „gemappten“ Infrastruktur wird dem jeweiligen Einsatzland angepasst, in Finnland ist es zum Beispiel die Fahrrad-Infrastruktur.

Dank der eingesetzten Sensor-Technologie unterscheidet der Roboter, was sich in seiner Umgebung befindet, ob Baum oder Mensch, ob anderer Liefer-Roboter oder Tier. Die Technologie ist bereits so weit entwickelt, dass sie z.B. einen Hund von einem Blindenhund unterscheiden kann.  

Der Roboter kann auch Geräusche erzeugen und spricht ausschließlich auf Deutsch, wenn notwendig. Bis zu drei vollgepackte Einkaufstüten kann er bis zum Treppenhauseingang transportieren. Privaten Grund soll er nicht berühren, da dieser beim „Mapping“ nicht berücksichtigt wurde. 

Starship Technologies teilt uns aufgrund von in anderen Ländern gemachten Erfahrungen mit, dass der Roboter selten für einen Großeinkauf genutzt wird, sondern für kleinere Einkäufe eingesetzt wird, z. B. für Einzelteile, die beim Einkauf vor Ort vergessen wurden.

Die Bedenken unseres Vereins betreffen das menschliche Verhalten: Wenn 100 Personen sich nicht selbst auf den Weg machen und stattdessen 100 Roboter mit 4 km/h diese Aufgabe erledigen soll, führt dieses zu mehr Platzverbrach auf den Gehwegen. Deswegen setzt sich der VCD Nord dafür ein, dass solche Roboter überwiegend an Sammelstellen liefern, um den Anreiz des Einsatzes zu mindern. Vor allem für regelmäßige Fußgänger ist dies sinnvoll. So gibt es mindestens einen kurzen Fußweg – denn in der Regel tut Bewegung gut.

Zudem ist eine große Sorge, dass einsame Menschen noch weniger soziale Kontakte haben. Sie können sich zum Beispiel nicht mehr mit dem Kassenpersonal unterhalten. Dies sollte bedacht werden, weil wir spätestens während der Corona-Pandemie gelernt haben, dass Einsamkeit ein schwerwiegendes Problem werden kann.

Den autonomen Robotern sollten wir uns nicht verschließen, sondern müssen ihren zukünftigen Platzbedarf im öffentlichen Raum schon heute berücksichtigen. Schon deswegen darf Fußweginfrastruktur nicht kleiner werden, sondern muss gegebenenfalls sogar vergrößert werden.

Über das „wie“ des Einsatzes von autonomen Robotern im öffentlichen Raum und notwendige Regulierungen muss debattiert werden.

Bericht von:

 

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news-19017 Sun, 27 Jul 2025 10:00:00 +0200 Sommer in der Stadt /startseite/detail/sommer-in-der-stadt Am Sonntag, dem 27. Juli, findet ein großer Rundgang durch zwei Stadtteile zum Thema „Sommer in der Stadt“ statt. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am Kleinflecken (in der Nähe der Ecke Mühlenhof) am Durchgang zwischen Bausparkasse und Zahnärztepraxis. Die Ortsgruppe des Verkehrsclub lädt dazu ein. Während des 4 Kilometer langen Rundgang messen wir die Temperatur an mehreren Orten. Wie sich Hitze und eine stärkere Neigung zu Wetterextremen an verschiedenen Punkten der Stadt auswirken und was dagegen gemacht werden kann, schauen wir uns gemeinsam an. Eventuell nimmt das Freie Radio Neumünster Tonaufnahmen für das nächste Umweltmagazin auf. Der Rundgang dauert zwei Stunden.

Verschiedene Teile der Stadt sind in unterschiedlicher Weise durch Grünflächen und Gewässer beeinflusst. Aber auch Gebäude, Verkehr und Asphaltboden spielen eine wichtige Rolle beim Stadtklima. Ob wir uns draußen wohlfühlen können, hängt direkt von der Stadtumgebung ab. Viele “Klimaoasen” mit Schatten und Frischluftschneisen tragen dazu bei.  Die Anpassung unserer Stadt an mehr Starkregenereignisse und kluger Wasserhaushalt durch Entsieglung ist ebenfalls wichtig.

Zitat aus dem Klimaschutz und -anpassungsplan der Stadt Neumünster (Seite 63):

Klimagerechte Umgestaltung und Neugestaltung
von Spielplätzen, Schulhöfen und Sportanlagen
Spiel- und Sportplätze in potentiell überflutungsgefährdeten Gebieten sollten möglichst vor Überflutungen geschützt werden, etwa durch ein Höherlegen der Flächen oder durch die Schaffung von Retentionsflächen im Einzugsgebiet. Ist eine Flutung der Fläche
nicht zu verhindern bzw. liegt der Spiel- oder Sportplatz in einem Einzugsgebiet einer kritischeren Senke oder im Bereich sensibler Infrastruktur, kann die Fläche so gestaltet werden, dass sie neben ihrer Hauptnutzung im Fall seltener Starkregenereignisse (im
Schnitt einmal pro Jahr) kurzzeitig auch als Einstaufläche dienen kann. Ein Beispiel ist der Spielplatz am Tivoli, welcher in der Senke der Schwale liegt und entsprechend hochwasserangepasst gestaltet werden sollte.“

Wenn es heiß ist, merkt man ganz deutlich die Temperaturunterschiede an den verschiedenen Stellen in der Stadt. Was passiert, wenn die Durchschnittstemperaturen im Sommer steigen?

- höhere Luftfeuchtigkeit (führt zu mehr Wolkenbildung)

- trockenere Böden

- häufigere Extremwetter mit Überschwemmungsgefahr

https://www.neumuenster.de/verkehr-umwelt/klima-umweltqualitaet/klimaanpassung/strategie-und-massnahmen

Maßnahmen dagegen:

- weniger Asphalt, Schottergärten und andere geschlossene Böden entsiegeln (in Hamburg und anderswo gibt es den Wettbewerb Abpflastern und einmal im Jahr ein Asphaltsprengerfest, Zitrat: https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/bukea/themen/boden-und-geologie/bodenschutz/abpflastern)

- Regenwasser nicht mehr nur schnell ableiten, sondern speichern (Konzept der Schwammstadt)

- mehr Grün und große Bäume, als Schattenspender

- Infokampagnen (Aufkleben für Pflegeheime), allgemeiner Umbau der Infrastruktur

Wer ist durch die Klimafolgen am meisten beeinträchtigt?

- alte Menschen, chronisch Kranke, Kinder, Menschen, die draußen arbeiten oder sich in schlecht kühlbaren Räumen aufhalten (schlecht gedämmte Dachgeschosswohnungen, im Auto auf Parkplätzen)

Die DUH hat viele Städte kürzlich an Hand von Satelittenbildern eingeschätzt, ob sie gegen den Klimawandel gewappnet sind mit einem Ampelsystem. Grün bedeutet sehr gut, Gelb grenzwertig gewappnet und bei Rot besteht ein akuter Handlungsbedarf. 

Neumünster wurde als mittelprächtig Gelb eingeteilt: https://www.tagesschau.de/wetter/deutschland/klima-deutschland-staedte-hitze-umwelthilfe-100.html

Verkehrsberuhigte Wohnviertel (NL Blumenkohlviertel https://marmotamaps.com/de/gesellschaft-in-bewegung/)

Die Blumenkohlröschen sind die Zufahrten/ öffentliche Straßen zu den Einfamilienhäusern oder Villen. Die Lebensbereiche Wohnen, Freizeit, Einkaufen und Arbeit sind bei der funktionalen Stadtgliederung räumlich voneinander getrennt (https://www.spektrum.de/lexikon/geographie/funktionale-stadtgliederung/2759). Das Wohnviertel kann schlecht durch den öffentlichen Nahverkehr erschlossen werden, weil die Straßen zu klein und die Bevölkerungsdichte sehr gering ist (oft pro Haus nur 1-2 Menschen). Dadurch ergeben sich lange Wege, die häufig gefahren werden. Obwohl die Autos oft nicht zu sehen sind, besitzen die Bewohner der Blumenkohlviertel pro Kopf mehr Auto, als z. B. Menschen in der Innenstadt.

Durch „Verkehrsadern“ gelangen die Bewohner der Blumenkohlviertel in die Innenstadt, auf den Ring, zur Arbeit….dort werden ihnen im öffentlichen Raum ca. 3 Parkplätze pro Auto bereit gestellt. Dadurch werden bis zu 40 Prozent des öffentlichen Raums in den Innenstädten zu Parkraum um gewandelt. Es verschlechtert sich der Aufenthalt in der Öffentlichkeit. Es entsteht ein ineffizientes Verkehrssystem mit viel hin und her für jedes Erfüllen der einzelnen „Funktionen“. Es entstehen vermehrt Staus zur Rushhour und Straßenüberlastung.

Lösungkonzepte: 

-15 Minuten Stadt

-Feinmobilität

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news-19439 Thu, 24 Jul 2025 12:03:52 +0200 Park(ing) Day in Winterhude: Parkplätze werden zu Parks und (Markt)Plätzen! /startseite/detail/parking-day-in-winterhude-parkplaetze-werden-zu-parks-und-marktplaetzen Wann? Samstag, 09.08.2025, 11–18 Uhr
Wo? Alsterdorfer Straße 27, vor dem Café Fabric

Wir wollen sichtbar machen, wie absurd viel Fläche parkende Autos tagtäglich beanspruchen: 12 Quadratmeter für Blech, das 23 Stunden am Tag nur rumsteht, während viele Kinderzimmer in Hamburg kleiner sind. (Und abseits von Spielplätzen im öffentlichen Raum toben dürfen Kinder trotzdem nicht). Doch können unsere Straßen nicht wieder Orte für Begegnung, Spiel, Erholung und echtes Leben sein?

Also kommt vorbei und wir finden es heraus! Bringt Freund*innen, Nachbar*innen, eure Sitzkissen, Musikinstrumente oder was euch sonst Freude bereitet mit. Und lasst uns gemeinsam die Straße zurückerobern!

Veranstaltet von: der Jungen Ortsgruppe des VCD Nord e.V. und engagierten Menschen aus dem Viertel.
Die Aktion ist als öffentliche Versammlung angemeldet.

Fragen an:
jog-hamburg@vcd-nord.de
VCD Nord – Junge Ortsgruppe Hamburg

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news-19438 Thu, 24 Jul 2025 11:25:15 +0200 PM: Schleswig-Holstein sollte beim Tempolimit voran gehen! /startseite/detail/pm-schleswig-holstein-sollte-beim-tempolimit-voran-gehen Schleswig-Holstein ist weltweit ein Vorreiter beim Einsatz von Akku-Zügen. Ein ÖPNV-Projekt wie SMILE24 in der Schlei-Region findet bundesweite Beachtung. Auch beim Tempolimit sollte Schleswig-Holstein mit gutem Beispiel voran gehen und eine überparteiliche Initiative in den Bundesrat einbringen“, so Stefan Karstens, Landesvorstand beim VCD Nord e.V.

Bereits Anfang Juli hatte sich CDU-Ministerpräsident Daniel Günther in einem Interview des Kieler „Umwelt-Magazins“ offen gezeigt für eine Tempolimit: "Wenn das Tempolimit irgendwann mal kommt, geht die Welt nicht unter"

Ein generelles Tempolimit auf Autobahnen, wie es auch bei unseren dänischen Nachbarn und im Rest der Welt Standard ist, hat nicht nur aus Sicht des VCD Vorteile für Klima, Sicherheit und Verkehrsfluss. Alle Umfragen deuten darauf hin, dass auch die übergroße Mehrheit der Deutschen ein generelles Tempolimit auf Autobahnen will.

Der VCD fordert seit langem ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen. Damit ließen sich nach neuesten Analysen jährlich fast sieben Millionen Tonnen CO2 einsparen. Keine Maßnahme im Verkehr leistet einen so großen Beitrag zum Klimaschutz und ist so schnell und dabei kostengünstig umzusetzen.

Bereits im Jahr 2021 äußerte sich auch der Landesbezirk der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Schleswig-Holstein in einer Stellungnahme zustimmend aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Arbeitsschutzes für Polizei und Straßenmeistereien und forderte konkret ein Tempolimit auf den dreispurigen Abschnitten von A1 und A7.

Der VCD Nord wünscht sich, dass hier endlich ein sachgerechter Konsens jenseits von parteipolitischen Überlegungen gefunden wird.

Ansprechpartner für Rückfragen:

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news-19505 Tue, 22 Jul 2025 14:02:00 +0200 Dockkoog-Initiative Husum: 10.390 Unterschriften für besseren ÖPNV /startseite/detail/dockkoog-initiative-husum-10390-unterschriften-oepnv Bereits im letzten Jahr berichteten wir über das bemerkenswerte Engagement von VCD-Mitgliedern in Husum für eine Busanbindung an die einzige Badestelle an der Nordsee, die weit ab ist vom Husumer Zentrum. Im Herbst folgte eine vom VCD moderierte Podiumsdiskussion, der offizielle Vertreter der Stadt leider fern blieben.

Im Juli wurden dem Husumer Bürgermeister bei der Sitzung des Stadtparlament drei dicke Ordner mit Unterschriftenlisten im Beisein des Kieler VCD-Büroleiters übergeben.

Wir dokumentieren hier die Presseerklärung der Dockkoog-Initiative anlässlich der Übergabe zur Einwohnerfragestunde:

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PM: Husumer Bürgerinitiative Bus zum Dockkoog übergibt im Rathaus mehr als 10.000 Unterstützungsunterschriften für einen besseren ÖPNV in Husum

Husum braucht einen barrierefreien, klimafreundlichen OrderBus, der täglich das ganze Jahr über von früh bis spät bei Bedarf (telefonisch oder per Internet) bestellt werden kann, um zum Deich/Dockkoog zu fahren und der abends von 18:45 bis 23:30 Uhr auch im Husum-Netz verfügbar ist.

Nicht nur Husums Einwohner*innen und Gäste, auch Inhaber*innen von Hotels, Ferienwohnungen, Gaststätten, Einzelhandel, Supermärkten und soziale Einrichtungen, die Kinobetriebe etc. und der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, Herr Kleefeldt, vermissen eine barrierefreie Bus-Anbindung zum Deich an sieben Tagen in der Woche. Und sie befürworten eine ÖPNV-Verbindung in den Abendstunden (derzeit fährt der letzte „HusumBus“ um 18:45 Uhr ab ZOB). Wer auf Husums ÖPNV angewiesen ist und zu einem Wein am Hafen, ins Kino, in ein Konzert will, kommt (ohne Taxi) nicht mehr nach Hause. 

Derzeit gibt es in Husum als „Testphase“ einen „OrderBus“ zum Naherholungsgebiet am Meer mit dem schönen Markennamen „Dockkoog-Shuttle“. Betriebszeiten: samstags und sonntags stündlich von 10:15 Uhr bis 16:00 Uhr für fünf Sommermonate. Das Problem: Kaum jemand weiß davon. (Mehr dazu in der Anlage Kaum-jemand-weiß-davon.pdf). Auch wird derzeit auf geheimnisvolle Weise die Entfernung von der Stadtmitte zum Meer immer kürzer. (Mehr dazu in der Anlage Katzensprung.pdf)

Wir sind als Initiative bescheiden geworden und fordern zusammen mit den mehr als 10.000 Unterzeichner*innen „nur“ einen „Rufbus“. Lieber wäre uns und vielen der Unterzeichner*innen und dem Behindertenbeauftragten Herrn Kleefeldt, ein ganz normaler ÖPNV, am Tag zum Meer und am Abend in der Stadt, einen klimafreundlichen, barrierefreien Bus, in den Menschen im Sommer, wie im Winter an sieben Tagen in der Woche unkompliziert einsteigen können. 

Wir werden anlässlich der Abgabe der mehr als 10.000 Unterschriften in der Einwohnerfragestunde folgende Fragen an Bürgermeister Kindl stellen:

(1) Der öffentliche Personennahverkehr verursacht zwar hohe Kosten, aber jeder investierte Euro bringt der Volkswirtschaft einen Nutzen von drei Euro, wie eine aktuelle Studie* zur Wertschöpfung des ÖPNV von MCube zeigt. Ist Ihnen diese Studie bekannt?

(2) Wäre es möglich, dass die Stadt Husum zusammen z.B. mit der Firma GP Joule ein „Modellprojekt autonomes Fahren“ vom Außenhafen zum Dockkoog entwickelt? 

(3) Wäre es für Sie, Herr Bürgermeister Kindl, nicht reizvoll, als der Bürgermeister in die Husumer Stadtgeschichte einzugehen, der die Zeichen der Zeit erkannt hat (Klimakatastrophe) und für eine lebenswerte Zukunft entschlossen die Verkehrswende** in der Kreisstadt Husum als erster angestoßen hat? 

…………...

Kontakt Dockkoog-Initiative: Irmela Wiemann, mail@irmelawiemann.de
VCD Nord: Landesbüro SH, Niklas Hielscher, sh@vcd-nord.de

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news-19427 Mon, 21 Jul 2025 16:53:26 +0200 PM: VCD fordert Ende des Parkplatz-Moratoriums und Fortsetzung der Straßenbauprojekte /startseite/detail/pm-vcd-fordert-ende-des-parkplatz-moratoriums-und-fortsetzung-der-strassenbauprojekte „Das Moratorium übergeht und ignoriert demokratische Prozesse, denn alle Straßenbaumaßnahmen werden über mehrere Jahre mit ausführlicher Beteiligung von Bürger*innen, Trägern öffentlicher Belange und der Bezirkspolitik abgestimmt und die Interessen sorgfältig abgewogen“, kritisiert Janna Schulte, Vorstandsmitglied des VCD Nord e.V., „das alles wird durch das Moratorium jetzt einseitig übergangen, man kann sagen, alle Straßenbaumaßnahmen sind durch den Senat evoziert worden.“

Doch nicht nur das Übergehen von aufwändigen, demokratischen Abstimmungsprozessen stört den VCD: „Wichtige Straßenbauprojekte werden nach hinten verschoben, Fristen für EU- und Bundesfördermittel können nicht mehr eingehalten werden, Mehrkosten durch bürokratische Überprüfung und die Umplanungen entstehen und all das auf unabsehbare Zeit“, befürchtet Janna Schulte. Denn zugleich müsse der Masterplan Parken eine hohe Qualität aufweisen und sorgfältig erarbeitet werden, er dürfe nicht überstürzt beschlossen werden. „Deshalb fordern wir als VCD, das Moratorium unverzüglich zu beenden und die abgestimmten Bauvorhaben fortzusetzen“, appelliert Schulte an die Rot-Grüne Koalition.

Kontakt für Rückfragen

Janna Schulte, Vorstandsmitglied VCD Nord e.V.
E-Mail: janna.schulte@vcd-nord.de

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news-19411 Tue, 15 Jul 2025 12:45:18 +0200 PM: Olympische Hyperloop-Träume sofort beenden – echte Probleme mit echten Technologien lösen /startseite/detail/pm-olympische-hyperloop-traeume-sofort-beenden-echte-probleme-mit-echten-technologien-loesen Der VCD Nord kritisiert scharf, dass Hamburg und Schleswig-Holstein im Zuge einer möglichen Olympia-Bewerbung dieses Vorgehen kopieren. Anstatt dass echte und offensichtliche Probleme des Schienenknotens Hamburg mit vorhandener Technologie endlich gelöst werden, wird mit dem Hyperloop eine Nebelkerze gezündet. 

Weder ist die Tatsache, dass man zwischen Hamburg und Kiel nicht in unter 15 Minuten reisen kann, ein echtes Verkehrsproblem, noch ist der Hyperloop eine reale Technologie, mit deren Einsatz absehbar zu planen ist. Die echten Probleme des öffentlichen Verkehrs in und um Hamburg liegen an der Überlastung des Hamburger Hauptbahnhofs, und davon ausgehend an der Verbindungsbahn nach Altona und den Elbbrücken. Für die Lösung dieser Probleme bedarf es keiner inexistenten Technologie, sondern nur dem politischen Willen, vorhandene Technologie richtig einzusetzen. Hierzu hat der VCD Nord umfassende Konzepte erarbeitet, deren Umsetzung mutmaßlich weitaus weniger Finanzmittel binden, als es bei der Entwicklung und Errichtung eines Hyperloop der Fall wäre.

„Finanzielle und planerische Ressourcen müssen für die Lösung echter Probleme mit echten Technologien eingesetzt werden. Sie dürfen nicht auf Pläne aus Elon Musks Wolkenkuckucksheim gelenkt werden, die kein Problem lösen würden und zur ÖPNV-Verhinderung ersonnen wurden“, sagt Jonas Spanier, Vorstandsmitglied des VCD Nord.

„Insbesondere der Hamburger Senat steht in der Verantwortung, sich stattdessen auf real umsetzbare Vorhaben zu konzentrieren, welche die echten Schienenverkehrsprobleme lösen. Der VCD hat hierzu Vorschläge eingebracht, die dem im Gegensatz zu Hyperloop-Träumen gerecht werden.“

Der VCD Nord tritt klar für eine Verbesserung der Fernverkehrsanbindung Kiels ein. Dafür braucht es keine Schallgeschwindigkeit, sondern ein quantitativ größeres Angebot. Dies ist nicht nur für potenzielle olympische Spiele nötig, sondern auch für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort, sowie für die An- und Abreise von Kreuzfahrt-Passagieren. Letztere sorgen häufig für eine Überfüllung der Nahverkehrslinien zwischen Hamburg und Kiel, obwohl es sich um Fernverkehrsreisende handelt. Derzeit fahren gerade einmal 8 bis 9 Fernzüge pro Tag aus Süddeutschland über Hamburg hinaus nach Kiel. Mit einer sofortigen Erweiterung dieses Angebots lässt sich wesentlich effektiver eine spürbare Verbesserung erreichen. Mit der Verlegung des Bahnhofs Altona als Durchgangsbahnhof nach Diebsteich werden solche Fernzug-Verlängerungen nach Kiel künftig sogar noch deutlich begünstigt. 

 

Kontakt für Rückfragen:
Jonas Spanier, jonas.spanier@vcd-nord.de

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news-19396 Sat, 12 Jul 2025 14:45:12 +0200 Masterplan Parken Hamburg - DVWG-Veranstaltung mit Janna Schulte (VCD-Vorstand) /startseite/detail/masterplan-parken-hamburg-dvwg-veranstaltung-mit-janna-schulte-vcd-vorstand-1 Am Montag, 21.07.2025 findet um 17 Uhr die Fachveranstaltung der DVWG Hamburg e.V. zum Thema „Masterplan Parken Hamburg: Ziele, Erwartungen, Anforderungen“ in der HSBA (Hamburg School of Business Administration), Willy-Brandt-Str. 75, Hamburg statt.

Hamburg will einen Masterplan Parken erstellen und dafür die nötigen Datengrundlagen schaffen. Das ist gut, nur leider gilt bis dahin ein Moratorium für den Rückbau von Parkplätzen.

Die DVWG-Veranstaltung ist sehr gut besetzt u.a. mit Vertreter*innen der TU Hamburg, der Hochschule RheinMain, BVM, LBV, LSBG und der Handelskammer. Für den VCD Nord e.V. wird unser Vorstandsmitglied Janna Schulte an der abschließenden Podiumsdiskussion teilnehmen.

Alle Informationen: https://hamburg.dvwg.de/veranstaltungen/veranstaltungsdetails/masterplan-parken-hamburg-ziele-erwartungen-anforderungen.html

Anmeldung: https://doo.net/veranstaltung/192409/buchung

 

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news-19376 Wed, 09 Jul 2025 11:06:06 +0200 PM: Entwürfe für einem neuen Hamburger Hauptbahnhof am Berliner Tor vorgestellt /startseite/detail/pm-entwuerfe-fuer-einem-neuen-hamburger-hauptbahnhof-am-berliner-tor-vorgestellt Nach einleitenden Worten durch Alexander Montana, erläuterte Jonas Spanier (beide im Vorstand des VCD Nord e.V.) seine Idee für einen neuen Hauptbahnhof. Neben den bereits weithin bekannten Problemen des aktuellen Hauptbahnhofs erklärte er die Vielzahl an bahntechnischen Vorteilen, die ein neuer Bahnhof an anderer Stelle mit sich bringen würde. Bevor er an die 4 Studierendengruppen und ihren Professor Philipp Kamps überleitete, betonte er auch die stadt- und bauplanerisch günstige Situation an dem von ihm vorgeschlagenen neuen Standort, dem Berliner Tor. Zwar gäbe es große Herausforderungen, etwa die Anpassungen im ÖPNV und Straßenverkehr, davon hinge die Machbarkeit jedoch nicht entscheidend ab.

Im Rahmen einer zehnwöchigen Projektarbeit an der hochschule21 in Buxtehude entwickelten die Architekturstudent*innen sehr eindrucksvolle Bahnhofsentwürfe, die sich mit den am Berliner Tor gegebenen Rahmenbedingungen umsetzen ließen. Neben eines kurzen Vortrages mit Präsentation wurden auch die selbst gefertigten Modelle vorgestellt (siehe Fotos unter Downloadlink unten). Jeder Entwurf zeigte dabei auf eine jeweils individuelle Weise, welche modernen und gleichzeitig optisch ansprechenden sowie nachhaltigen Lösungen für einen möglichen neuen Hamburger Hauptbahnhof umsetzbar sind.

 

Pressematerialien, Entwürfe sowie Fotos von der Veranstaltung:
in unserer Nextcloud zum Download:
https://nextcloud.vcd.org/index.php/s/b5sX9agHzNTYa5w
 

Link zum gesamten Konzept von Schiene Plus:
https://www.schiene-plus.hamburg/


Kontakt für Rückfragen:
Jonas Spanier - jonas.spanier@vcd-nord.de

 

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news-19344 Tue, 01 Jul 2025 11:51:00 +0200 PM der JOG: Innenbehörde zwingt Fußgänger zu Umweg und behindert Radverkehr: VCD fordert bessere Baustellenführung für Rad- und Fußverkehr /startseite/detail/pm-der-jog-innenbehoerde-zwingt-fussgaenger-zu-umweg-und-behindert-radverkehr-vcd-fordert-bessere-baustellenfuehrung-fuer-rad-und-fussverkehr An der Adenauerallee zwischen Kreuzweg und Steintorplatz ist seit einigen Wochen und für mehr als ein Jahr auf der Nordseite eine Baustelle eingerichtet. Laut Schildern müssen Zufußgehende am Kreuzweg die Straßenseite wechseln, dafür an zwei Ampeln zwei Mal die sechs Spuren überqueren, um zum Hauptbahnhof zu gelangen. Zu Fuß auf der Nordseite der Adenauerallee zu gehen, ist durch Schilder verboten worden. Radfahrende können weiter zum Hauptbahnhof fahren. Die Menschen zu Fuß gehen dennoch den direkten Weg und nutzen den Baustellenweg für den Radverkehr. Doch der ist für das Verkehrsaufkommen nicht breit genug und das führt zu Konflikten.

„Die Radverkehrsführung ist eigentlich gut gemacht“, so Janna Schulte, Mitglied der Jungen Ortsgruppe Hamburg des VCD Nord e.V., „aber für Fußgänger ist es der absolute Quatsch! Es ist mir unbegreiflich, wie man ernsthaft denken kann, dass Fußgänger einen Umweg mit Ampeln über eine sechspurige Straße akzeptieren werden, natürlich nehmen sie den direkten Weg und das zu Recht!“

Die Junge Ortsgruppe (JOG) des VCD Nord e.V. fordert deshalb einen direkten Weg für den Fußverkehr entlang der Baustelle zum Hauptbahnhof. Der Baustellenradweg wird durch die Fußgänger genutzt und ist dafür zu schmal. Das führt zu Konflikten.

Die JOG schlägt vor zu prüfen, ob die Baustellenfläche verkleinert werden kann oder ob die verbleibende Autospur gesperrt und für dem Fuß- und Radverkehr zur Verfügung gestellt werden kann. Eine Busspur ist weiterhin für den öffentlichen Nahverkehr vorhanden, die sollte jedoch keinesfalls für den Autoverkehr freigegeben werden. Der Autoverkehr Richtung Hauptbahnhof kann stattdessen die Kurt-Schumacher-Allee über die Altmannbrücke nehmen und von dort in Richtung Hauptbahnhof abbiegen.

Fotos

Bild 1: Zu Fuß gehen verboten: angeordnete Beschilderung vor der Baustelle an Adenauerallee, Ecke Kreuzweg (Foto: VCD Nord e.V.)

Bild 2: Umleitung für Fußgänger über Ampeln und entlang des ZOBs (Foto: VCD Nord e.V.)

Bild 3: Viel Fußverkehr auf dem Baustellenradweg (Foto: VCD Nord e.V.)

Hintergrund

Die Behörde für Inneres und Sport ist die anordnende Behörde. Der Bauträger reicht für seine Baustelle einen Vorschlag für die Wegeführung ein, die Polizeikommissariate prüfen ihn und ordnen die Wegeführung und Beschilderung an.

Das Bündnis für den Rad- und Fußverkehr besteht aus 28 Partnern, darunter den Bezirksämtern und Behörden – so auch der Innenbehörde – sowie städtischen Unternehmen. Das Bündnis sieht eine „sichere und nachvollziehbare Führung in Baustellenbereichen“ für den Rad- und Fußverkehr vor (S. 32).

Stand der Information zur Sperrung: 24.05.2025.
Über die Länge der Sperrung oder dem Bauträger der Baustelle liegen der JOG des VCD keine Informationen vor.

Über die JOG Hamburg

Die Junge Ortsgruppe Hamburg (JOG) ist eine Gliederung des VCD Nord, in der sich junge Menschen bis 35 Jahre für eine zukunftsfähige Mobilität für Alle einsetzen.

Über den VCD Nord

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) ist ein gemeinnütziger Umweltverband, der sich für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität einsetzt. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen für ein mobiles Leben. Der VCD Nord vertritt als regionale Vertretung rund 3.300 Mitglieder in Hamburg und Schleswig-Holstein.

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news-19238 Tue, 17 Jun 2025 19:00:00 +0200 Kiel: Fahrradexkursion A21+Nebenstrecke /startseite/detail/kiel-fahrradexkursion-a21-nebenstrecke Beginn: 17.6.25, ab 19 Uhr
Treffpunkt: Tonberg, unter der Friesenbrücke (B76/Theodor-Heuss-Ring)

Die Straßenanbindung der Landeshauptstadt Kiel von Süden ist seit langem umstritten, Stichwörter Südspange und Ausbau der B404 zur A21. Während die Südspange als 4-spurige Querverbindung zwischen B404 und B76 mittlerweile vom Tisch zu sein scheint, konzentriert sich die Diskussion nun auf den Ausbau zur A21 bis an das Barkauer Kreuz. Denn dadurch müssten langsame Verkehre und der ÖPNV auf eine neu zu bauende Nebenstrecke geführt werden, die ebenso durch den Kieler Grüngürtel führt.

Wir schauen uns das auf unserer Exkursion vor Ort an und diskutieren die Alternativen. Vom grünen Hörn-Eider-Wanderweg, der unterm Theodor-Heuss-Ring beginnt, geht die Exkursion via Karlsburg/Meimerdorfer Moor bis an die B404 und endet zur abschließenden Diskussion und gemütlichen Ausklang in einem Kleingarten in Gaarden-Süd.

Die Dauer der Exkursion (ohne Ausklang) wird ca 1 Stunde sein.

Die Teilnahme ist spontan möglich, eine vorherige Anmeldung unter sh@vcd-nord.de wäre aber hilfreich, falls wir die Exkursion kurzfristig wetterbedingt absagen sollten.

 

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news-19236 Mon, 09 Jun 2025 09:28:41 +0200 Eine Frage der Perspektive: Die Schiffbrücke aus der Sicht der verschiedenen Verkehrsteilnehmer /startseite/detail/eine-frage-der-perspektive-die-schiffbruecke-aus-der-sicht-der-verschiedenen-verkehrsteilnehmer news-19222 Thu, 05 Jun 2025 09:53:15 +0200 PM: Sprottenflotte: Erfolgsmodell für Mobilitätswende und soziale Teilhabe nicht kaputtsparen /startseite/detail/pm-sprottenflotte-erfolgsmodell-fuer-mobilitaetswende-und-soziale-teilhabe-nicht-kaputtsparen "Der Erfolg der Sprottenflotte ist eng mit den 30 Gratisminuten verbunden, ausgerechnet hier zu sparen schwächt das System Sporttenflotte und die Bemühungen der Landeshauptstadt um die Mobilitätswende als Ganzes", sagt Frederik Meißner, Sprecher des Kieler VCD. Für viele Menschen gehört die Nutzung der Sprottenflotte inzwischen zum Alltag. Insbesondere als Ergänzung zum ÖPNV oder als Ersatz für die Fahrt mit den mitunter überfüllten Bussen, ist die Sprottenflotte als Mobilitätsangebot in Kiel nicht mehr wegzudenken. Gerade die Gratisnutzung in den ersten 30 Minuten hat nicht nur zu im bundesweiten Vergleich rekordverdächtigen Ausleihzahlen geführt, sondern auch eine wichtige Funktion für die soziale Teilhabe geleistet. 

"Die soziale Teilhabe im Bereich Mobilität in Kiel wird durch die Abschaffung der Gratisminuten geschwächt. Das Kiel neben dem nach wie vor nicht vorhandenen Sozialticket auch bei den Leihfahrrädern spart, ist fahrlässig", kritisiert Meißner. 

Was den Kieler VCD besonders ärgert: Die Kosten für die Gratisnutzung machen nur einen verhältnismäßig kleinen Anteil der Gesamtkosten für die Sprottenflotte aus. "Dem gegenüber steht nun ein weniger attraktives Angebot".      

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news-19171 Sat, 24 May 2025 19:23:00 +0200 VCD Nord "on Tour" auf der Velolution Schleswig /startseite/detail/vcd-nord-on-tour-auf-der-velolution-schleswig Das federführend vom BUND Schleswig-Holstein super organisierte Fahrradfest hatte für alle was zu bieten. Kidical Mass, Hüpfburg und Mitmachaktionen für die Kleinen, Podiumsdiskussion + Infos und jede Menge Networking für die Großen - und ein kulinarisches Angebot für Alle.

Wir haben den Tag genutzt, mobilitätsinteressierten Menschen den VCD näher zu bringen in einem Ort, wo der VCD bisher noch nicht mit einer Ortsgruppe vertreten ist. Sehr gefreut haben wir uns, dass unsere Einladung an Mitglieder in der Umgebung, für ein "Hallo" am Stand vorbei zu kommen, angenommen wurde.

Am 21.Juni zieht die Velolution weiter nach Ahrensburg. Wir hoffen, auch dort mit Aktiven einen Stand zu besetzen. Wer Interesse hat mitzuhelfen, kann sich gerne beim Kieler Landesbüro unter sh@vcd-nord.de melden.

 

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news-19152 Thu, 22 May 2025 13:00:29 +0200 PM: VCD Nord fordert klares Konzept zur Bäderbahn /startseite/detail/pm-vcd-nord-fordert-klares-konzept-zur-baederbahn VCD schlägt Kompromisslösung vor

Daher hat der VCD an einem Kompromiss gearbeitet, in welchem sich hoffentlich alle Beteiligten wiederfinden: Die Deutsche Bahn, der Bund, das Land Schleswig-Holstein, die Hansestadt Lübeck, der Kreis Ostholstein sowie die anliegenden Gemeinden. Das Konzept des VCD Nord sieht vor, dass die heutige Bäderbahn nördlich der Autobahnausfahrt Scharbeutz mit der Neubaustrecke verbunden wird. Dann könnte die Strecke im Bereich des heutigen Bahnhofs Haffkrug stillgelegt und abgebaut werden. Somit entfiele der Bahnübergang in Haffkrug, was auch ausdrücklicher Wunsch der Gemeinde ist. Würde ein Teil des Regionalverkehrs über die Bäderbahn-Strecke verkehren, müsste in Scharbeutz kein neuer Bahnhof auf der „Grüne Wiese“ gebaut werden.  

„Da der Bahnhof Scharbeutz nicht nur optimal liegt, sondern auch modern ist, müsste lediglich der Bahnsteig in Timmendorfer Strand saniert werden“, erklärt Alexander Montana aus dem Landesvorstand des VCD Nord. 

Laut den Vorschlägen des VCD würden nach Inbetriebnahme der festen Fehmarnbeltquerung die Züge nach Neustadt als Akkutriebwagen über die heutige Bäderbahn verkehren. So wäre vor allem der Verkehr zwischen den Badeorten an der Lübecker Bucht gesichert. Von Fehmarn würden zusätzlich Doppelstockzüge über die Neubaustrecke nach Lübeck fahren, ein Übergang zwischen den Produkten wäre in Haffkrug möglich. Der VCD empfiehlt, gleichzeitig in Haffkrug die Möglichkeit der Zugteilung technisch vorzusehen. Je nach Betriebskonzept könnten mit einem Fügelkonzept im Winter- oder Sommerhalbjahr in Haffkrug sogar Zugleistungen eingespart werden. Zwischen Bad Schwartau und Lübeck wäre ohnehin mit Kapazitätsengpässen zu rechnen. Daher ist auf diesem Abschnitt der dreigleisige Ausbau obligatorisch. Nur so könnten jeweils zwei Züge gleichzeitig nach Lübeck hinein bzw. wieder herausfahren. Die NAH.SH arbeitet bereits an Konzepten mit vier Zügen je Stunde zwischen Lübeck und Bad Malente. Der VCD sieht darin eine ineffiziente Ausnutzung ohnehin knapper Streckenkapazitäten, und hat ein effizienteres Konzept entwickelt: 

„Wir empfehlen den Halbstundentakt zwischen Lübeck und Kiel als Expresszug und eine stündliche Regionalbahn von Lübeck nach Lütjenburg mit einem Zugteil nach Neumünster. In Eutin würden die Zugteile geflügelt“, so Jonas Spanier aus dem Vorstand des VCD Nord, der das entsprechendes Fahrplankonzept ausgearbeitet hat.

Aus Sicht des VCD hätte das vorliegende Konzept auch für den Landkreis Ostholstein Vorteile. Es bestünde nicht nur Planbarkeit, sondern man müsste auch keine zusätzlichen Busse aus Scharbeutz und Haffkrug zu den Bahnhöfen an der Neubaustrecke fahren lassen. Die Hansestadt Lübeck könnte an ihrem Konzept einer Regio-S-Bahn festhalten und entsprechende Planungen vorantreiben. Eine Regionalbahn als S-Bahn würde die kleinen Stationen bis Lütjenburg und Neustadt stündlich anfahren. Der Bund sowie die Deutsche Bahn hätten ebenso Planbarkeit, der „Letter auf Intent“ mit der Bedingung, dass alle Züge nach Fehmarn über die Neubaustrecke fahren müssten, bliebe erfüllt. Da die bisherige Bäderbahn keine Oberleitung bekommt, würden auch keine Güterzüge durch die Badeorte verkehren. 

VCD: Alle Akteure kurzfristig einbinden

Der VCD Nord appelliert an die neue Verkehrsstaatssekretärin Susanne Henckel, kurzfristig alle Akteure einzubinden und diesen Kompromissvorschlag ernsthaft zu erörtern. Aus Sicht des Fahrgastverbandes könnten bei einer Umsetzung alle Beteiligten ihr Gesicht wahren, es gäbe keine „Verlierer“. Zudem wäre diese Lösung für Bahnreisende und Steuerzahlende am vernünftigsten. Eine Bahnstrecke entlang der Badeorte an der Ostsee betriebsbereit zu halten, hierfür aber kein Konzept zu haben, wäre nicht zu verantworten. Abschließend fordert der Verkehrsclub die Akteure auf, endlich eine attraktive Regelung zu schaffen, damit Gäste mit Kurkarte die Urlaubsregion ohne Auto erkunden können.
 

Ansprechpartner für Rückfragen:

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news-19106 Thu, 15 May 2025 11:13:42 +0200 PM: Reaktivierung der Bahnstrecke Flensburg – Niebüll muss im Regionalplan bleiben! /startseite/detail/pm-reaktivierung-der-bahnstrecke-flensburg-niebuell-muss-im-regionalplan-bleiben Insbesondere die vom Kreis Nordfriesland abgegebene Stellungnahme, welche die Erneuerung einer Bahnverbindung nach Flensburg in Konkurrenz mit der Modernisierung der Marschbahn sieht, stößt hierbei auf Unverständnis.

„Der Ausbau und die Elektrifizierung der Marschbahn haben auch für den VCD Priorität“, so Alexander Montana, Vorstandsmitglied des VCD Nord. „Beide Vorhaben müssen allerdings zusammen betrachtet werden und auch die weit fortgeschrittenen Debatten rund um einen zukünftigen Bahnhalt am Flensburger ZOB berücksichtigen: Bei einer Reaktivierung der Bahnstrecke könnten z.B. Reisende aus Leck zur Marschbahn bzw. in die andere Richtung nach Flensburg direkt in die Innenstadt fahren. In Flensburg-Weiche könnten Pendlerinnen und Pendler zeitsparend nach Schleswig und Rendsburg umsteigen. Reisezeiten würden sich im Vergleich zu den bestehenden Buslinien erheblich verkürzen, die Attraktivität des Nahverkehrs im Norden Schleswig-Holsteins erheblich gesteigert.“

Die von einigen anliegenden Gemeinden erneut vorgebrachten Befürchtungen über mögliche Lärmbelastungen oder lange Schließzeiten an Bahnübergängen sind nicht stichhaltig. Das Land Schleswig-Holstein würde auf der Strecke Akku-Triebwagen einsetzen. Durch die Lage der neuen Haltepunkte und moderne Signalgeber können Schrankenschließzeiten entlang der B 199 kurz gehalten werden. Eine reaktivierte Bahnstrecke würde den Autoverkehr reduzieren und die Belastung durch Verkehrslärm insgesamt senken.

Stefan Karstens, ebenso Vorstandsmitglied des VCD Nord, ergänzt: „Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt die Option einer zeitnahen Reaktivierung der Bahnstrecke Flensburg – Niebüll aufzugeben, wäre fatal und widersinnig. Erst vor wenigen Wochen ist das neue Klimaschutzgesetz in Kraft getreten, in welchem das Land Schleswig-Holstein das Ziel bekräftigt, bis 2030 die Hälfte der hiesigen CO2-Emissionen einzusparen und bis 2040 zum netto-treibhausgasneutralen Bundesland zu werden. Ohne eine entschlossene Reduzierung der Emissionen auch im Verkehr, wobei ein massiver Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel eine zentrale Rolle spielt, ist dieses Ziel nicht zu erreichen. Schon jetzt fördert der Bund die Reaktivierung von Bahnstrecken mit 90% der entstehenden Kosten. Durch den jüngst im Grundgesetz verankerten 500 Mrd.-Euro-Investitionsfonds, welcher insbesondere auch dem klimagerechten Umbau der Verkehrsinfrastruktur dienen soll, werden künftig erheblich mehr Mittel in solche Projekte fließen. Geld, auf das Schleswig-Holstein nicht verzichten sollte.“

Mit Kopfschütteln reagiert Stefan Karstens auf Einwendungen einiger der Gemeinden an der Bahnstrecke: „Die Attraktivität eines Wohnortes sowie die wirtschaftliche Dynamik einer Kommune bemisst sich zunehmend auch daran, wie gut sie an moderne Verkehrssysteme angeschlossen ist. Keine der Gemeinden in Schleswig-Holstein, welche in den vergangenen zwanzig Jahren einen neuen bzw. wiedereröffneten Bahnhaltepunkt bekommen hat, berichtet von negativen Entwicklungen. Im Gegenteil: die Zufriedenheit der Einwohner*innen steigt, Ortschaften werden gerade auch von jungen Familien häufiger als Wohnort gewählt, der Wert von Immobilien nimmt zu und Betriebsansiedelungen werden ehr in Erwägung gezogen. Für eine positive Entwicklung des Grenzlandes muss die Reaktivierung der Bahnstrecke Flensburg – Niebüll unbedingt im Regionalplan verbleiben!“ 

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Ansprechpartner für Rückfragen:

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news-19056 Sun, 11 May 2025 15:54:39 +0200 Das war das Asphaltsprenger-Festival 2025! /startseite/detail/das-war-das-asphaltsprenger-festival-2025 Was für ein toller Tag auf dem Asphaltsprenger-Festival! Super Wetter, tolle Gespräche und ganz viele Aha-Erlebnisse: Wow, so groß ist ein Parkplatz?! Verrückt, 2/3 aller Autofahrten sind kürzer als 10 km!

Na, kennt ihr die Antwort auf die Frage: Was gibt es mehr in Hamburg, Autos oder Kinder?

Danke an alle, die bei uns geschätzt, geraten und gemalt haben!
Und danke an das Team vom Asphaltsprenger-Festival für die Orga, so eine tolle Sache!

 

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