VCD Nord Nachrichten http://nord.vcd.org de_DE VCD Nord Sat, 02 Mar 2024 20:37:52 +0100 Sat, 02 Mar 2024 20:37:52 +0100 TYPO3 EXT:news news-14749 Wed, 28 Feb 2024 22:26:24 +0100 PM: Baustellen-Chaos am zukünftigen Bahnhof Diebsteich /startseite/detail/pm-baustellen-chaos-am-zukuenftigen-bahnhof-diebsteich Der Zugverkehr zwischen Elmshorn und Hamburg Hbf bzw. Altona ist durch die Baumaßnahmen am Diebsteich massiv gestört. In den letzten Tagen kam es immer wieder zu Verspätungen, die vielfach erst sehr kurzfristig von der DB InfraGo kommuniziert wurden.

So erfuhr der Lokführer des RB71 von Wrist nach Hamburg Altona am Dienstag Abend (27.02.24) erst hinter Pinneberg davon, dass der Zug eine Umleitung fahren müsse. Diese Umleitung solle dann 30-40 Minuten dauern, für einen Streckenabschnitt der regulär keine 15 Minuten erfordert. Jens Deye, Mitglied des VCD Nord Vorstands saß mit im Zug. "Wir Fahrgäste waren geschockt von dieser plötzlichen und massiven Verspätungsankündigung. Ein Mitfahrender berichtete, dass er den Anschluss an seinen ICE in  Altona nun wohl nicht mehr bekommen könnte. Ein anderer Fahrgast informierte sich direkt beim Lokführer, der auch nur berichten konnte, das diese Info gerade erst rein gekommen sei."

Weitere Recherchen zeigen auf, dass es aktuell sehr häufig zu solchen "spontanen" Verzögerungen kommt. Von einem Lokführer der Nordbahn wurde beispielsweise berichtet, dass ganze Gleise verschwinden würden, ohne dass die Nordbahn darüber frühzeitig informiert werde.

"Wir kritisieren die Informationspolitik der DB InfraGo aufs Schärfste", sagt Deye "Baustellen fallen nicht vom Himmel, da muss es möglich sein, wenigstens einige Tage im Voraus eine exakte Information an die Bahnunternehmen, hier z.B. die Nordbahn, weiterzugeben, wann es auf welcher Strecke zu Umleitungen kommen wird. Die Zuverlässigkeit des Zugverkehrs muss absolute Priorität haben und Baumaßnahmen ggf. zurückgestellt werden, wenn sie nicht rechtzeitig kommuniziert wurden. Von den Bahnunternehmen bedarf es dann einer detaillierten Information auch bei zu erwartenden längeren Fahrzeiten. Insbesondere viele Arbeitnehmer*innen sind darauf angewiesen, pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen und benötigen entsprechende Informationen über Verzögerungen mindestens einen Tag vorher, um ihre Reisepläne anpassen zu können."

 

Für Rückfragen:

Vorstandsmitglied: Jens Deye
E-Mail: jens.deye@vcd-nord.de

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news-14747 Wed, 28 Feb 2024 08:13:14 +0100 Einladung zum bundesweiten Klimastreik am 1. März in Flensburg /startseite/detail/gute-arbeit-und-klimafreundliche-mobilitaet-fuer-alle Fridays for Future und Ver.di haben für eine konsequente Klimapolitik sowie gute Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im ÖPNV‘ zum Streik aufgerufen aufgerufen. In Flensburg ist ein großer, angemeldeter Demonstrationszug mit Ansprachen und Musik geplant.

Die Organisatoren stehen nicht nur hinter den bundesweiten Forderungen der ÖPNV-Beschäftigten und den Klimaforderungen von Fridays For Future, sondern sie fordern ganz konkret auch von der Stadt Flensburg schnellere und effektivere Maßnahmen zur Verkehrswende. Hinter einem 5-Punkte-Forderungspapier, das am Streiktag an die Stadt übergeben werden soll, stehen derzeit 15 Umweltgruppen und Mobilitäts-Institutionen Flensburgs. Konkret geht es dabei um das 1-Euro-Ticket für Alle. Um die, nach der Sturmflut im Oktober '23 zerstörte Hafenpromenade und deren Umbau als verkehrsberuhigte Begegnungszone. Um Tempo 30 sowie verlängerte Grünphasen für Fuß- und Radverkehr im Stadtgebiet und natürlich um bessere Arbeitsbedingungen im Flensburger ÖPNV.

Als VCD-Ortsgruppe unterstützen wir das Bündis aus den Flensburger Umweltgruppen und Mobilitäts-Institutionen und freuen uns auf einen friedlichen und bunten Klimastreik in der Flensburger Innenstadt.

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news-14716 Fri, 23 Feb 2024 17:30:00 +0100 Erster JOG-Themenabend "Starke Schiene" /startseite/detail/starke-schiene-1 Ein Tunnel für viele Milliarden Euro, der den Hauptbahnhof kaum erweitert, Enak Ferlemann, der deshalb bereits laut über den nächsten, noch größeren Tunnel nachdenkt, und ein für 7 Jahre gesperrter Jungfernstiegtunnel der S-Bahn – rund um den Verbindungsbahnentlastungstunnel (VET) gibt es viele Fragen, über die es sich zu sprechen lohnt.

Auf unserem 1. Themenabend wollen wir genau das tun, und über Ziele, Zukunft und Strategien informieren und austauschen.

Wir laden dazu herzlich ein, und freuen uns auf eure Kommen!

Wann? Montag, 15.04.2024, 19:00 Uhr

Wo? im Großen Saal der W3, Nernstweg 34 (Hochparterre), 22765 Hamburg

 

Die Junge Ortsgruppe Hamburg

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news-14714 Thu, 22 Feb 2024 19:19:59 +0100 Flensburg zu Fuß - Gut gehen lassen in Flensburg /startseite/detail/flensburg-zu-fuss-gut-gehen-lassen-in-flensburg Hallo liebe Fußgänger*innen, Spazierengehende, Wandernde, Bummelnde – liebe Fußgehenden! Alle gehen auch einmal zu Fuß, mindestens vom Haus zum Auto oder zum Fahrrad und vom Parkplatz zum Ziel, zum Bus oder an den Arbeitsplatz, zum Einkaufen oder für einen Spaziergang in der frischen Luft.

Das Gehen ist die sozialste, gesündeste und umweltfreundlichste Form der Fortbewegung. Menschen legen unabhängig von Alter, sozialer Herkunft und Arbeits- und Lebenssituation einen gewissen Anteil ihrer täglichen Wege zu Fuß zurück. Gehen ist auch ein Stück Verkehr. Nach Erhebungen des Fuss-e.V. sind in unseren Städten in der Regel mehr Menschen auf den Beinen als hinter dem Steuer eines Autos sitzen. Kurze Wege (bis zu 2 km) sind zu Fuß oft am schnellsten und kostengünstigsten zurückzulegen.

Welche Bedingungen für ein gutes Gehen finden wir in Flensburg vor, was ist gut, wo gibt es Verbesserungsbedarf? In einem vom Bundesumweltministerium geförderten Projekt konnte sich  Flensburg als Modellstadt mit diesen Fragen beschäftigen und wurde vom Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V.  beraten und begleitet. Als Ergebnis liegt nun ein Projektbericht mit Handlungsempfehlungen vor. Der Projektbericht kann heruntergeladen werden unter:   www.fussverkehrsstrategie.de >Modellstädte>Flensburg und www.flensburg.de.

Im Anschluss an das Projekt "Flensburg als Modellstadt für den Fussverkehr" wurde im August 2023 die Fuss e.V. Ortsgruppe Flensburg gebildet.  Die Ortsgruppe setzt sich vor Ort ein für den den Fußverkehr u.a. mit folgendem Angebot:

  • Quartiersrundgänge mit GehCheck
  • Einfach losgehen – jeden letzten Montag im Monat gemeinsames Gehen ab Hafenspitze, Termine: 26.02.2024, 25.03.2024, 29.04.24, 27.05.2024, 24.06.2024, -Ferien - , 26.08.2024, 30.09.2024 – Ferien - , 25.11.2024, -Jahreswechsel-
  • Stammtisch jeden dritten Montag im Monat ab 18.00 Uhr –Termine: 18.03.2024, 15.04.2024, - Pfingsten-, 17.06.2024, 15.07.2024, 12.08.2024, 16.09.2024,18.11.2024, 16.12.22024
  • Kontakt zu  Verwaltung, Politik, Bürgervertretungen und Aktionsgruppen
  • Aktionen wie zum Beispiel  Klimastreik am 01.03.2024 und zum Parkingday und zur Mobilitätswoche vom 16.09.-22.09.2024

Schwerpunktthemen in diesem Jahr:

  • Radfahrer*innen auf dem Gehweg, Fußgänger*innen auf dem Radweg - Regeln, Konflikte, Verbesserungspotenzial

  • Begegnungszone und Promenade am Hafen

  • Fußgehen und Gesundheit, Fußgehen, Umwelt und Naturschutz

Allgemeine Informationen auf der Homepage des Bundesverbandes Fuss e.V. (www.fuss-ev.de)

Informationen zu Aktivitäten und Termine der Ortsgruppe bitte per Email erfragen: flensburg@fuss-ev.de

 

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news-14695 Mon, 19 Feb 2024 17:20:39 +0100 Pressemitteilung: VCD Nord kritisiert Polizeieinsatz am Bahnhof Bergedorf /startseite/detail/pressemitteilung-vcd-nord-kritisiert-polizeieinsatz-am-bahnhof-bergedorf Das Hamburger Abendblatt berichtete von kollabierenden Fahrgästen, weil die Frischluftversorgung im Zug nicht gewährleistet werden konnte. Ferner wurden ausharrende Fahrgäste nicht mit Getränken versorgt. Laut der Tageszeitung wurden auch friedliche Fans, wie z.B. Väter mit ihren minderjährigen Söhnen, festgehalten. Unbeteiligte Fahrgäste ohne erkennbare Fanartikel wie HSV-Schals konnten in Bergedorf in einen Ersatzzug umsteigen. Aber auch dafür wurden die Durchgangsgleise gesperrt und andere Züge verspäteten sich laut Medienberichten.

"Es ist nicht hinnehmbar, dass unbeteiligte Reisende unter solchen Einsätzen leiden müssen und sich in Folge zahlreiche Züge verspäten. Gerade abends müssen Reisende ihre letzten Anschlüsse erreichen können, um noch nach Hause zu kommen", sagt Alexander Montana, Vorstandsmitglied vom VCD Nord. Der Fahrgastvertreter fragt sich, warum man die berechtigten Personenkontrollen nicht im fahrenden Zug z.B. ab Büchen bei verminderter Geschwindigkeit durchführen konnte. Mit entsprechender Personalstärke und zusätzlichen Abgangskontrollen am Bahnhof Schwarzenbek und Bergedorf wären zumindest weniger unbeteiligte Fahrgäste betroffen gewesen. Und abschließend meint Alexander Montana vom VCD weiter, "Würden Behörden auf die Idee kommen, wegen solcher Ermittlungen eine Autobahn sechs Stunden zu sperren, wäre der Aufschrei der Empörung enorm". Daher fordert der Fahrgastverband für künftige Einsätze die Verhältnismäßigkeit zu hinterfragen, kombinierte Kontrollen im Zug ergänzt durch Abgangskontrollen zu prüfen und für eine ausreichende Versorgung vor allem mit Getränken zu sorgen, um das Kollabieren von Fahrgästen zu vermeiden.

 

Für Rückfragen:

Vorstandsmitglied: Alexander Montana,
 E-Mail: geschaeftsstelle@vcd-nord.de

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news-14619 Thu, 08 Feb 2024 19:31:58 +0100 Schweigeminute mit anschließender Raddemo /startseite/detail/schweigeminute-mit-anschliessender-criticalmass Rede zum 11.2.24 – Natenom-Gedenkminute und Fahrradrundfahrt

Am 30. Januar starb der Fahrradaktivist Andreas Mandalka, genannt Natenom bei einem Verkehrsunfall nahe Pforzheim.

Über Jahre hinweg hatte er immer wieder auf Gefahren genau dieser Straße bei Behörden und bei der Polizei hingewiesen, auf der er dann von einem 77-jährigen Autofahrer von hinten gerammt wurde und schwer verletzt verstarb. Einen geschützten Radweg gab es in diesem Bereich nicht.

Weil es Natenoms Wunsch war und unser aller Wunsch ist, gedenken wir heute gemeinsam mit vielen anderen Menschen in Deutschland gleichzeitig seiner und mahnen damit sichere Radwege an.

So kann es nicht weiter gehen.

Stoppt des Sterben beim Radfahren - Stop killing cyclists!

Doch König Auto hat auch unsere Stadt fest im Griff. Statt sicherer Radwege haben wir jede Menge kostenlose Parkplätze und viel Platz und Verständnis für Raser. Die wenigsten Autofahrer überholen allerdings Radfahrer absichtlich mit zu geringen Abstand. Trotzdem macht das Angst.

Statt gefahrloser Schulwege hegen wir Kinder ein und statten sie mit Helmen und Warnwesten aus. Wir hoffen darauf, dass sie unbeschadet nach Hause oder zur Schule kommen. Statt Tempolimits und konsequentem Durchgreifen bei Verkehrsübertretungen bleibt falsches Handeln für viele Autofahrer meinst ohne Konsequenz. Obwohl sie damit häufig andere Verkehrsteilnehmerinnen gefährden oder zumindest deren Bewegungsradius einschränken, wie zum Beispiel beim Parken auf dem Gehweg. Häufig kennen sie noch nicht einmal bestimmte Verkehrsregeln, zum Beispiel ob eine Radweg benutzgungspflichtig ist.

Zu enge, entwidmete und gefährliche Radwege bleiben aber auch in Neumünster nicht ohne Folgen. In den letzten Jahren gab es mehrere Unfälle, bei denen Autofahrer Radfahrer tödliche verletzt haben. 3 dieser Unfallstellen besuchen wir nachher. Es besteht da die Möglichkeit Blumen ab zu legen, bevor wir gemeinsam weiter fahren. Ich bitte aber auch zu bedenken, dass viele Menschen im Straßenverkehr verletzt werden und danach noch lange Jahr ihres Lebens an den Unfallfolgen leiden.

Sichere Fahrradinfrastruktur ist keine Frage der Technik, sonder eine Frage des politische Willens. Schon allein beim Parken geschehen 1/5 aller Unfälle in der Stadt. Tempo 30 statt 50 km/h halbiert die Unfallhäufigkeit und die Schwere der Unfälle deutlich. Insbesondere rechts abbiegende Autos können für Radfahrerinnen dabei zur tödlichen Gefahr werden.

Die Zukunft im Verkehr ist nicht Hyperloop und Flugtaxi, sondern 0 Verkehrstote und mehr Raum für Menschen, statt nur für Autos in der Stadt - mehr Platz für den Umweltverbund, den Fahrrad- und den Fußverkehr, weniger Lärm und Schadstoffe in der Luft und eine weniger klamme Stadtkasse. Denn auch an den Emissionen erkranken und sterben viele Menschen Jahr für Jahr.

Mehr angenehme Begegnungsräume in der Stadt, mehr öffentliche, autofreier Räume für Menschen sind gleichzeitig probate Mittel gegen die Verödung der Innenstadt und gegen Kriminalität. Wir brauchen die Stadt als öffentliches Wohnzimmer und nicht als Abstellraum und Highway to hell!

Jetzt bitte ich euch um die Gedenkminute.

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news-14596 Tue, 06 Feb 2024 16:56:49 +0100 PM der JOG: Altonaer Politiker*innen verschwenden lieber 3,5 Millionen als jetzt Schulwege und Radverkehr sicherer zu machen /startseite/detail/pm-jog-reventlowstrasse-und-veloroute-1 Im August 2022 hatten alle demokratischen Fraktionen in der Bezirksversammlung Altona einstimmig beschlossen, dass sie den Umbau der Reventlowstraße und damit den Lückenschluss der Veloroute 1 begrüßen. Auch die Schlussverschickung wurde von allen billigend zur Kenntnis genommen. In der Sitzung am Montagabend wurde dann mit einem Antrag von SPD und FDP auf „Rückstellung der Baumaßnahmen zur Weiterführung der Veloroute 1 im Teilbereich Reventlowstraße“ plötzlich die vollkommene Kehrtwende vollzogen, lediglich die Grünen stimmten dagegen. Die Rückstellung der Maßnahme bedeutet Mehrkosten in Höhe von 3,5 Millionen Euro sowie eine ungewisse Verschiebung auf 2031, weiß der VCD aus Kreisen des Bezirksamtes. Die Reventlowstraße ist Unfallhäufungsstelle, ein Ausbau ist auch im Rahmen der Busbeschleunigung vorgesehen.

„Das ist unglaublich, hier knicken Parteien ein, revidieren bereits getroffene Entscheidungen, verschwenden leichtfertig Steuergelder und akzeptieren weiterhin unsichere Schulwege, nur weil sie Angst vor einer sehr  kleinen, lauten Gruppe haben“, kritisiert Vincent Meylan, Mitglied der Jungen Ortsgruppe Hamburg des VCD. Die JOG des VCD Nord fordert die Bezirksversammlung auf, der Empfehlung des Verkehrsausschusses nicht zu folgen und an den Umbauplänen und am Baubeginn in diesem Jahr festzuhalten. Auf Bürgerschaftsebene ist der Ausbau des Veloroutennetzes mit der SPD im Rahmen des Bündnisses für den Rad- und Fußverkehr festgeschrieben, der Bezirk Altona ist Bündnispartner. Deshalb richtet die Junge Ortsgruppe Hamburg den Appell insbesondere an die SPD-Fraktion. Und: „SPD und Grüne könnten in der Bezirksversammlung Altona gemeinsam die Mehrheit stellen“, erläutert Vincent Meylan, „Ansonsten muss man die SPD leider in die Reihen der Mobilitätswende-Verhinderer einsortieren.“

 

Quellen

Niederschrift über die Sitzung des Hauptausschusses der Bezirksversammlung Altona am 11.08.2022: https://sitzungsdienst-altona.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036/9KjEGYhadQRc00lhxxkNGCnGigyz0haTv8yRqBfB/DyrbZlNn/1386638.pdf

Drucksache 21-4738 der Bezirksversammlung Altona, „Rückstellung der Baumaßnahmen zur Weiterführung der Veloroute 1 im Teilbereich Reventlowstraße“, Antrag der Fraktionen von FDP und SPD: https://sitzungsdienst-altona.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1014892

Niederschrift über die Sitzung des Verkehrsausschusses der Bezirksversammlung Altona am 05.06.2023, Kenntnisnahme der „Schlussverschickung: Veloroute 1, A12 Reventlowstraße, Mitteilungsdrucksache des Amtes, Drucksache: 21-4066“,

https://sitzungsdienst-altona.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036/r25ckBZfFs6bC024C22y7h3CnmiiyMtjX8VIt7c2/aboTByXbM/1430901.pdf

 

Pressekontakt für Rückfragen:

Vincent Meylan, Mitglied der Jungen Ortsgruppe, vincent.meylan@vcd-nord.de

Telefon (Geschäftsstelle Hamburg): 040-28055120

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news-14577 Thu, 01 Feb 2024 19:51:33 +0100 Metronom-Aus: RE-Züge von Itzehoe bis Lüneburg und Kiel nach Bremen durchbinden! (PM) /startseite/detail/pm-metronom-aus-zuege-durchbinden Derzeit ist der Hamburger Hauptbahnhof für alle Fahrgäste des Regionalverkehrs Endstation.  Dieser Zustand führt teilweise zu langen Standzeiten der Züge und zu unnötigen Umstiegen für Reisende an ohnehin vollen Bahnsteigen und macht Bahnfahren damit für viele unattraktiv.

Der VCD hat sich intensiv mit dem Thema Regionalverkehr beschäftigt und bereits vor Jahren ein eigenes Verkehrskonzept für die Metropolregion Hamburg ausgearbeitet. „Die Durchbindung von Zügen führt nicht dazu, dass der Hauptbahnhof mehr Züge aufnehmen kann, aber diese können länger werden“, so Alexander Montana, Vorstandsmitglied beim VCD Nord. Dann können insgesamt mehr Fahrgäste befördert werden und diese könnten aus durchgebundenen Zügen z.B. auch in Harburg, am Dammtor oder in Pinneberg aus- und einsteigen. Auch der neue Fernbahnhof in Altona würde ab 2027 von diesem Angebot profitieren und mehr Reisende gewinnen.

Für am sinnvollsten hält der VCD eine Durchbindung von Zügen aus Itzehoe nach Lüneburg oder Uelzen. Das Fahrplankonzept des Verkehrsclubs sieht bis Lüneburg einen Halbstundentakt vor. Bardowick und Radbruch würden ebenfalls bedient werden.

Auch könnten Züge aus Kiel nach Bremen durchgebunden werden. Interessant wären laut des Verkehrsclubs ebenfalls eine neue Regionalbahnverbindung von Zeven nach Hamburg und der zweistündliche Halt von Fernverkehrszügen in Buchholz. 

Hamburg würde am meisten von Durchbindungen des Regionalverkehrs profitieren, da dann mehr Pendler aus dem Umland vom Auto auf die Bahn umstiegen. Eine Fahrt von Pinneberg nach Harburg würde dann nur noch rund 30 Minuten dauern statt heute 53 min mit der S 3.

Die Vergabe von Nahverkehrsleistungen ist Ländersache und hier ist ein koordiniertes Vorgehen der beteiligten Länder im Interesse der Fahrgäste zwingend erforderlich. Da die meisten Wege innerhalb der Region zurückgelegt werden, kann auch unter Klimaschutzaspekten hier der größte Einspareffekt erreicht werden. Der VCD wird sich nun erneut im Dialogforum Schiene Hamburg-Altona für das Thema Durchbindungen einsetzen und eine gutachterliche Prüfung seiner Überlegungen durchsetzen. Ergänzend fordert der VCD aus Hamburg den niedersächsischen Verkehrsminister Olaf Lies auf, den Punkt Durchbindungen explizit in die Ausschreibungen aufzunehmen und dafür passendes Zugmaterial zu beschaffen, das mit den neuen Zügen aus Schleswig-Holstein kompatibel ist.  

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news-14508 Sun, 28 Jan 2024 15:07:00 +0100 Neumünster zu Fuß westlich des Hauptbahnhof /startseite/detail/neumuenster-zu-fuss-westlich-des-hauptbahnhof Datum: Sonntag, 28.1.24

NEUE STARTZEIT: um 15.00 Uhr an der Fahrradsammelgarage am der ehemaligen Post am Hauptbahnhof

Dauer: ca. 1.5 Stunden

Der Rundgang ist eingeschränkt barrierefrei, dauert ca. 1,5 Stunden und führt uns auch auf Wege, die selten begangen werden. Der Startpunkt ist um 14.00 Uhr an der Fahrradsammelgarage beim ehemaligen Postparkplatz (siehe Foto). Alle die Lust und Zeit haben, unsere Umgebung bewusst wahr zu nehmen sind dazu eingeladen. Es handelt sich um die Wiederholung des Rundgangs vom letzten Oktober.

Bahnhof/ ehemalige Post: 106 Parkplätze für Autos beanspruchen den 10-fachen Raum der Fahrradsammelgarage, die für die gleiche Anzahl Fahrräder ausgelegt ist. Die Parkgebühren für Autos sind gering oder ganz kostenlos. Sicheres Fahrradparken ist mit Voranmeldung bei der Stadt und 30 Euro für sechs Monate oder 55 Euro für ein Jahr Vorrausbuchung möglichen.

In dem Wohnviertel um die Augustastr. ist die ursprüngliche Bebauung dicht und die Straßen eng. Die AnwohnerInnen sind einer Lärmbelästigung durch Lieferwagen ausgesetzt, die zu jeder Zeit am Straßenrand ankommen.

 

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news-14515 Thu, 18 Jan 2024 11:49:36 +0100 Umwelt- und Verkehrsverbände appellieren an Bundestagsabgeordnete: Jetzt nicht an sozialer Verkehrspolitik sparen! /startseite/detail/umwelt-und-verkehrsverbaende-appellieren-an-bundestagsabgeordnete Für das Jahr 2024 muss die Bundesregierung im Haushalt drastisch einsparen. Die Einsparungen bei den Landwirten werden medial breit kommuniziert und diskutiert. Weniger öffentlich ist bisher, dass laut einer Vorlage des Bundesfinanzministeriums massiv an Fördermitteln und Projekten für den Umweltverbund aus Bus, Bahn und Radverkehr gespart werden soll.

Das wollen Umwelt- und Verkehrsverbände nicht hinnehmen. Die Fahrradclub-Landesverbände des ADFC Hamburg und ADFC Schleswig-Holstein, der Fahrgastverband PRO BAHN, Landesverband Schleswig-Holstein/ Hamburg, und der ökologische Verkehrsclub VCD Nord appellieren an die Bundestagsabgeordneten aus Schleswig-Holstein und Hamburg, diesen Kürzungen nicht zuzustimmen.

Stephanie Meyer, Landesvorsitzende ADFC Schleswig-Holstein,
Samina Mir, Landesvorsitzende ADFC Hamburg,
Stefan Barkleit, Landesvorsitzender Fahrgastverband PRO BAHN, Landesverband Schleswig-Holstein Hamburg,
Jens Deye, Vorstandsmitglied VCD Nord,
fordern gemeinsam:

„Mit Befremden mussten wir vernehmen, dass die Bundesregierung plant, im Verkehrsbereich ausgerechnet an den sozialen und nachhaltigen Formen von Fahrrad bis Schiene zu sparen! Während jedoch an den Fördermitteln für den kommunalen Radverkehr massiv gekürzt wird und ein Sonderprogramm für zeitgemäße Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen gleich vollständig gestrichen werden soll, bleibt der Straßenbauetat für Autobahnen gänzlich unangetastet.

Nach den Plänen des Bundesfinanzministeriums sollen die dringend notwendigen Förderungen für die Instandsetzung und den Ausbau der Schieneninfrastruktur, entgegen vorheriger Beschlüsse und Zusagen an die Bundesländer, jedoch weiter radikal gekürzt werden. Dabei leiden Wirtschaftsstandorte wie Kiel inzwischen erheblich unter der schlechten Erreichbarkeit, die der Sanierungsstau ausgelöst hat. Im gleichen Zuge sollen aber die Subventionen für klimaschädliche und wirtschaftlich unbedeutende Regionalflughäfen weiter erhöht werden.

Mit diesen Kürzungen wirft die Bundesregierung nicht nur die Planungen der Kommunen und Bundesländer für den Ausbau von Rad- und Schieneninfrastruktur zurück und bringt sie vielerorts zum Stoppen. Es führt auch zu einem Vertrauensverlust – den wir uns in diesen Zeiten nicht erlauben können.

Deshalb appellieren wir eindringlich an alle Bundestagsabgeordneten: Setzen Sie sich in den anstehenden abschließenden Haushaltsberatungen für eine Rücknahme der angekündigten Kürzungen ein. Nutzen Sie Ihre Stimme darüber hinaus dafür, die bisherigen Förderungen zu sichern und wenn möglich, sogar auszubauen. Denn von einem gut ausgebauten Radwege- und Schienenangebot sowie sanierten Bahnhöfen profitieren alle Menschen, die in Schleswig-Holstein oder der Metropolregion Hamburg wohnen oder uns dort besuchen kommen!“

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news-14504 Fri, 12 Jan 2024 12:04:51 +0100 PM: Schnee und Eis auf Fuß- und Radwegen - VCD Nord fordert von Stadt Konzept zur schnellen Räumung /startseite/detail/pm-schnelle-schneeraeumung Die Folgen sind schwerwiegend. Die Hamburger Feuerwehr musste seit Montag früh bereits zu über 130 Rettungseinsätzen wegen Stürzen auf Rad- und Gehwegen ausrücken!


"Wie sollen so z.B Schulkinder zur Schule, Senioren zum Einkaufen kommen? Radfahren wird zum Risikosport - und das in einer Stadt, die so gern Fahrradstadt wäre!" fragt sich Jens Deye, Vorstandsmitglied des VCD Nord.


Ein Grund liegt am Hamburger Wegegesetz. Es verbietet den Einsatz von Taumitteln auf Geh- und Radwegen. Die Stadtreinigung darf nur Kies streuen, der schnell wieder überfriert. Und das im Unterschied zum Einsatz von Salz und Sole auf den Fahrbahnen, wie der Sprecher der Hamburger Stadtreinigung jüngst der Hamburger Morgenpost mitteilte. Nebenstraßen würden demnach gar nicht geräumt.


Der VCD Nord fordert ein Konzept für eine schnellere Räumung für alle Verkehrsteilnehmende. Dieses muss auch eine zuverlässige Räumung von Nebenstraßen beinhalten, da diese häufig Schulwege und wichtige Strecken für den Radverkehr sind.


Das Verbot von Taumitteln auf Geh- und Radwegen muss aus Sicht des VCD Nord überarbeitet werden. Der Stadt und den Dienstleistern muss der Einsatz mit klaren Regeln zum Baumschutz erlaubt werden. Kein Verständnis hat der VCD Nord, dass der großflächige Einsatz auf der Fahrbahn erlaubt ist, während er auf den Nebenflächen aber pauschal verboten ist.


Des Weiteren bedarf es aus Sicht des VCD einer deutlichen Ausweitung des Personalbestands im Winterdienst. Dieser darf nicht nur Aufgabe des Personals der Stadtreinigung sein.


Auch müssen die Anlieger stärker aktiv vom Ordnungsamt und Polizei kontrolliert werden, ob die Gehwege gereinigt sind. Es sollte ebenfalls geprüft werden, ob diese auch verpflichtet werden können, Radwege auf dem Bürgersteig mit zu reinigen.


Geräumt werden müsse solange, wie der Schnee auf den Wegen liege und nach Priorität in der zweiten Runde auch auf den Nebenstraßen.


Der VCD verweist darauf, dass in den Niederlanden und Dänemark häufig zuerst die Fuß- und Radwege geräumt werden, um das Sturzrisiko zu mindern. Erst dann kommt die Fahrbahn für den KFZ-Verkehr, wo Autofahrende mit angepasster Geschwindigkeit in der Regel immer noch fahren können.

Auch die nächsten Tage werden sich laut Wettervorhersagen Frost und Tauwetter abwechseln, was glatte Wege zu erwarten lässt.

 



Winter auf Hamburger Rad- und Fußwegen:

 

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news-14443 Thu, 21 Dec 2023 11:06:41 +0100 PM: Ausfälle bei Akkuflotte - Pro Bahn und VCD fordern vorübergehend mehr Dieselzüge und weitere Elektrifizierung /startseite/detail/pro-bahn-und-vcd-fordern-voruebergehend-mehr-dieselzuege-und-weitere-elektrifizierung Der Fahrgastverband PRO BAHN und der VCD fordern, aufgrund der bei der Einführung aufgetretenen Herausforderungen bei der Verfügbarkeit der Batterie-Triebwagen des Typs FLIRT Akku vorübergehend mehr Diesel-Triebwagen aus der vom Land Schleswig-Holstein und der NAH.SH bei DB Regio Schleswig-Holstein beauftragten Transfer-Flotte bereitzustellen. Des Weiteren fordern die beiden Umwelt- und Verkehrsverbände das Land Schleswig-Holstein und die NAH.SH auf, ein stufenweise umsetzbares Konzept zum Ausbau und zur vollständigen Elektrifizierung der Bahnstrecken in Schlewig-Holstein zu entwickeln.

„Das Land Schleswig-Holstein und die NAH.SH haben DB Regio Schleswig-Holstein mit der Bereitstellung einer Transfer-Flotte von 26 Diesel-Triebwagen des Typs LINT 41 beauftragt, damit bei der Einführung auftretende Herausforderungen bei der Verfügbarkeit der Batterie-Triebwagen des Typs FLIRT Akku nicht zu einem eingeschränkten Angebot auf den Bahnstrecken der Akku-Netze Nord, Ost-West und Ost führen“, erläutern Stefan Barkleit, Vorsitzender des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg, und Alexander Montana, Vorstandsmitglied des VCD-Landesverbandes Nord. „Daher fordern wir das Land Schleswig-Holstein, die NAH.SH und das Eisenbahnverkehrsunternehmen DB Regio Schleswig-Holstein auf, gemeinsam mit erixx Holstein sicherzustellen, auf allen Verbindungen auf der Bahnstrecke Kiel – Lübeck – Büchen – Lüneburg mindestens eine Doppeltraktion aus zwei Batterie- oder zwei Diesel-Triebwagen anzubieten. Dafür fordern wir, erixx Holstein für die Bahnstrecke Kiel – Lübeck – Büchen – Lüneburg vorübergehend mehr Diesel-Triebwagen aus der Transfer-Flotte und weitere Diesel-Triebwagen der DB Regio Schleswig-Holstein als Entschädigung für die schlechte Verfügbarkeit der Transfer-Flotte bereitzustellen.“

„Die Beschaffung der Batterie-Triebwagen des Typs FLIRT Akku ermöglicht es, die nicht elektrifizierten Bahnstrecken in Schleswig-Holstein nach und nach auszubauen und zu elektrifizieren, um kurz- bis mittelfristig einen Anteil von 75 Prozent elektrifizierter Bahnstrecken und mittel- bis langfristig eine vollständige Elektrifizierung der Bahnstrecken in Schleswig-Holstein zu erreichen“, so Barkleit und Montana weiter. „Daher fordern wir das Land Schleswig-Holstein und die NAH.SH auf, ein stufenweise umsetzbares Konzept zum Ausbau und zur vollständigen Elektrifizierung der Bahnstrecken in Schleswig-Holstein zu entwickeln. So ist es in einer ersten Ausbaustufe unserer Auffassung nach verkehrlich sinnvoll, mit den im Rahmen der Schienenhinterlandanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung geplanten Infrastruktur-Maßnahmen im Knoten Lübeck auch erste Infrastruktur-Maßnahmen zum Ausbau und zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Kiel – Lübeck – Büchen – Lüneburg baulich und planerisch zu berücksichtigen und umzusetzen.“

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news-14442 Thu, 21 Dec 2023 10:58:16 +0100 PM: Pro Bahn und VCD fordern von Minister Madsen Runden Tisch zur Bahn in Schleswig-Holstein /startseite/detail/pm-pro-bahn-und-vcd-fordern-runden-tisch-zur-bahn-in-sh Die Gründe sind vielfältig: veraltete und marode Infrastruktur, Personalmangel, hohe Krankenstände, neue Züge, die nicht fahren, alte Züge, die schlecht gewartet sind. Die Liste ist lang.

So kann es nicht weitergehen. Deshalb fordern die Fahrgastverbände Fahrgastverband PRO BAHN und der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) Verkehrsminister Madsen auf, noch im Januar einen runden Tisch mit allen Beteiligten einzuberufen: dem Land Schleswig-Holstein, der NAH.SH, den beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen und den Fahrgästen.

Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN und Pressesprecher des Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg: „Strafzahlungen festzulegen allein reicht nicht. Zusammen mit den täglichen Nutzern muss nach einer schnellen und kurzfristig umsetzbaren Lösung gesucht wie auch an einer mittelfristigen Perspektive gearbeitet werden.“ Es müsse das Ziel sein, einen attraktiven Fahrplan zu finden, der ab sofort verlässlich funktioniert wie auch Perspektiven für die nähere Zukunft zu finden. „Dies kann nur mit einem runden Tisch mit allen Beteiligten verlässlich geschehen,“ erklärt Alexander Montana, Vorstandsmitglied des VCD-Landesverbandes Nord. „Wir fordern den verantwortlichen Besteller (Land Schleswig-Holstein und NAH.SH), vertreten durch Verkehrsminister Madsen, auf, diesen direkt in Januar einzuberufen. Es gilt keine weitere Zeit zu verlieren! Um alle perspektivisch in die Lösungsfindung einzubeziehen, müssen neben den Bahnunternehmen, auch wir, die Kundenverbände, die die Perspektiven der Fahrgäste und des Alltags einbringen, beteiligt sein.“

Ohne die Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer aus dem Alltag kann es keine akzeptable Lösung geben. Wenn es irgendwo zu Einschränkungen kommen muss, dann wissen die Fahrgäste am besten, wo welche Kompromisse den geringsten Schaden anrichten und wo es in anderen Regionen welche guten oder schlechten Lösungen aus der Nutzerperspektive gibt oder gegeben hat. Dass die Unternehmen wissen, was sie zur Zeit leisten können, versteht sich von selbst.

Naumann und Montana stellen klar: „Damit nicht noch mehr Reisende dem umweltfreundlichen Schienennahverkehr den Rücken kehren, ist jetzt Handeln mit allen Beteiligten – und das sind gerade auch die Fahrgastverbände – schnellstens erforderlich – der runde Tisch muss deshalb noch im Januar zum ersten Mal tagen!“

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news-14438 Thu, 21 Dec 2023 09:13:03 +0100 PM: Der Bicibus wünscht sich Schulstraßen, mehr Tempo30 und ein neues Straßenverkehrsgesetz vom Weihnachtsmann /startseite/detail/pm-bicibus-weihnachtswuensche2023 “Wir blicken mit Trauer auf das Jahr 2023 zurück, in dem 11 Menschen auf dem Fahrrad in Hamburg von Auto- oder Lastwagenfahrer*innen getötet worden sind. Die aktuellen Gegebenheiten in Hamburg reichen nicht aus, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen zu gewährleisten.” „Unter den Unfallopfern war ein 15-jähriger Schüler, der von einem Lastwagenfahrer überrollt wurde“, sagt Finn Peters, Vater und Mitinitiator des Bicibus. „Wir fordern den Senat und alle Parteien in Hamburg auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und die Verkehrssicherheit in Hamburg substantiell zu verbessern!“

Konkret wünschen wir uns von der Hamburger Politik Schulstraßen für alle Schulen entlang der Bicibus-Route:

  • Rudolf-Steiner Schule: Eine autofreie Fischers Allee während der Schulzeiten würde im direkten Umfeld der Schule mehr Raum zum Bewegen und Verkehrssicherheit bieten.

  • Schule Rothestraße: Die Rothestraße ist heute schon eine kleine schmale Einbahnstraße. Mit einer Sperrung für den Autoverkehr während der Schulzeiten würden insbesondere die gefährlichen Elterntaxis in dieser kleinen Straße entfallen und somit die Sicherheit und Aufenthaltsqualität für alle deutlich verbessert werden.

  • Schule Bahrenfelder Straße: Wer morgens zur Gaußstraße will, wird förmlich überrollt vom Chaos der vielen Elterntaxis. Hier bedarf es einer temporären Schließung der Gaußstraße während des Schulbeginns und Schulschlusses. Mit Kiss-and-Drop Zonen in der Bahrenfelder Straße könnte man den Eltern-Bringdiensten eine alternative Anfahrtsstelle bieten.

  • Max-Brauer-Schule: Hier wünschen wir uns insbesondere im Bereich der jetzigen Tempo30-Zone eine Unterbindung des Kfz-Durchgangsverkehrs in der Daimlerstraße / Hohenzollernring. Die Straße wird heute auch von vielen LKWs als Durchgangsstraße genutzt, was zu einer großen Gefährdung im direkten Umfeld der Schule führt.

  • Gymnasium Altona: Auf dem Hohenzollernring gilt trotz klarer Vorgabe durch die StVO Novelle von 2016 immer noch kein Tempo30. Die SPD Hamburg hatte dieses nicht gewollt und dementsprechend musste sich Hamburg damals im Bundesrat enthalten. Es ist anmaßend, dass Hamburg sich nicht an die Gesetze hält und Tempo30 im Umfeld von sozialen Einrichtungen nicht schon längst der absolute Regelfall ist. Es gab seitdem schon mehrere schwere Unfälle in diesem Straßenabschnitt, die sicherlich mit Tempo30 weniger schwer ausgefallen oder gar nicht geschehen wären.

 

„In Hamburg finden wir an sehr vielen Schulen ähnliche Rahmenbedingungen wie auf der Route des Bicibus. Unsere Forderungen sind daher beispielhaft für alle Schulen der Stadt. Wir brauchen für ganz Hamburg eine klare Ausrichtung auf die Verkehrssicherheit und die Belange der Kinder im Straßenverkehr." sagt Peters.

„Wir fordern Hamburg auf, sich aktiv für eine Anpassung des Straßenverkehrsgesetzes einzusetzen. Schulstraßen und die Anordnung von Tempo30 müssen unabhängig von einer Gefahrenlage auf allen Straßen ermöglicht werden.“ sagt Deye und führt empört fort “Die jüngste Ablehnung der SPD Hamburg einer StVG-Novelle und der daraus resultierenden Enthaltung Hamburgs im Bundesrat, zeigt leider wieder wie wenig die SPD in Hamburg ihrer Verantwortung nachkommt, die Verkehrssicherheit zu verbessern.”

„Es ist noch einiges an politischer Arbeit notwendig. Wir werden auch im nächsten Jahr mit dem Bicibus an jedem Schulfreitag unser Forderung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit Nachdruck verleihen.“ ist sich Finn Peters sicher.

Der VCD hat zusammen mit dem Deutschen Kinderhilfswerks und dem Kidical-Mass-Bündnis ein Gutachten zur Anordnung von Schulstraßen in Auftrag gegeben. Das Gutachten zeigt klar auf, wo die Verkehrssicherheit der Kinder ernst genommen wird, ist eine Anordnung von Schulstraßen und Tempo30 schon heute problemlos möglich. Details dazu entnehmen Sie bitte dem Rechtsgutachten (Download unter https://kinderaufsrad.org/download/10107/)

Pressekontakt:

Jens Deye, Mitglied des Vorstands des VCD Nord, jens.deye@vcd-nord.de

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news-14371 Thu, 07 Dec 2023 12:29:24 +0100 PM: Fahrgastverband PRO BAHN und VCD sehen sehr gute Perspektiven für die Erhaltung der Bäderbahn /startseite/detail/pm-pro-bahn-vcd-perspektiven-baederbahn Im Rahmen eines im Frühjahr diesen Jahres initiierten konstruktiven Dialogs und einem sich anschließenden konstruktiven Planungsprozess mit den beteiligten Partnern konnte ein gemeinsames Konzept zur Erhaltung der Bäderbahn erstellt werden, in dem der Nutzen einer Regio-S-Bahn-Linie Neustadt – Lübeck – Hamburg über Scharbeutz und Timmendorfer Strand und die Kosten für die Elektrifizierung, Modernisierung und Sanierung des Streckenabschnitts Haffkrug – Ratekau sowie für die Erweiterung der neuen Bahnstation Haffkrug von 3 auf 4 Bahnsteiggleise und den barrierefreien Ausbau der Bahnstation Timmendorfer Strand ermittelt werden konnten.

Des Weiteren ist es dem Fahrgastverband PRO BAHN und dem VCD ausgehend von einem konstruktiven Austausch mit der Gemeinde Timmendorfer Strand und der damals beauftragten Beratungsgesellschaft gelungen, die Norddeutsche Eisenbahn Niebüll GmbH als Interessenten für die Übernahme des Streckenabschnitts Haffkrug – Ratekau von der DB Netz zu gewinnen.

„Mit der Elektrifizierung, Modernisierung und Sanierung des Streckenabschnitts Haffkrug – Ratekau bleiben die Gemeinden Scharbeutz und Timmendorfer Strand ortsnah im schienengebundenen Nahverkehr angebunden. Des Weiteren können auch für die Gemeinden Scharbeutz und Timmendorfer Strand das Angebot im schienengebundenen Nahverkehr weiter ausgebaut und können doppelstöckige Elektro-Triebwagen mit mehr Sitzplätzen eingesetzt werden. Mehr Pendler und Touristen erhalten somit die Möglichkeit, auf den schienengebundenen Nahverkehr umzusteigen – sowohl von als auch nach Scharbeutz und Timmendorfer Strand“, sagen Stefan Barkleit, Vorsitzender des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg, und Alexander Montana, Vorstandsmitglied des VCD-Landesverbandes Nord. „Zudem schafft die Erhaltung des Streckenabschnitts Haffkrug – Ratekau die Möglichkeit, auf der Grundlage ortsnaher Bahnstationen in einem konstruktiven Dialog ein gemeinsames Konzept zur Verknüpfung des schienengebundenen und des straßengebundenen Nahverkehrs zu erstellen, um die Erschließung der abseits der ortsnahen Bahnstationen gelegenen Gemeindegebiete im Öffentlichen Verkehr und somit die Mobilität vor Ort weiter zu verbessern.“

Im Gegensatz zu der vom Bund, vom Land Schleswig-Holstein und der DB Netz angeführten Argumentation, dass ein Anschluss der Bäderbahn im Streckenabschnitt Haffkrug – Ratekau zu einer Verzögerung des Planfeststellungsverfahrens und somit zu einer Verzögerung der Inbetriebnahme im Planfeststellungsabschnitt 1.2 Haffkrug – Ratekau der Aus- und Neubaustrecke Puttgarden – Lübeck führen könnte, gehen der Fahrgastverband PRO BAHN und der VCD davon aus, dass mit einer Fortführung des konstruktiven Dialogs und des sich anschließenden konstruktiven Planungsprozesses mit den beteiligten Partnern sowohl der Anschluss der Bäderbahn im Streckenabschnitt Haffkrug – Ratekau als auch der Planfeststellungsabschnitt 1.2 Haffkrug – Ratekau der Aus- und Neubaustrecke Puttgarden – Lübeck wie von der DB Netz geplant im 2. Quartal des Jahres 2026 planfestgestellt werden kann.

„Daher fordern wir den schleswig-holsteinischen Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen und den schleswig-holsteinischen Staatssekretär Tobias von der Heide auf, ihre Position zu überdenken und den am 06. September gefassten Beschluss dahingehend zu revidieren, auf der Bäderbahn im Streckenabschnitt Haffkrug – Ratekau auch über den Fahrplanwechsel im Dezember 2029 hinaus schienengebundenen Nahverkehr zu bestellen“, so Stefan Barkleit, Vorsitzender des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg, und Alexander Montana, Vorstandsmitglied des VCD-Landesverbandes Nord, weiter.

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news-14334 Mon, 27 Nov 2023 13:44:09 +0100 PM: VCD Nord kritisiert Hamburger SPD-Veto bei StVG im Bundesrat /startseite/detail/pm-vcd-nord-kritisiert-hamburger-spd-veto-bei-stvg-bundesrat Am 24. November 2023 enthielt sich Hamburg bei der Abstimmung im Bundesrat zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes, welches es erleichtert hätte, Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit anzuordnen. Erst knapp eine Woche zuvor starb erneut ein Radfahrer bei einem Lkw-Abbiegeunfall. Dies war bereits der 10. tödliche Abbiegeunfall in Hamburg in diesem Jahr. Der VCD Nord kritisiert die Enthaltung Hamburgs in der Abstimmung scharf, welche auf die Ablehnung der Hamburger SPD zurückzuführen ist. Es darf keinen einzigen Verkehrstoten in Hamburg mehr geben, fordert der VCD Nord.
 
“Wir fordern Innensenator Andy Grote auf, die Verkehrssicherheit ohne Kompromisse an oberste Stelle zu stellen” so Jens Deye, Vorstandsmitglied beim VCD Nord. „Bisher werden von der Innenbehörde noch nicht einmal die schon vorhandenen Spielräume im Straßenverkehrsgesetz ausgenutzt“, kritisiert er. Beispielsweise bestehen immer noch Fachanweisungen für die Anordnung von Tempo 30 im Umfeld von sozialen Einrichtungen, die die Anordnung deutlich stärker einschränken, als es das Straßenverkehrsgesetz bzw. die Straßenverkehrsordnung (StVO) vorgeben. 

In Schleswig-Holstein hingegen ist man z.B, in der Lage schon frühzeitig beim Erkennen einer Gefahrenlage zu handeln, wie es die StVO aktuell schon vorsieht, wo es stattdessen in Hamburg erst Unfallschwerpunkte mit schlimmstenfalls Toten geben muss, damit Tempo30 angeordnet werden kann.
 
Die Änderung des Straßenverkehrsgesetzes würde den Kommunen mehr solcher Spielräume für Verkehrssicherheit ermöglichen, indem erstmals nicht mehr nur der fließende Autoverkehr im Gesetz berücksichtigt wird. Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) befürwortet die Gesetzesänderung, konnte sich bei der SPD Hamburg allerdings nicht durchsetzen. 

Aus Sicht des VCD Nord ist die Begründung der SPD, die Verkehrssicherheit sei nicht genügend berücksichtigt, vorgeschoben. „Wer wirklich keine Verkehrstoten mehr will, der hätte zugestimmt und dann alle nur möglichen Spielräume des neuen StVG und der kommenden StVO ausgenutzt“, kritisiert Jens Deye, „Die SPD muss sich fragen, ob sie Menschenleben schützen will oder Politik für Autos macht.“
 
Der VCD Nord fordert die Stadt Hamburg und insbesondere die Innenbehörde auf, die Verkehrssicherheitsarbeit grundlegend zu überarbeiten. Dazu müssen die Spielräume der derzeitigen Straßenverkehrsordnung vollständig ausgenutzt werden. Um das zu erreichen braucht es aus Sicht des VCD Nord einen strukturellen Wandel in der gesamten Verkehrsbehörde und Gremien wie dem Forum Verkehrssicherheit. Verkehrssicherheit ohne Kompromisse muss in den Köpfen der Funktionsträger*innen und Mitarbeiter*innen fest verankert werden. Das kann auch Neubesetzungen erforderlich machen. Entscheidungen müssen wissenschaftlich fundiert getroffen und die Interessen aller Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt berücksichtigt werden. Insbesondere fehlt es an Handelnden, die die Sicherheit des Fuß- und Radverkehrs in den Fokus bringen.

Ansprechpartner für Rückfragen:
Jens Deye, Vorstandsmitglied VCD Nord e.V., jens.deye@vcd-nord.de

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news-14321 Tue, 21 Nov 2023 20:43:29 +0100 PM: VCD fordert mehr Ideen und eine sachliche Diskussion zur Verkehrswende in Flensburg /startseite/detail/vcd-fordert-mehr-ideen-und-eine-sachliche-diskussion-zur-verkehrswende-in-flensburg Stark emotionale Äußerungen und Anfeindungen beim Thema Exe-Radweg; heftige Diskussionen zu den Maßnahmen zur Verbesserung der Radinfrastruktur in Mürwik. Das kann die besten Freundschaften auf die Probe stellen. "Diese Energie in den derzeitigen Diskussionen ist schon beeindruckend, doch irgendwie nicht hilfreich" so Norbert Nussel von der VCD-Ortsgruppe Flensburg.

Die Verkehrswende ist kein leichtes Thema, da Mobilität uns alle im Alltag betrifft. Unsere Bedürfnisse sind dabei jedoch sehr unterschiedlich. Flensburg ist eine Autostadt. Die Verkehrsinfrastruktur ist in großen Teilen dafür gebaut, um mit dem Auto schnell von A nach B zu kommen. Und zwar einfach und sicher. Wer mit dem Fahrrad fährt, erlebt hier eine ganz andere Perspektive. Schlechte Wege, unklare Verkehrsführung, Konflikte mit Fußgängern und Autos. Fair ist das nicht und auch nicht mehr zeitgemäß. Menschen verzichten immer häufiger auf den eigenen PKW und legen Wert auf Nachhaltigkeit. Wer hier keine Verbesserungen für die Radinfrastruktur schafft, verliert den Anschluss an die Zukunft.

Wir glauben fest daran, dass unsere politischen Entscheidungsträger mehr können als Verkehrsteilnehmer zu zählen und Baumaßnahmen kurz vor der Umsetzung zu stoppen. Wir wünschen uns, dass die Energie, welche aktuell gegen Maßnahmen eingesetzt wird, zukünftig in Ideen für die Zukunft  Flensburgs fließt. Einfach nur dagegen sein, reicht nicht mehr. Wir brauchen Lösungen, verbindliche Ziele und mehr sachliche Diskussionen. 

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news-14275 Mon, 13 Nov 2023 15:32:31 +0100 Dialogforum Schiene Altona: „So kann es nicht weitergehen!“ /startseite/detail/dialogforum-schiene-altona-so-kann-es-nicht-weitergehen “Seit drei Jahren suchen der Hamburger Senat, die Deutsche Bahn und der Verkehrsclub Deutschland nach Möglichkeiten, den umstrittenen künftigen Fernbahnhof Altona attraktiver zu machen. Doch bis heute können sie kaum Ergebnisse vorweisen. Der VCD fühlt sich ausgebremst und übergangen. Ein Thema ärgert ihn besonders. Jetzt kündigt er Konsequenzen an. [...]

Weiterlesen:

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news-14272 Mon, 13 Nov 2023 13:23:54 +0100 PM: S4 (Ost) - Verspätungen vorprogrammiert /startseite/detail/pm-s4-ost-verspaetungen-vorprogrammiert Hinter dem Bahnhof Ahrensburg-Gartenholz soll gemäß aktueller Planungen die S 4 von ihren eigenen Gleisen auf die vorhandene Fernbahnstrecke nach Lübeck wechseln. Dies ist „höhengleich“ geplant, also mit ebenerdiger Kreuzung des gesamten Gegenverkehrs in Richtung Hamburg – samt Regionalverkehr und Fern- und Güterverkehr Richtung Skandinavien. Der VCD sieht hier ein großes Risiko für Verspätungen, die sich auf das gesamte S-Bahn-Netz auswirken werden, und hat deshalb eine offizielle Einwendung eingereicht.

„In unserer Einwendung machen wir deutlich, dass mit der bisher geplanten Infrastruktur die S-Bahn ständig verspätet sein wird und sich diese Verspätungen auch in das Hamburger S-Bahn-Netz übertragen werden. Alternativ kommt es zum Chaos im Güter-, Regional- und Fernverkehr“, kritisiert Janna Schulte, Vorstandsmitglied des VCD Nord. „Wenn die Planungen so umgesetzt würden, wäre der einzige Weg, den S-Bahn-Takt bis Bargteheide zu verringern und das ist nicht im Sinne der Fahrgäste und der Mobilitätswende.“

Der VCD Nord fordert deshalb in seiner Stellungnahme eine Anpassung der Planung, zum Beispiel durch den Bau eines Überwerfungsbauwerks, mit dem die S-Bahnen kreuzungsfrei über die Gleise der Fernbahn geführt werden. Dies ist deutlich günstiger als die von der Bahn ursprünglich geplante dreigleisige Ausbau bis Bargteheide und löst das Problem.

Der VCD Nord kritisiert zudem, dass die Bahn ihre eisenbahnbetriebswissenschaftlichen Untersuchungen, die genau solche Probleme zeigen würden, nicht veröffentlicht. Stattdessen sind den ausgelegten Unterlagen eine Powerpoint-Präsentation mit 15 Folien ohne inhaltliche Aussagekraft beigefügt. Das ist ein grundsätzliches Problem und muss dringend behoben werden.

Die gesamte Einwendung des VCD Nord im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens, Abschnitt 3 (Landesgrenze HH/SH – Ahrensburg-Gartenholz) mit eingehender Analyse der Situation findet sie unten als PDF zum Herunterladen oder als Volltext auf der Website.

Info:

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news-14264 Fri, 10 Nov 2023 21:40:50 +0100 Forderungen des VCD an die SWN zum Fahrdienst "Hin und Wech" /startseite/detail/forderungen-des-vcd-an-die-swn-zum-fahrdienst-hin-und-wech Am Rande wurde in dem Artikel vom 8.11. unsere Kritik erwähnt. Die darin enthaltene Stellungnahme von Frau Ullrich läßt allerdings durchblicken, dass die SWN ihr Angebot in nächster Zeit wahrscheinlich nicht verbessern möchte.

Sowohl der Fahrdienst 'Hin und Wech', als auch die Buchungsapp sind unzuverlässig und funktionieren nicht als Ersatz der Linienbusse. Auch wenn Frau Ullrich hier scheinbar den schwarzen Peter den Fahrgästen zuschieben möchte, wenn Fahrgäste beispielsweise per Festnetz buchen oder Abholpunkte nicht finden bleibt es ein Mangel der SWN. Auch wenn das flexible Angebot manchen Menschen entgegen kommt, die nichts dagegen haben, Taxitarife zu bezahlen - wenn “Hin und Wech” nicht kommt bleibt der Dienst unzuverlässig. Gadeland und Tungendorf wurden bereits am Wochenende vom Linienverkehr abgehängt. Eine Stadt mit rund 80000 Einwohnern braucht jedoch einen verlässlichen öffentlichen Busverkehr.

Deshalb fordert der VCD
1) den regulären Linienverkehr in den betroffenen Stadtteilen wieder so schnell wie möglich einzuführen.
2) Es ist aus unserer Sicht dringend notwendig, früh morgens, spät und nachts den Linienverkehr wieder einzuführen und Hin und Wech nur noch als Ergänzung in den schwachen Nutzungszeiten an zu bieten.
3) Der öffentliche Nahverkehr darf nicht weiter eingeschränkt, für Fahrgäste komplizierter und verschlechtert werden.
4) Außerdem fordern wir die Stadtwerke auf, die zahlreichen erwähnten Problemstellen bei der Buchung des Dienstes schnell zu beheben.

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news-14260 Thu, 09 Nov 2023 14:08:35 +0100 BDV 2023 ganz im Zeichen der jungen Leute! /startseite/detail/bdv-2023-ganz-im-zeichen-der-jungen-leute Wir haben beschlossen, einen „Jungen VCD“ zu gestalten, dass min. 1 Bundesvorstandsmitglied max. 35 Jahre alt sein darf und dass die Arbeitsgruppe zur Verbandsentwicklung (VCD 4.0) mindestens zur Hälfte unter 35 und zur Hälfte weiblich sein soll. Klare Botschaften, denn die Lage ist düster: Wir werden immer älter und verlieren so Mitglieder. Das ist ein Grund für die Beitragserhöhung, die wir auch beschließen „mussten“. Und sonst? Wir haben 10 Punkte zur Bahnpolitik beschlossen, eine Resolution zum Deutschlandticket und Sozialticket und hatten insgesamt ein arbeitsreiches, aber spannendes Wochenende!

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news-14255 Wed, 08 Nov 2023 22:34:52 +0100 Neumünster per Fahrrad, Sondertour "Lost Places" /startseite/detail/neumuenster-per-fahrrad-sondertour-lost-places news-14246 Sun, 05 Nov 2023 21:34:45 +0100 Tschüss X, tschüss Twitter: /startseite/detail/tschuess-x-tschuess-twitter Seit der Übernahme Twitters durch Elon Musk (und darauffolgender Umbenennung in X) hat die Hassrede Studien zufolge zugenommen und auch wir bemerken das, z.B. im Zuge des Terrorangriffs der Hamas auf Israel. Elon Musk selbst hat kürzlich zu den Landtagswahlen in Hessen zur Wahl der AfD aufgerufen. Diese Entwicklungen und diesen Rechtspopulismus können und wollen wir nicht mehr unterstützen.

Ihr könnt uns aber weiterhin folgen und zwar auf
 Mastodon: https://norden.social/@VCDNord
 BlueSky: vcdnord.bsky.social
 Instagram: https://www.instagram.com/vcd_nord/
 Facebook: https://www.facebook.com/vcdnord/

P.S.: Wichtig ist, dass ihr euren Account nicht deaktiviert oder löscht, sondern ihn stilllegt. Am besten ihr pinnt einen Beitrag an auf dem steht, wo ihr nun zu finden seid (z.B. Mastodon, Bluesky etc.). Das ist nötig, damit andere nicht euren Accountnamen („Handle“) übernehmen und „kapern“.

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So haben wir unseren Antrag begründet:

Hassreden: Auf der Plattform X gibt es eine unzureichende Begrenzung von Hassreden z.B. zu den Terrorangriff der Hamas auf Israel, welches jüngst die EU-Kommission anmahnte und mit einem  hohen Bußgeld droht, sollte sich dies nicht ändern. Unsere eigenen verkehrspolitischen Ziele werden ebenfalls immer wieder durch Hassreden, meist allerdings nicht strafbar, beeinträchtigt.

Elon Musk: Der Eigentümer der X-Plattform und Milliardär vertritt öffentlich ausgesprochen rechtspopulistische Positionen und nutzt seine umfassende Macht offen, diese Haltung zu verbreiten und Gleichgesinnte zu unterstützen. So rief er vor der Landtagswahl in Hessen und Bayern zur Wahl der AfD in Deutschland auf. Er unterbindet strafrechtlich relevante Hassreden gegen Israel nicht konsequent. Selbst verkehrspolitisch nutzt er seine Macht um z.B. Diskussionen über neue Hochgeschwindigkeitszüge in Kalifornien und weltweit mit Fantasien wie einen Hyperloop zu unterlaufen. Auch die von Tesla (ebenfalls Eigentum von Musk) stark propagierte baldige Einführung von selbstfahrenden Fahrzeugen bremst die Investitionsbereitschaft in den ÖPNV.

Reichweite: Seit der Übernahme von Twitter durch Elon Musk im Oktober 2022 haben bereits sehr viele Gruppen und Personen der Plattform den Rücken zugekehrt. Alternative Plattformen wie Mastodon oder BlueSky erreichen bereits eine ähnliche Reichweite wie Beiträge auf X und diese führen zu einem besseren Dialog mit der eigenen Zielgruppe. Diese sind eine gute Alternative zu Twitter, die wir durch aktive Nutzung stärken können und sollten.

Dringlichkeit: Die Dringlichkeit dieses Antrags ist gegeben, da insbesondere der AfD-Wahlaufruf und die Mahnungen der EU-Kommission zu nicht unterbundenen Hassreden gegen Israel nach Ende der Antragsfrist erfolgten, diese zugleich aber noch mal die Schwere des Fehlverhaltens von Musk und die Nutzung der Plattform X zur Verbreitung seiner rechtspopulistischen Propaganda unterstreicht.

Wir sollten mit unseren Beiträgen auf der Plattform X keinen weiteren Anteil mehr zur Finanzierung und allgemeinen Reichweite der Plattform an diesem rechtspopulistischen Treiben leisten.

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news-14180 Sat, 14 Oct 2023 16:06:30 +0200 Radweg Exe - Fragen und Antworten /startseite/detail/radweg-exe-fragen-und-antworten news-14159 Sat, 07 Oct 2023 12:17:38 +0200 Entwickelt sich Neumünster im öffentlichen Nahverkehr zum Dorf? /startseite/detail/entwickelt-sich-neumuenster-im-oeffentlichen-nahverkehr-zum-dorf Julia Kähler nutzt den Busverkehr der SWN als Hauptverkehrsmittel (Bildbeschreibung zum Foto).

 

„Dabei rechnen viele Menschen in Neumünster mit dem Linienbusverkehr. Jetzt müssen sie damit zurecht kommen, dass "Hin- und Wech" eventuell gar nicht kommt, wenn es gebraucht wird oder müssen einfach am Sonntag gleich zu Hause bleiben“, erklärte Stefan Barkleit vom Fahrgastverband Pro Bahn die momentane Situation. „Viele Fahrtwünsche werden abgelehnt, weil gerade kein Fahrzeug unterwegs ist. Zumindest zeigt uns das ein Blick nach Rendsburg und Süderbrarup mit ihren Rufbus-Systemen - die Stadtwerke geben leider nur die Erfolgszahlen heraus“, sagt der Experte für öffentlichen Nahverkehr.

Katja Schulz (VCD ökologischer Verkehrsclub Deutschland, Ortsgruppe Neumünster) stimmt mit Barkleit überein und ergänzt: „Zeitweise stellte sich für uns die Frage, ob sich Neumünster im öffentlichen Nahverkehr zum Dorf entwickelt. Der Anstieg der Beförderungszahlen von "Hin- und Wech" ist beim günstigen Preis im Vergleich zum Taxi zu sehen. Ein Taxi ist viel teurer.“

Julia Kähler nutzt, wegen einer Sehbehinderung den Busverkehr der SWN als Hauptverkehrsmittel. Sie sagt dazu: „Vielen Erwachsenen fehlt der Führerschein oder das Geld für eine Auto. Das überbordende Angebot an häufig kostenlosen Parkplätzen in der Innenstadt nutzt diesen Menschen nichts. Es scheint aber kein Zufall zu sein, dass in Tungendorf, jetzt da weniger Linienbusse fahren, mehr Parkplätze gebraucht werden. Auch alte Menschen, die nicht mehr selbst Auto fahren können, hat man das Leben damit schwerer gemacht.“ Alle drei Schulz, Barkleit und Kähler tauschten sich bereits mehrmals zum Thema aus und sind sich einig: die Einstellung, dass nur diejenigen bequem mobil sein können, die mit dem Auto fahren, hat fatale Folgen: kein Klimaschutz, keine kinderfreundliche Umgebung, kein Gesundheitsschutz und die soziale Ungleichheit wird verstärkt. Die kostenlose Bereitstellung von Parkflächen führt darüber hinaus zum finanziellen Ausbluten der Stadt und zur ungerechten Verteilung der knappen Flächen in der Innenstadt, wenn stattdessen dauerhaft zu wenig in gute und bessere Fahrrad- und Gehwegeinfrastruktur investiert wird. Die Abhängigkeit vom Auto wächst dagegen.

Katja Schulz vom VCD Neumünster sagt weiter dazu: „die Stadt wird unattraktiv, wenn sie nur Abstellraum ist und der öffentliche Raum sich wie ein ungemütlicher Flur anfühlt. Läden können nicht überleben. Der Aufenthalt und das Verweilen ist unangenehm, zu laut, zu gefährlich oder eintönig. Mit dem neuen Masterplan Mobilität ist ein Richtungswechsel möglich, der die Innenstadt und die Kernbereiche in den Stadtteilen zu lebenswerteren Aufenthaltsorten mit einer gesunden Basismobilität machen kann. Dazu gehört auch ein verlässlicher öffentlicher Nahverkehr und weniger Parkraum in den Kernbereichen zugunsten einer attraktiveren Umgebung. Jeder zusätzliche Fahrgast entlastet den Straßenverkehr und verhindert Staus dabei. Klar ist aber auch, dass es in Zukunft immer schwerer sein wird, genügend Menschen zu finden, die Busfahrerin/ Busfahrer werden wollen. Trotzdem sollten wir den Menschen in Zukunft mehr Wahlfreiheit der geeigneten Verkehrsmittel schaffen“.

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news-14157 Thu, 05 Oct 2023 17:35:18 +0200 Junge Ortsgruppe Hamburg besucht S4-Infozug /startseite/detail/junge-ortsgruppe-hamburg-besucht-s4-infozug Die zukünftige S4 von Altona nach Bad Oldesloe wird im Hauptbahnhof Gleise freimachen und entlang der Strecke kommen einige zusätzliche Halte hinzu, sodass mehr Hamburger*innen Zugang zur Schnellbahn bekommen und Umstiege im Hauptbahnhof entfallen, weil bspw. schon am Berliner Tor umgestiegen werden kann. Gleichzeitig bedeutet das natürlich eine längere Fahrtzeit auf der Gesamtstrecke und wir hatten so unsere Fragen zur Kreuzungsstelle in Ahrensburg, wo die S4 die Gleise von ICEs, Regios und Güterbahnen kreuzen werden muss. Wir bleiben dran!

 

Übrigens: Wir als JOG machen häufiger solche Exkursionen und sind eh ne gute Runde, wer also Lust hat, dabei zu sein, schreibt Lars unter: jog-hamburg@vcd-nord.de

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news-14105 Thu, 21 Sep 2023 13:22:26 +0200 PM: Kidical Mass – sichere Straßen für alle! /startseite/detail/pm-kidical-mass-sichere-strassen-fuer-alle In Hamburg rufen der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), die Initiative „Parents For Future“ und der Verkehrsclub Deutschland (VCD Nord) gemeinsam zur Kidical Mass für eine kinder- und fahrradfreundliche Verkehrspolitik am Sonntag, den 24. September, auf. Die Fahrraddemo für Kinder, ihre Familien und alle ihre Freund*innen beginnt ab 14:30 Uhr im Wehbers Park in Eimsbüttel mit einer Kundgebung. Um 15:15 Uhr startet dann die Kidical-Mass-Radtour, begleitet von der Polizei, und endet nach etwa sieben Kilometern nahe der Moorweide im Mittelweg.

Die Initiativen und Verbände demonstrieren für eine konsequente Umsetzung der Vision Zero – dem Ziel, dass keine Menschen durch Verkehrunfälle zu Tode kommen oder schwer verletzt werden. Die Verkehrssicherheitsarbeit der Stadt Hamburg muss dafür grundlegend reformiert werden.

„Wir beklagen deutlich, dass zwar die Vision Zero im Koalitionsvertrag steht, aber klare Handlungen insbesondere aus der für verkehrsrechtliche Anordnungen zuständigen Innenbehörde (SPD geführt) fehlen“, sagt Jens Deye, Vorstandsmitglied des VCD Nord: „z.B. eine konsequente Umsetzung von Tempo 30 im Umfeld von Schulen und anderen sozialen Einrichtungen, wie es die StVO seit 2016 vorsieht, erfolgt nicht.“

Christian Wöhrl von Parents for Future ergänzt: „Insbesondere in den Wohnquartieren Hamburgs brauchen wir ein Verkehrsklima, das es Kindern erlaubt, sich selbstständig auf der Straße zu bewegen. Wohnquartiere müssen frei von Kfz-Durchgangsverkehr werden. Dass jüngst der Vorstoß der Initiative Superbüttel in Eimsbüttel für eine Beruhigung des Kfz-Verkehrs in Eimsbüttel von der Innenbehörde und auch von der SPD-Eimsbüttel zurückgewiesen wurde, ist bezeichnend für eine fehlende Bereitschaft, die VisionZero ernsthaft anzugehen.“ 

 

Samina Mir, ADFC-Landesvorsitzende, fordert: „Kinder, die mit dem Rad zur Schule fahren, kommen nicht nur entspannter an, sondern können sich auch besser konzentrieren und sind aufnahmefähiger. Damit unsere Kinder sich sicher im Straßenverkehr bewegen können, brauchen wir flächendeckend Tempo 30, eine Unterbindung von Durchgangsverkehren in den Wohnquartieren sowie ein flächendeckendes Netz aus sicheren Wegen für den Fuß- und Radverkehr an den Hauptstraßen.“

 

Die Forderungen

Damit Kinder auch in Hamburg sicher und selbstständig Fahrrad fahren können, muss der Senat jetzt aktiv werden! Wir fordern, dass die Stadt sich im Bundesrat dafür einsetzt, dass Städte und Gemeinden durch ein modernes Straßenverkehrsgesetz die Freiheit erhalten, fahrradfreundliche Maßnahmen nicht nur an einzelnen Gefahrenstellen umzusetzen, sondern im gesamten Stadtgebiet.

Hamburg braucht:

·        Tempo 30 innerorts

·        geschützte oder baulich getrennte, breite Radwege an Hauptverkehrsstraßen

·        Schulstraßen und Zonen ohne Autoverkehr (temporäre Kfz-Durchfahrverbote)

·        ein flächendeckendes Netz aus Fahrradstraßen und Fahrradzonen

·        Durchgangsverkehr-freie Wohngebiete

·        Freie Gehwege – ohne parkende Autos –, auf denen Kinder sicher zu Fuß gehen und radeln können (Kinder bis einschließlich 8 Jahren müssen den Gehweg mit dem Rad nutzen)

·        Die Verankerung der VisionZero als Kernelement der Verkehrssicherheitsarbeit in der  Stadt Hamburg

 

Kidical Mass
 Die Kidical Mass findet bundesweit in der Aktionswoche vom 16. bis zum 24. September statt und gibt den Kindern eine Stimme im Verkehr. Das Aktionsbündnis verfolgt die Vision, dass sich alle Kinder und Jugendlichen sicher und selbstständig zu Fuß oder mit dem Fahrrad im Straßenverkehr bewegen können. Weitere Informationen zum Kidical Mass-Aktionsbündnis: https://kinderaufsrad.org/

Über den ADFC
 Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit über 200.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

Über Parents For Future
 Wir sind Menschen der Eltern- und Großelterngeneration, die sich den Zielen der Fridays-for-Future-Bewegung verbunden fühlen und alle Erwachsenen einladen, sich an den Protesten der Klimagerechtigkeitsbewegung zu beteiligen. Mit vielfältigen Aktionen versuchen wir Politik und Gesellschaft friedlich davon zu überzeugen, dass sofortiges Handeln für unser aller Zukunft notwendig ist.

Über den VCD
 Der VCD arbeitet seit 1986 als gemeinnütziger Umweltverband für eine umwelt- und sozialverträgliche, sichere und gesunde Mobilität. Dabei wird er von über 55.000 Mitgliedern und Spender/-innen unterstützt. Als ökologischer Verkehrsclub fördert er ein sinnvolles Miteinander aller Verkehrsmittel. Der VCD versteht sich als die Interessenvertretung für alle umweltbewussten mobilen Menschen und ist gleichzeitig das ökologische Korrektiv in der Verkehrspolitik. Der VCD Nord organisiert ebenfalls seit Mai 2022 jeden Schulfreitag den Bicibus in Hamburg Bahrenfeld/Ottensen nord.vcd.org/bicibus

 

 

Weitere Informationen zur Städte Initiative "Lebenswerte Städte": https://www.lebenswerte-staedte.de/

Hinweis an Redaktionen:

VCD Nord Vorstandsmitglied Jens Deye steht im Wehbers Park in Eimsbüttel zwischen 14:30 und 15 Uhr sowie im Mittelweg (Ziel der Kidical Mass) ab ca. 16:30 Uhr für Interviews und Fotos zur Verfügung. Foto-Aufnahmen mit beteiligten Familien sind ebenfalls möglich.

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news-14099 Wed, 20 Sep 2023 15:50:52 +0200 PM: VCD Nord kritisiert Lies & Theurer-Vereinbarung zur Strecke Hamburg-Hannover /startseite/detail/pm-vcd-nord-kritisiert-lies-theurer-vereinbarung-zur-strecke-hamburg-hannover „Die Strecke Hamburg-Hannover ist von deutschlandweiter Bedeutung und die Einzelinteressen lauter Minderheiten über Fakten, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsvisionen zu stellen, ist ein Schlag ins Gesicht der Demokratie und der Bürger*innen“, kritisiert Janna Schulte, Vorstandsmitglied des VCD Nord, „wir fordern Transparenz statt Hinterzimmervereinbarungen und zukunfts- und faktenorientierte Entscheidungen statt dem Einknicken vor lauten Minderheiten.“ Und ein erneuter Dialogprozess, von dem die FAZ berichtete, würde den so wichtigen Ausbau der Bahninfrastruktur und den Deutschlandtakt um Jahre zurückwerfen. „Es wurde genug geredet und der Bau aufgehalten, es braucht jetzt eine demokratische Entscheidung und die wird aufgrund der Faktenlage unausweichlich auf eine Neubaustrecke hinauslaufen“, fordert Schulte für den VCD Nord.

Dass davon auch die Anwohner*innen entlang der Neubaustrecke profitieren, scheint denen, die heute die lauten Einzelinteressen vertreten, nicht klar zu sein. So sind z. B. neue Regionalexpresshalte im Heidekreis wie beispielsweise in Bispingen und Soltau denkbar. Pendler*innen können dann mit der Bahn viel schneller nach Hamburg und Hannover reisen. Insbesondere Soltau könnte zu einem leistungsfähigen Bahnhofkreuzungspunkt hochgestuft werden (Stichwort „Heidekreuz“).

Ausführlich haben sich der VCD Nord und der VCD Niedersachsen in ihrem Statement positioniert: https://nord.vcd.org/der-vcd-nord/jog-hamburg/statement-zur-bahnstrecke-hamburg-hannover-wir-brauchen-eine-zukunfts-und-faktenorientierte-entscheidung-alpha-e-reicht-nicht.

 

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news-14077 Mon, 18 Sep 2023 14:09:47 +0200 Parking Day in Hamburg-Hamm: "Heute war Leben auf der Straße" /startseite/detail/parking-day-hamm-leben-auf-der-strasse Auf den sechs Parkplätzen an der Ecke Bei der Hammer Kirche und Beim Hammer Marktplatz ist rund um die Uhr kaum ein Platz frei, belegt durch den Privatbesitz von sechs Personen. So sieht es zumindest Janna Schulte, Nachbarin und Mitglied der Jungen Ortsgruppe des VCD Nord e.V. „Bei unserer Aktion heute parkten auf der gleichen Fläche rund 8 Fahrräder und Lastenräder, wir hatten über 30 Nachbar*innen zu Besuch, die sich dazusetzten, wir kamen mit zig Leuten ins Gespräch und Platz für Kinder und Straßenmalkreide war auch noch“, so die 30-Jährige, die den Park(ing) Day organisiert. „Heute war Leben auf der Straße und das stärkt die Nachbarschaft!“, freut sie sich.

Der Park(ing) Day ist ein internationaler Aktionstag, der am dritten Freitag im September stattfindet. Indem Parkplätze durch Teppiche, Pflanzen und Liegestühle umgenutzt werden, soll bewusst gemacht werden, wie viel Platz wir dem privaten Auto zugestehen, das durchschnittlich mehr als 23 Stunden pro Tag ungenutzt herumsteht. Mit Infografiken, einer Bildergalerie und einem Quiz haben die engagierten Nachbar*innen aus Hamm zu Diskussionen und Gesprächen eingeladen und geben auch einen Ausblick, wie sie sich ihre Nachbarschaft in Zukunft vorstellen: „Viele Bäume und Beete, verschlungene Verkehrsführung, Bänke und Schaukeln und eine Straße, die so sicher ist, dass Kinder ohne Aufsicht dort spielen können“, fasst es Janna Schulte zusammen. Darauf angesprochen, ob sie Autos verbieten wollten, schüttelt die VCD-Aktivistin den Kopf, „Handwerks- und Gewerbeverkehre, die Müllabfuhr oder die Feuerwehr brauchen motorisierte Fahrzeuge und sicher auch einzelne mobilitätseingeschränkte Personen, aber Hand aufs Herz: Die Mehrheit von uns könnte ihr Auto abschaffen und sich bei Bedarf mal ein Auto ausleihen, schließlich ist Hamm mit U-Bahn, Fahrradabstellanlagen, Bussen und der Veloroute, mit Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen, Post und Wochenmarkt super angebunden und versorgt.“

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news-14160 Sat, 16 Sep 2023 10:00:00 +0200 Parking Day 2023 an der Schiffbrücke Flensburg /startseite/detail/parking-day-2023-an-der-schiffbruecke-flensburg Die Rückeroberung des öffentlichen Raums vom Autoverkehr ist eine zentrale Voraussetzung für lebendige Stadtquartiere, ein gesundes Lebensumfeld und sichere Mobilität im Alltag. Eine gerechtere Verteilung der Flächen im Straßenraum schafft Platz für ein dichtes und attraktives Fuß- und Radwegenetz, auf dem Menschen jeden Alters komfortabel und sicher unterwegs sein können.

Zusammen mit der AKF - Aktionsgruppe KLIMA Flensburg, FUSS e.V., Greenpeace und der letzten Generation gab es dieses Jahr ein buntes Programm an der Schiffbrücke in Flensburg. Gemütlich chillen, malen, singen, Sportprogramm und intensive Gespräche.

Eine Parkfläche direkt am Wasser mit direktem Blick auf die Flensburger Hafenspitze? Wir finden, hier kann man mehr daraus machen.

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