VCD Nord Nachrichten http://nord.vcd.org de_DE VCD Nord Mon, 17 Jun 2024 15:24:53 +0200 Mon, 17 Jun 2024 15:24:53 +0200 TYPO3 EXT:news news-15219 Fri, 14 Jun 2024 13:57:44 +0200 PM: VCD Nord kritisiert Fahrplankürzungen und fordert neue Wege /startseite/detail/pm-vcd-nord-kritisiert-fahrplankuerzungen-und-fordert-neue-wege Der VCD Nord weist darauf hin, dass Hamburg aktuell genau in die andere Richtung geht. Die Hamburger Hochbahn hat einen Fahrgastrekord mit +21% Fahrgästen im Vergleich zum Vorjahr. Und auch die Investitionen in die Hochbahn wurden zum Vorjahr verdoppelt.

"Die Menschen wollen den ÖPNV verstärkt nutzen. Sie sind aber auf attraktive Angebote angewiesen. Insbesondere muss die Alternativlosigkeit zum Auto auf dem Land ein Ende haben. Hier braucht es auch in der Fläche attraktive Angebote des ÖPNVs - und kein Abbau von Angeboten!" sagt Jens Deye, VCD Nord Vorstandsmitglied. Als Vorbild sieht der VCD Nord die Region rund um die Schlei, wo gerade der Modellversuch SMILE24 gestartet ist.

"Wir fordern den Stopp des Ausbau der Autoinfrastruktur wie z.B. die Neubau-Projekte der A20, A21, A25 oder dem dreispurigen Ausbau der A23. Stattdessen muss das Geld in den Ausbau der Schiene fließen, damit den Menschen echte Alternativen zur Autonutzung auch in der Fläche in Schleswig Holstein geboten werden." so Deye weiter.

Alexander Montana, ebenfalls Mitglied des Vorstands im VCD Nord, ergänzt: "Angesichts steigender Betriebskosten durch die Inflation müssen die Regionalisierungsmittel mindestens im selben Maß steigen wie die Steuereinnahmen. Die im Regionalisierungsgesetz verankerte jährliche Steigerung um 3 Prozent der Regionalisierungsmittel muss auch höhere Kostensteigerungen berücksichtigen."

Die Schuldenbremse der Bundesregierung kann aus Sicht des VCD Nord nicht als Ausrede dienen: Minister Wissing benötige kein zusätzliches Geld, um diese Maßnahmen umzusetzen. Er könne die Mittel, die für den Aus- und Neubau von Straßen vorgesehen sind, auf den Erhalt und die Sanierung von Brücken beschränken und so Milliarden für den Ausbau der Schiene freischaufeln.

Zusätzliche Mittel würden frei, wenn die Bundesregierung den bereits im Koalitionsvertrag angekündigten Abbau klimaschädlicher Subventionen anginge. Alleine im Verkehr schlummern mehrere Milliarden Euro, die dem Staat jährlich entgehen. Dazu müsste Finanzminister Linder lediglich die Pauschalbesteuerung von Dienstwagen erhöhen und die Dieselsteuer an Benzin angleichen. Dies entlaste nicht nur den Bundeshaushalt, sondern setze auch Anreize zugunsten nachhaltiger Mobilität. Eine Win-Win-Situation aus Sicht des VCD Nord

Der Verkehrsclub sieht es zudem kritisch, dass Schleswig-Holstein bisher zu wenig Eigenmittel für den Nahverkehr verwendet hat. Angebote wie SMILE24 mit landesweiten, flächendeckenden Rufbussen müssen ausgebaut und Regional- und S-Bahnverkehre dürfen nicht ausgedünnt werden. 

Für eine gemeinsame Finanzierung schlägt der VCD Nord geringfügig höhere Grundsteuern und Kreisumlagen vor. Land, Kreise und Gemeinden müssen sich einen Tisch setzen und eine zusätzliche Finanzierungssäule für den Nahverkehr in Schleswig-Holstein erarbeiten. Baden-Württemberg arbeitete an ähnlichen Konzepten mit dem Ziel, den Halbstundentakt im ganzen Bundesland einzuführen.

Ansprechpartner:
Jens Deye, jens.deye@vcd-nord.de

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news-15203 Mon, 10 Jun 2024 14:04:50 +0200 VCD Nord sieht Reaktivierung der Geesthachtbahn und Radschnellweg gefährdet und fordert Bauvorleistung für breitere A25-Brücke /startseite/detail/vcd-nord-sieht-reaktivierung-der-geesthachtbahn-und-radschnellweg-gefaehrdet-und-fordert-bauvorleistung-fuer-breitere-a25-bruecke Auch für den geplanten Radschnellweg, der parallel zur Bahnstrecke verlaufen soll, muss aus Sicht des Mobilitätsverbands genügend Raum vorgesehen werden. Der VCD Nord e.V. fordert das Land Schleswig-Holstein auf, das Brückenbauwerk mit einer ausreichenden Breite zu errichten.„Wenn hier nicht nachgebessert wird, drohen später Abriss und Neubau, immense Kosten und der Ausbau der Bahnstrecke zwischen Geesthacht und Bergedorf könnte scheitern“, fürchtet Janna Schulte, Vorstandsmitglied des VCD Nord e.V. Der VCD Nord schlägt vor, als sogenannte Bauvorleistung die Autobahnbrücke zu verbreitern und für eine zweigleisige Strecke zu errichten, um später die Möglichkeit zu haben, die Strecke wie geplant auszubauen. Ohne einen zweigleisigen Ausbau wäre es nicht möglich, in einer attraktiven, dichten Taktung zu fahren.

Zwar seien die Planungen zum Ausbau der Strecke Geesthacht – Bergedorf in einem frühen Stadium, aber durchaus allen Beteiligten bekannt. „Hier wird nachhaltige Mobilität durch Autobahnbau aktiv behindert, obwohl alle Fakten auf dem Tisch liegen und Landtag und Bürgerschaft einen Beschluss gefasst haben“, kritisiert Schulte. Den Appell richtet der VCD an das Land Schleswig-Holstein, das zuständig ist für die Planfeststellung der A25 Ortsumfahrung Geesthacht.

Am Wochenende des 15. und 16. Juni 2024 finden auf der Strecke anlässlich des 100. Jubiläum der Stadt Geesthacht Sonderfahrten statt. Zum Einsatz kommen dabei Akkutriebwagen vom Typ Flirt, wie sie bereits seit einigen Monaten zwischen Lüneburg und Kiel verkehren. Der VCD Nord e.V. wird bei den Sonderfahrten vor Ort vertreten sein.

 

Ansprechpartnerin für Rückfragen: 

- Janna Schulte, Vorstandsmitglied VCD Nord, janna.schulte@vcd-nord.de

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news-15164 Fri, 31 May 2024 15:41:12 +0200 PM: A20-NIE Demonstration am 2.Juni 2024 - Auch das OVG schätzt den Verkehrsfluss auf der Autobahn 23 als wichtiger ein als die in der Verfassung verankerte Versammlungsfreiheit /startseite/detail/pm-a20-nie-demonstration-am-2juni-2024-auch-das-ovg-schaetzt-den-verkehrsfluss-auf-der-autobahn-23-als-wichtiger-ein-als-die-in-der-verfassung-verankerte-versammlungsfreiheit "In der Begründung heisst es, die Umleitungen seien nicht ausreichend und die zusätzlichen Verkehre über Land seien nicht zumutbar. Wie diese schwache Begründung mit dem hohen Gut der Versammlungsfreiheit zusammenpasst, ist uns unerklärlich."

"Bei den tagelangen umweltschädlichen Blockaden der Bauern, denen für ihren eigenen Vorteil kein Mittel zu schade war, hatte die Bevölkerung ein Vielfaches an Belästigung zu ertragen", so BUND-Sprecher Rainer Guschel. "Wir Umweltverbände demonstrieren für eine Verkehrswende in eine hoffentlich noch klimaverträgliche Zukunft."

"Ein wirkliches Geschmäckle hat die Haltung der Autobahn GmbH, welche aktuell schon Infotafeln vor Itzehoe-Mitte und auf der A7 für die Großbaustelle bei Tornesch aufgestellt hat und sehr leicht über diese Tafeln auch auf die kurze Sperrung für die Demonstation hinzuweisen. Dass diese Tatsache in jeglichen Stellungnahmen der Autobahn GmbH verschwiegen wurde, zeigt deutlich deren einseitige Haltung" so Deye.

Nun wird die Fahrraddemo stattdessen die eigentlich für den Autoverkehr vorgesehene Umleitungsstrecke fahren. Die Startzeiten in Itzehoe und Elmshorn bleiben mit 10:00 Uhr unverändert und auch alle Zwischenkundgebungen und die Endkundgebung ab 14:30 Uhr auf dem Glückstädter Markt finden wie geplant statt.

Einen besonderen Dank möchten wir an die tolle Unterstützung der Fridays for Future Rechtshilfe-AG richten, welche uns bei dem Eilantrag und Widerspruch tatkräftig ehrenamtlich unterstützt hat.

 

Warum demonstrieren wir gegen die A20?

Die A 20 ist laut Umweltbundesamt Deutschlands umweltfeindlichstes Projekt. Sie zerstört unzerschnittene Naturräume und verursacht allein durch den Bau ein hohes Maß an Klimaschäden.

So werden durch die Zerstörung von Mooren und Wäldern beim Neubau von Autobahnen 760 Tonnen CO2 pro Kilometer freigesetzt. (Quelle: Karlsruher Institut für Technologie) Hinzu kommen die weitaus größeren Emissionen durch die Produktion von Beton und später durch PKW und Lastwagen.

Die permanente Lärmbelästigung beim jahrelangen Bau in dieser bislang ruhigen Landschaft setzt die Lebensqualität der Anwohner*innen herab und schreckt Touristen*innen ab.

Hingegen könnte der Dauerstau an der Fährlinie Glückstadt-Wischhafen durch einen Ausbau der Fähre in wenigen Jahren Geschichte sein. Das Damoklesschwert eines A20-Baus gibt dem Betreiber FRS aber keine Planungssicherheit für den Ausbau.

Unternehmen wie Northvolt fordern mit Nachdruck den Ausbau der Schienenanbindung für Güter- und Personenverkehr. Hier brauchen wir dringend die Milliarden für den Ausbau - statt für den Ausbau einer aus der Zeit gefallenen und überflüssigen Autobahn 20.

 

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news-15165 Fri, 31 May 2024 15:41:12 +0200 PM: A20-NIE Demonstration am 2.Juni 2024 - Auch das OVG schätzt den Verkehrsfluss auf der Autobahn 23 als wichtiger ein als die in der Verfassung verankerte Versammlungsfreiheit /startseite/detail/pm-a20-nie-demonstration-am-2juni-2024-auch-das-ovg-schaetzt-den-verkehrsfluss-auf-der-autobahn-23-als-wichtiger-ein-als-die-in-der-verfassung-verankerte-versammlungsfreiheit-1 "In der Begründung heisst es, die Umleitungen seien nicht ausreichend und die zusätzlichen Verkehre über Land seien nicht zumutbar. Wie diese schwache Begründung mit dem hohen Gut der Versammlungsfreiheit zusammenpasst, ist uns unerklärlich."

"Bei den tagelangen umweltschädlichen Blockaden der Bauern, denen für ihren eigenen Vorteil kein Mittel zu schade war, hatte die Bevölkerung ein Vielfaches an Belästigung zu ertragen", so BUND-Sprecher Rainer Guschel. "Wir Umweltverbände demonstrieren für eine Verkehrswende in eine hoffentlich noch klimaverträgliche Zukunft."

"Ein wirkliches Geschmäckle hat die Haltung der Autobahn GmbH, welche aktuell schon Infotafeln vor Itzehoe-Mitte und auf der A7 für die Großbaustelle bei Tornesch aufgestellt hat und sehr leicht über diese Tafeln auch auf die kurze Sperrung für die Demonstation hinzuweisen. Dass diese Tatsache in jeglichen Stellungnahmen der Autobahn GmbH verschwiegen wurde, zeigt deutlich deren einseitige Haltung" so Deye.

Nun wird die Fahrraddemo stattdessen die eigentlich für den Autoverkehr vorgesehene Umleitungsstrecke fahren. Die Startzeiten in Itzehoe und Elmshorn bleiben mit 10:00 Uhr unverändert und auch alle Zwischenkundgebungen und die Endkundgebung ab 14:30 Uhr auf dem Glückstädter Markt finden wie geplant statt.

Einen besonderen Dank möchten wir an die tolle Unterstützung der Fridays for Future Rechtshilfe-AG richten, welche uns bei dem Eilantrag und Widerspruch tatkräftig ehrenamtlich unterstützt hat.

 

Warum demonstrieren wir gegen die A20?

Die A 20 ist laut Umweltbundesamt Deutschlands umweltfeindlichstes Projekt. Sie zerstört unzerschnittene Naturräume und verursacht allein durch den Bau ein hohes Maß an Klimaschäden.

So werden durch die Zerstörung von Mooren und Wäldern beim Neubau von Autobahnen 760 Tonnen CO2 pro Kilometer freigesetzt. (Quelle: Karlsruher Institut für Technologie) Hinzu kommen die weitaus größeren Emissionen durch die Produktion von Beton und später durch PKW und Lastwagen.

Die permanente Lärmbelästigung beim jahrelangen Bau in dieser bislang ruhigen Landschaft setzt die Lebensqualität der Anwohner*innen herab und schreckt Touristen*innen ab.

Hingegen könnte der Dauerstau an der Fährlinie Glückstadt-Wischhafen durch einen Ausbau der Fähre in wenigen Jahren Geschichte sein. Das Damoklesschwert eines A20-Baus gibt dem Betreiber FRS aber keine Planungssicherheit für den Ausbau.

Unternehmen wie Northvolt fordern mit Nachdruck den Ausbau der Schienenanbindung für Güter- und Personenverkehr. Hier brauchen wir dringend die Milliarden für den Ausbau - statt für den Ausbau einer aus der Zeit gefallenen und überflüssigen Autobahn 20.

 

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news-15141 Fri, 24 May 2024 12:06:11 +0200 PM: Keine A20-NIE Fahrrad-Demo am 2.6.24 auf der A23? - Wir klagen! /startseite/detail/pm-a20-nie-fahrrad-demo-wir-klagen Am Sonntag, den 2. Juni, plant das Bündnis A20-NIE - bestehend aus den Landesverbänden Schleswig-Holstein von ADFC, BUND, Fridays For Future und NABU sowie dem VCD Nord - die Fahrrad-Großdemo „A20-NIE - Marsch und Moor gehen vor - Klimaschutz JETZT!“ gegen den Weiterbau der A20. 

Losgehen soll es um 10 Uhr in Itzehoe und Elmshorn, beide Demozüge wollen dann über die A23 nach Hohenfelde fahren, wo ein potentiell ein A20/A23-Autobahnkreuz mitten ins Moor gebaut werden soll. Nach Vereinigung beider Demozüge in Hohenfelde wird dann gemeinsam entlang der angedachten A20 Trasse nach Glückstadt zur Schlusskundgebung gegen 14.30 Uhr gefahren.

Das Ordnungsamt Kreis Steinburg sperrt sich nun gegen die Nutzung der Autobahn A23. Das Recht auf freie Meinungsäußerung, insbesondere gegen so schwerwiegende Maßnahmen wie den die Umwelt zerstörenden Autobahnbau, beinhaltet aus Sicht des Bündnisses eindeutig auch das Recht, am Ort des Geschehens zu demonstrieren. Das sieht auch das Ordnungsamt so.

Aber es sieht die Verhältnismäßigkeit nicht gegeben und hält den ungestörten Verkehrsfluss an einem Sonntagmorgen auf der Autobahn 23 für wichtiger als das im Grundgesetz verankerte Grundrecht auf Versammlungsfreiheit. Besonders fatal ist aus Sicht des Bündnisses dabei, dass die Behörde sich auf eine völlige einseitige negative Stellungnahme der Autobahn GmbH beruft. Diese sieht eine Vielzahl von konstruierten Gefahren. Gefahrenmindernde Maßnahmen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen werden hingegen abgelehnt.  Die Autobahnbehörde behauptet, sie benötige mit Vor- und Nachbereitung eine in den Augen der Antragsteller unverhältnismäßig lange Sperrung der Autobahn von rund 7 Stunden. 

Wir haben uns Unterstützung bei der Fridays for Future Rechtshilfe-AG geholt. Diese sagt: "Wir haben die Dauer der real umgesetzten Sperrung von Autobahnen für Fahrraddemonstrationen genau ausgewertet. Für vergleichbare Demonstrationen wurden diese lediglich 1-2 Stunden gesperrt." (Siehe: https://verfassungsblog.de/wie-lange-dauert-eine-autobahndemo/)

Jens Deye vom VCD Nord ergänzt "Bei der Sternfahrt in Hamburg wird jedes Jahr auf der Autobahn demonstiert. Dabei sperrt die Polizei die Autobahn erst bei Eintreffen des Aufzugs und gibt sie mit dem Schlussfahrzeug gleich wieder auch frei. Das bedeutet in Hamburg unter einer Stunde Beeinträchtigung für den sonstigen Verkehr."

"Bei den tagelangen umweltschädlichen Blockaden der Bauern, denen für ihren eigenen Vorteil kein Mittel zu schade war, hatte die Bevölkerung ein Vielfaches an Belästigung zu ertragen", so BUND-Sprecher Rainer Guschel. "Wir Umweltverbände demonstrieren für eine Verkehrswende in eine hoffentlich noch klimaverträgliche Zukunft." 

Warum demonstrieren wir gegen die A20?

Die A 20 ist laut Umweltbundesamt Deutschlands umweltfeindlichstes Projekt. Sie zerstört unzerschnittene Naturräume und verursacht alleine schon durch den Bau ein hohes Maß an Klimaschäden. 
So werden allein durch die Zerstörung von Mooren und Wäldern beim Neubau von Autobahnen 760 Tonnen CO2 pro Kilometer freigesetzt (Quelle: Karlsruher Institut für Technologie). Hinzu kommen die weitaus größeren Emissionen durch die Produktion von Beton und später durch die Autos und Lastwagen.
Die permanente Lärmbelästigung bereits beim jahrelangen Bau in diesem bislang stillen Raum setzt die Lebensqualität der Anwohner*innen herab und schreckt Touristen*innen ab.

Hingegen könnte der Dauerstau an der Fährlinie Glückstadt-Wischhafen durch einen Ausbau der Fähre in wenigen Jahren Geschichte sein. Das Damoklesschwert eines A20-Baus gibt dem Betreiber FRS aber keine Planungssicherheit für den Ausbau.

Unternehmen wie Northvolt fordern mit Nachdruck den Ausbau der Schienenanbindung für Güter- und Personenverkehr. Hier brauchen wir dringend die Milliarden für den Ausbau - statt für den Ausbau einer Autobahn 20, die niemand wirklich braucht.

Ansprechpartner für Rückfragen:

Mediendateien zur redaktionellen Nutzung: 

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news-15106 Thu, 16 May 2024 11:47:48 +0200 PM: Einfache Tarife sind kund*innenfreundlich /startseite/detail/pm-einfache-tarife-sind-kundinnenfreundlich Das bisherige Tarifsystem mit über 70 Preisstufen ist zu kompliziert und für die Kund*innen häufig nicht verständlich. "Die Auswahl des günstigsten Tickets online oder am Automaten darf keine Doktorarbeit sein", so Vorstandsmitglied Janna Schulte vom VCD Nord, „mit nur noch drei Preisstufen kann jede*r sich zukünftig sicher sein, das richtige Ticket zu wählen, ohne aus Versehen zu wenig oder zu viel zu bezahlen“. Davon profitieren in hohem Maße auch die vielen touristischen Gäste im „Echten Norden“.

Die Preise zu den drei Tarifstufen sind noch nicht festgelegt und der VCD mahnt an, hier auf Nachvollziehbarkeit und Fairness zu achten. "Schleswig-Holstein ist heterogen, eine faire Preisgestaltung und sinnvolle räumliche Grenzen der Lokal- und Umlandpreisstufen sind herausfordernd", so Janna Schulte. "NAH.SH geht hier einen richtigen Schritt und wir vom VCD Nord werden uns auch weiterhin konstruktiv einbringen für die Nutzer*innen und für klimafreundlicher Mobilität". Zum Beispiel müssen in Städten wie Kiel auch lokale Fragen wie die Einbindung der Fördeschifffahrt berücksichtigt werden.

Der VCD Nord merkt allerdings Richtung Land und Bund kritisch an, dass ohne Erhalt und vor allem Ausbau des ÖPNV-Angebotes eine einfachere Tarifstruktur nicht erfolgreich sein kann. Mit großer Besorgnis registriert der VCD hier Meldungen, dass ÖPNV-Angebote sogar ausgedünnt werden könnten. "Das einfach verständliche Ticket hilft niemandem, wenn Bus und Bahn nicht fahren", so Janna Schulte abschließend.

 


Für Rückfragen:
Niklas Hielscher, VCD Landesbüro Kiel, landesbuero-sh@vcd-nord.de

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news-15066 Wed, 08 May 2024 21:07:19 +0200 PM: VCD stellt Netzplan vor: Mehr Komfort und Nutzen für Fahrgäste /startseite/detail/vcd-stellt-netzplan-vor-mehr-komfort-und-nutzen-fuer-fahrgaeste „Stadt und DB haben bisher nicht aufzeigen können, wie am Fernbahnhof Diebsteich ein Schnelllbahn-Drehkreuz entstehen kann, das haben wir jetzt im Rahmen des Ehrenamts übernommen“, erläutert Alexander Montana, VCD-Vorstandsmitglied und Vertreter im Dialogforum Schiene Hamburg-Altona. Gemäß Verständigungspapier, das im Rahmen der außergerichtlichen Einigung von Hamburg, DB und VCD unterschrieben wurde, soll am neuen Fernbahnhof Diebsteich ein Schnellbahn-Drehkreuz entstehen und so einen zweiten Knotenpunkt wie am Hauptbahnhof entwickelt werden, um den Hauptbahnhof zu entlasten. Bisher sehen die Planungen für den Verbindungsbahnentlastungstunnel allerdings vor, dass die S-Bahnen am Diebsteich teilweise vorbeigeführt werden. „Das wäre fatal und würde große Chancen für Hamburg vertun“, kritisiert Montana, „mit unserem Vorschlag wollen wir endlich in eine konstruktive Diskussion und zu einer guten Lösung für alle Fahrgäste kommen.“ Dafür müssen Stadt und Deutsche Bahn das Konzept ernsthaft prüfen. Alexander Montana zeigt sich offen für eine gemeinsame Weiterentwicklung des Vorschlags und freut sich auf die angekündigten Gespräche mit den Verständigungspartnern im Juni.

 

Hintergrund

Seit mehr als vier Jahren tagt regelmäßig das Dialogforum „Schiene Hamburg-Altona“, in dem Vertreter der Stadt Hamburg, der Deutschen Bahn (DB) und des VCD (Verkehrsclub Deutschland) sitzen. Nun hat der VCD ein neues S-Bahn-Konzept für den Hamburger Westen konzipiert, das strittige Punkte zwischen den Verständigungspartnern ausräumen soll und den neuen Fernbahnhof am Diebsteich gut an das S-Bahn-Netz im Hamburger Westen anbinden könnte. Voraussetzung für ein solches Schnellbahn-Drehkreuz am neuen Fernbahnhof Altona ist der umstrittene Verbindungsbahnentlastungstunnel (VET). Der VCD sieht dieses Bauwerk weiterhin kritisch und arbeitet an alternativen Konzepten mit einem besseren Fahrgastnutzen. Sollten jedoch die Stadt Hamburg und die DB am VET festhalten wollen, fordert der VCD, der sich auch als Fahrgastverband sieht, Maßnahmen mit dem höchsten Nutzen für die Fahrgäste umzusetzen – und das bei vertretbarem Mehraufwand.

Die größte Kritik am VET ist, dass er in den bisherigen Planungen ein Schnellbahn-Drehkreuz am Diebsteich eher verhindert und so gar den Hauptbahnhof zusätzlich mit Reisenden belastet. Fahrgäste aus den Elbvororten und aus Lurup können den neuen Fernbahnhof bei den aktuellen Planungen der DB nur mit Umsteigen erreichen. Alexander Montana vom VCD, der im Dialogforum mitwirkt, hat dafür kein Verständnis und ein eigenes Konzept ausgearbeitet, was die genannten Stadtteile nicht nur optimal an den Diebsteich anbindet sondern auch weitere Vorteile im Schnellbahn-Netz bringt.

 

Wie sehen die Planungen im Einzelnen aus?

Im Verständigungspapier der Stadt Hamburg, der DB und dem VCD steht u.a. festgeschrieben, dass die neue S-Bahn nach Lurup möglichst über den Fernbahnhof geführt werden soll und die Linie S 1 aus Wedel ebenfalls gut an den neuen Bahnhof anzubinden ist. Um diese beiden Punkte zu erreichen, schlägt der VCD eine Verknüpfung der beiden S-Bahn-Achsen an einem neuen Bahnhof Bahrenfeld vor, der etwas weiter westlich liegen würde. Dort könnten Fahrgäste am selben Bahnsteig umsteigen, wie man das z.B. von der U-Bahn von den Stationen Berliner Tor oder Kellinghusenstraße kennt. Ab Bahrenfeld würde nach dem Konzept des VCD die S 1 über den neuen Fernbahnhof zum VET geführt werden. Die neue S-Bahn aus Lurup verkehrt dafür über den heutigen Bahnhof Altona weiter in den Citytunnel. Das Liniennetz des VCD, was sich in der Anlage befindet, sieht am Diebsteich erneut einen bahnsteiggleichen Umstieg zwischen der neuen S 1 und einer anderen Linie vom Citytunnel Richtung Stellingen vor. Am Diebsteich können Fahrgäste aus den Elbvororten direkt Richtung Pinneberg und Kaltenkirchen umsteigen. Vom Diebsteich verkehrt die S 1 mit Umsteigemöglichkeit an der Emilienstraße auf die U 2 Richtung Niendorf weiter zur Sternschanze, von wo die S-Bahn den bereits geplanten VET erreicht. Durch diese neuen Verknüpfungen wird die S 1 aus dem Hamburger Westen deutlich attraktiver – und die Fahrtzeit zum Hauptbahnhof verkürzt sich sogar geringfügig.

 

Welche Ideen hat der Verkehrsclub Deutschland noch?

Damit auch die Pinneberger S-Bahn-Linie an den neuen Fernbahnhof angebunden werden kann, sieht der VCD eine Führung dieser Linie über das neue Holstenareal zur Sternschanze vor. Dort würden die beiden Linien zusammengeführt werden. Die Station Holstenreal hat zum einen den Vorteil, dass der geplante Stadtteil zusammen mit der Neuen Mitte Altona gut an den ÖPNV angebunden und zum anderen eine jahrelange Sperrung der Streesemannstraße für den Bau der neuen Haltestelle vermieden werden kann.

Das S-Bahn-Konzept hat auch zwei Nachteile für Fahrgäste, die diskutiert werden müssten. Die direkte S-Bahn-Verbindung vom heutigen Bahnhof Altona zum Dammtor bestünde nur noch im Tagesverkehr, wenn auch die S 6 verkehrt. In den übrigen Zeiten kann jedoch gut ohne Bahnsteigwechsel umgestiegen werden. Insgesamt braucht das vorgestellte Konzept mehr Tunnelstrecken als die bisher von der Stadt Hamburg erarbeiteten Varianten und macht es damit teurer. Allerdings ist der VCD davon überzeugt, dass die bessere Vernetzung der Schnellbahnlinien mit den guten Umsteigemöglichkeiten, die Mehrkosten durch einen höheren Fahrgastnutzen ausgleichen kann. Und dieser Nutzen ist derzeit bei der geplanten Linie nach Lurup noch zu gering, so dass es keinen Bundeszuschuss geben würde.

 

S-Bahn-Verkehr auf der Güterumgehungsbahn

Der größte Vorteil des S-Bahn-Konzeptes ist aus Sicht des Fahrgastverbandes ein möglicher S-Bahn-Verkehr auf der Güterumgehungsbahn. Diesen Punkt hatte der VCD zunächst in die Politik und dann in das Dialogforum eingebracht. Auf dieser derzeit eingleisigen Bahnstrecke im Norden Hamburgers könnten nach den Vorstellungen des VCDs nach einem Ausbau der Strecke von Ende der 2030er Jahre S-Bahnen in einem attraktiven Takt aus Altona bis in die City Nord fahren. Die Fahrtzeit wäre so wesentlich kürzer als über die bestehenden Innenstadtstrecken. So würden diese entlastet und es könnten Menschen vom PKW für die Bahn gewonnen werden. Auf diesem Weg würden Fahrgäste aus Blankenese mit einmaligem Umstieg am selben Bahnsteig in Diebsteich in rund einer halben Stunde die City Nord gelangen. An der Sengelmannstraße würde man so die U 1 und die U 5 erreichen und am Rübenkamp in die S 1 umsteigen können. Ein solches Angebot wäre der Durchbruch für einen attraktiven Ost-West-Verkehr abseits der Innenstadt, der immer wieder von vielen Seiten gefordert wird. Wegen der hohen Kosten eines Tunnels hat nur eine oberirdischen Bahn auf dieser tangentialen Strecke Aussicht auf einen Zuschuss aus Berlin.

Der VCD ist davon überzeugt, das erst mit einem ganzheitlichen S-Bahn-Konzept der VET für Menschen aus Hamburg überhaupt sinnvoll erscheint. Denn der Nachteil der Tunnelstationen verbunden mit längeren Fußwegen zu den Bahnsteigen muss ausgeglichen werden. Ferner ist Alexander Montana vom VCD davon überzeugt, dass erst durch die gute Verknüpfung aller Schnellbahnlinien rund um den Diebsteich die S-Bahn nach Lurup und über die Güterumgehungsbahn eine Chance auf Bundesmittel erhalten. Daher fordert der VCD die Stadt Hamburg und die DB auf, das Kosten-Nutzen-Verhältnis des vorgestellten Konzeptes untersuchen zu lassen.

Abschließend möchte der Fahrgastverband noch auf einen großen Nachteil der bisherigen VET-Planungen hinweisen, der in der öffentlichen Diskussion bisher viel zu wenig Beachtung gefunden hat. Die beiden zusätzlichen S-Bahn-Gleise am Hauptbahnhof sorgen für eine jahrelange Teilsperrung des City-Tunnels und tragen auch nach Fertigstellung des VET nicht wesentlich zur Entlastung dieses Hauptbahnhofes bei. Während der Baumaßnahmen können nach Einschätzungen des VCD nicht alle Fahrgäste im S-Bahn-Netz befördert werden, da mit Ausnahmen der Linien nach Harburg nur ein 10-min-Takt gefahren werden könnte. Bereits im Herbst gab es bei einem vergleichbaren Fahrplanangebot nennenswerte Kapazitätsprobleme.

„Solange hierzu keine konkreten Lösungen erarbeitet werden, braucht man den VET gar nicht weiter zu planen“ so Montana vom VCD. Er hat seinerseits ein Baustellenkonzept erarbeitet, das Langzüge auf allen Linien vorsieht. Dabei würden alle Linien in einem neuen 7,5-min-Takt verkehren und die Strecke nach Harburg alle 3 bis 4 min bedient werden. Notwendig für dieses Angebot wäre die Verlängerung von Bahnsteigen entlang der S 1 zwischen Blankenese und Ohlsdorf. Der Busverkehr und optional die U-Bahnen sollten für kurze Umsteigezeiten auf diesen Baustellen-Fahrplan abgestimmt werden. Noch hätte man Zeit diese Maßnahmen vorzubereiten und könnte über diese Nebenkosten des VET mit dem Bund verhandeln.

Aus Sicht des VCD sollte man statt der zwei zusätzliche S-Bahn-Gleise am Hauptbahnhof andere Maßnahmen erörtern, die zum einen Durchbindungen von Regionalzügen erleichtern und zum anderen den verstärkten Verkehrsströmen Richtung Lübeck und Skandinavien mit Fertigstellung der festen Fehmarnbelt-Querung Rechnung tragen.

 

Kontakt für Rückfragen: Alexander Montana
Email: alexander.montana@vcd-nord.de

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news-14948 Sat, 04 May 2024 10:06:00 +0200 Kidical Mass Kiel am 4. Mai, 11 Uhr /startseite/detail/km-kiel-1-1 Wann: 4. Mai, 11 Uhr

Wo: Start Wilhelmplatz, Ziel Spielplatz Mercatorstraße

“Würde ich mein Kind hier alleine Rad fahren lassen?”

Dieser Frage muss jede Straße, jeder Rad- und jeder Fußweg in Kiel standhalten. Leider sind auch in der selbsterklärten Fahrradstadt Kiel die meisten Straßen nicht dazu geeignet, dass Kinder und Jugendliche selbständig und selbstbestimmt mobil sein können. Manchmal ist es ein schmaler Fahrradstreifen, während links Lkw vorbeifahren. An anderen Orten verdecken parkende Autos Einmündungen und die dort wartenden Kinder. Oder der Weg ist gänzlich von parkenden Autos blockiert.

Die Kieler Kidical Mass fordert deshalb Vorfahrt für Kinder – nicht für Autos.

Die Kidical Mass macht Spaß!

Los geht es am 4. Mai um 11 Uhr vom Wilhelmplatz. Von dort geht es in kinderfreundlichem Tempo zum Spielplatz Mercatorstraße in der Wik. Dort kann gespielt und getobt und das selbstmitgebrachte Picknick verputzt werden. Für die Kinder gibt es zudem Klebetattoos, Bastelaktionen und für die Eltern einen Kaffee.

Besonders den Kindern macht es immer wieder Spaß, ausnahmsweise mitten auf der Straße mit Musik und lautem Geklingel zu fahren. Also seid dieses Mal dabei!

Die Kidical Mass ist eine angemeldete Demonstration und wird von der Polizei begleitet und abgesichert.

Die Route

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news-15044 Fri, 03 May 2024 12:25:57 +0200 PM: Freitags mit dem BICIBUS in die Zukunft /startseite/detail/pm-freitags-mit-dem-bicibus-in-die-zukunft Der wesentlichste Wunsch des Bicibus sind Schulstraßen für Hamburg!

Der Bicibus rollt! Seit Mai 2022 fahren Kinder und Erwachsene jeden (Schul-)Freitag sicher als Gruppe mit dem Fahrrad zur Schule. Für die Kinder ist es ein tolles Erlebnis, gemeinsam mit Freundinnen und Freunden morgens zur Schule zu fahren. Die regelmäßige Bewegung morgens vor der Schule fördert deren Gesundheit und Lernfähigkeit und ermöglicht ihnen selbstständig mobil zu sein. Mit dem Bicibus demonstrieren wir für mehr Verkehrssicherheit in Hamburg und ganz besonders im Umfeld der Schulen. Damit Kinder lernen, sich selbständig in ihrer Umgebung zu orientieren.

Das BICIBUS MOBILITÄTSKONZEPT (pdf) schlägt für alle an der Route des Bicibus liegenden Schulen konkrete kurzfristig bis 2025 bzw. langfristigen bis 2030 Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und Verkehrssicherheit im Umfeld der Schulen vor. Mit diesen konkreten Forderungen an den einzelnen Schulen wollen wir auch Ideen für andere Schulen bieten.

Zum Wunsch nach Schulstraßen für Hamburg sagt Finn Peters, Vater von drei Kindern und Mitorganisators des Bicibus: „Seit zwei Jahren fahren wir jeden Freitag morgen mit dem Bicibus. Die Problematik der vielen Elterntaxis ist auch hier in Bahrenfeld-Ottensen stets präsent. Beispielsweise an der Grundschule Bahrenfeld stauen sich die Autos immer wieder und gefährden Kinder, die zur Schule wollen. Spätestens mit der Erweiterung des Schulzentrums wird eine Schulstraße auf der Bahrenfelder Straße unumgänglich!"

Ein wichtiger weiterer Vorschlag des Mobilitätskonzeptes des Bicibus ist die Forderung nach Tempo 30 im gesamten Wohnquartier. Jens Deye, Mitglied des Vorstands beim VCD Nord, sagt: „Tempo 30 ist eine der wirkungsvollsten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf unseren Straßen. Wir fordern den Senat auf, seine zögerliche Haltung aufzugeben und endlich, wie es die StVO vorgibt, im Umfeld aller Schulen Tempo 30 anzuordnen.Hier sticht insbesondere der Hohenzollernring mit der Kita an der Kreuzkirche und dem Gymnasium Altona in Auge, wo es trotz immer wieder schwer Unfälle noch kein Tempo 30 gibt. Auch sollten weitere Strecken als Tempo-30-Zone ausgewiesen werden wie z.B. der Bahrenfelder Steindamm.“

Autofreie Räumen wünschen sich besonders die Kinder von Finn Peters im Umfeld der Max-Brauer-Schule. Für die Straße bei der Paul-Gerhard-Kirche sagt Lion: “Ich möchte endlich vor der Schule ungestört mit meinem Freunden auf der Straße spielen können! Vor und nach der Schule ist diese kleine Straße aber voll mit Autos, die Autos müssen hier raus – für immer!“

Max findet: „Auf der anderen Bahnseite liegt die Max-Brauer-Schule am Daminerplatz. Ich verstehe nicht, warum dieser schöne Platz voller parkender Autos sein muss. Warum können wir dort den Schulhof nicht erweitern, Platz zum Abstellen von Fahrrädern schaffen und zum Treffen mit Freunden?“

Einen Schwerpunkt unser Forderungen stellen Schulstraßen dar. Schulstraßen sind temporär, während der Bring- und Holzeiten der Schulen, für den Kfz-Verkehr gesperrte Straßen. In unserem Konzeptpapier, welches wir dem Senator überreichen werden, haben wir konkrete Verbesserungsvorschläge für einzelne Schulen zusammen gestellt.

Ansprechpartner:

  • Jens Deye, Vorstandsmitglied VCD Nord, jens.deye@vcd-nord.de

Weiterführende Infos:

Fotos für die Berichterstattung:

 

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news-15026 Mon, 29 Apr 2024 13:00:37 +0200 Kidical Mass Neumünster 2024 /startseite/detail/kidical-mass-neumuenster-2024 Weitere Informationen gibt es unter folgenden Links:

https://kinderaufsrad.org/

https://www.stadtradeln.de/neumuenster

https://nord.vcd.org/startseite/detail/km-kiel-1-1

 

 

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news-15018 Sat, 27 Apr 2024 14:27:24 +0200 PM: VCD kritisiert Krisenmanagement bei der S-Bahn /startseite/detail/pm-vcd-kritisiert-krisenmanagement-bei-der-s-bahn Das Vorstandsmitglied des VCD Nord Alexander Montana war am Freitagnachmittag und Abend als Busfahrer auf der Linie 25 eingesetzt und konnte die Ereignisse direkt verfolgen. Gegen 16:15 Uhr stürmten verzweifelte Fahrgäste der S-Bahn in Altona die Busse und es kam zu langen Wartezeiten und völlig überfüllten Fahrzeugen. Auf Nachfrage des Busfahrers und VCD-Mitgliedes Montana in der Leitstelle der Hochbahn zu der S-Bahn-Störung um etwa 16:45 Uhr gab es keine Information. Aus dem Radio erfuhren Montana und seine Kollegen von der Ursache der Störung in den 17 Uhr-Nachrichten und informierten die Fahrgäste entsprechend mit Fahrtalternativen. Erst um 17:20 Uhr gab die Hochbahn an alle Busse die Information heraus, dass der S-Bahn-Verkehr gestört sei.

„Diese Art der Kommunikation zeigt leider einmal wieder, dass die Leitstellen der Deutschen Bahn und der Hochbahn kaum miteinander sprechen. Bei solchen Großstörungen müssen die Betriebsleiter direkt telefonieren und die Maßnahmen koordinieren“, fordert Alexander Montana vom VCD.

Die mangelhafte Kommunikation ging am Abend weiter. Gegen 21:15 Uhr wurde erneut nur auf Nachfrage übermittelt, dass die S-Bahn wieder fährt. Dies galt jedoch nur für wenige Teilstrecken. Nach Feierabend gab es Angebote von Busfahrern, noch Schienenersatzverkehr zu leisten. Diese wurden jedoch teilweise nicht angenommen – obwohl es wie in Altona immer noch einen großen Fahrgastandrang gab.

„Leider zeigt sich immer wieder, dass der ÖPNV bei Störungen überfordert ist. Diese mangelhafte Zuverlässigkeit ist Gift für die Verkehrswende“, so Montana weiter. Er fordert den Verkehrssenator Anjes Tjarks auf, an Lösungen für eine bessere Kommunikation zu arbeiten. Die Internetseite des HVV zeigte auch am Samstag keine Meldung zu dem Unfall. Die letzte Meldung war vom 24. April zum Marathon. Bei bahn.de wurden am Freitagabend S-Bahn-Verbindungen angezeigt, die es nicht gab. Damit Fahrgäste die alternativen Routen finden, müssen ausgefallene Bahnen auch so in den Systemen entsprechend hinterlegt werden.  Abschließend kritisiert der VCD die stundenlange Einstellung des S-Bahn-Verkehrs in Hamburg. Ein Teilbetrieb wie am Samstag muss nach kurzer Betriebsunterbrechung möglich sein. Der Fahrgastverband fordert entsprechend Notfallpläne für die Leitstellen und fragt, ob die Ereignisse nicht auch personelle Konsequenzen bei der S-Bahn Hamburg haben müssen.

Nachfragen: Alexander Montana (Vorstand VCD Nord)
alexander.montana@vcd-nord.de

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news-14972 Sun, 21 Apr 2024 21:00:59 +0200 PM: Flensburger Ortsgruppen vom VCD und FUSS e.V. sehen aktuellen Entwurf zum Bürgerrat kritisch /startseite/detail/pm-flensburger-ortsgruppen-vom-vcd-und-fuss-ev-sehen-aktuellen-entwurf-zum-buergerrat-kritisch Bei der kommenden SUPA- Sitzung soll die Einrichtung eines Bürgerrats für die Verkehrswende in Flensburg ein Thema sein. Der Bürgerrat soll bis Anfang 2026 nicht bindende Handlungsempfehlungen und "Alternativperspektiven" für Kommunalpolitiker:innen entwickeln, so steht es in der  SUPA Beschlussvorlage  HA-27/2024.

Mit dem Masterplan Mobilität und der Flensburg Strategie 2030 wurde sich bereits intensiv mit dem Thema Verkehrswende und Mobilität in Flensburg beschäftigt. Erst im letzten Jahr gab es im Rahmen der Flensburg Strategie 2030 auch eine breite Bürgerbeteiligung. Zielbilder, Handlungsempfehlungen, konkrete Maßnahmen und sogar fertige Planungen liegen auf dem Tisch. "Wir müssen nun in die Umsetzung kommen", so Norbert Nussel von der VCD Ortsgruppe Flensburg, "Planungen und Entscheidungen müssen verbindlicher werden" ergänzt Anne Marken von der FUSS e.V. Ortsgruppe Flensburg.

Wir begrüßen mehr Bürgerbeteiligung sehr. Der aktuelle Entwurf zum Bürgerrat scheint für das Thema Mobilität in Flensburg jedoch ein Rückschritt zu sein.

Links:

Supa-Beschlussvorlage HA-27/2024

Masterplan Mobilität für Flensburg

Strategie Flensburg 2030

 

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news-14941 Mon, 15 Apr 2024 23:27:31 +0200 PM der Jungen Ortsgruppe: VET-Alternativen wurden nicht geprüft – Konzept „Schiene Plus“ regt zur Kehrtwende an /startseite/detail/pm-vet-alternative-konzept-schiene-plus >Der VET lässt das eigentliche Kernproblem, den zu kleinen Hauptbahnhof, weitestgehend ungelöst.]]> Als Enak Ferlemann am 11. Dezember 2020 bei der Eröffnung des S-Bahn-Station Elbbrücken den so genannten „Verbindungsbahn-Entlastungstunnel (VET)“ verkündete, kam das mehr als überraschend. Das Hamburger Abendblatt schrieb: „Völlig unerwartet hat der Staatssekretär im BMVI, Enak Ferlemann, den Plan am Sonnabend verkündet.“ Seitdem wird darauf gedrängt, bestehende Pläne nun auch mal konkret anzugehen, anstatt nachträglich über bereits gefallene Entscheidungen zu diskutieren.


Der VCD Nord stellt hierzu fest:
Das Problem ist, dass über den VET auch vor der Entscheidung, ihn zu bauen, nicht transparent diskutiert wurde. Es ist daher dringend erforderlich, alle in Frage kommenden Varianten für den Ausbau des Bahnknotens Hamburg nun endlich auf den Tisch zu legen und in einem transparenten Prozess eine demokratische Entscheidung zu fällen.

 

Dass es alternative Denkansätze gibt, die nicht in die Entscheidung pro VET eingeflossen sind, zeigt Jonas Spanier in dem von ihm entwickelten Konzept „Schiene Plus“.

>>Der VET lässt das eigentliche Kernproblem, den zu kleinen Hauptbahnhof, weitestgehend ungelöst.<<

Zentraler Punkt zum Ansetzen des Hebels in seinem Konzept ist, im Gegensatz zum VET, nicht die Verbindungsbahn, sondern der Hauptbahnhof. >>Sogar Enak Ferlemann selbst schlug bereits 2020 „als spätere Ergänzung“ zum VET ein noch größeres Tunnelbauwerk unter dem Hauptbahnhof vor. Hinzu kommt, dass die Überlastung der Verbindungsbahn, welcher der VET entgegenwirken soll, zu mehr als der Hälfe aus Zu- und Abführungsfahrten der Fernverkehrszüge zum bzw. vom Hauptbahnhof, also eigentlich Betriebsfahrten, resultiert. VET bedeutet also: Milliarden für die Fahrt aufs Abstellgleis!<< sagt Jonas Spanier. >>Mit einer deutlichen Kapazitätssteigerung im Bereich des Hauptbahnhofs könnten die Fernverkehrszüge dort die Fahrtrichtung wechseln und über die Güterumgehungsbahn zu den Bahnbetriebswerken in Eidelstedt geführt werden. So würde die Notwendigkeit für den VET entfallen.<<

Um diese Kapazitätssteigerung zu erreichen, schlägt er einen Neubau des Hauptbahnhofs, etwa einen Kilometer weiter östlich, an der heutigen S-Bahn-Station Berliner Tor, vor. Dort sind die meisten Schnellbahnlinien direkt erreichbar, zudem stehe dort ein großes Areal zur Verfügung. Der von Jonas Spanier entwickelte neue Hauptbahnhof verfügt über 27 Gleise für Regional- und Fernverkehr – der derzeitige Hauptbahnhof hat deren 8.

>>Die Vogelfluglinie nach Skandinavien scheitert am Hamburger Hauptbahnhof<<

Zudem sei der Hamburger Hauptbahnhof das fehlende Puzzlestück für die neue Magistrale nach Skandinavien durch den Fehmarnbelttunnel. Derzeit gibt es im Hamburger Hauptbahnhof nur ein einziges Gleis, über welches aus Süden weiter nach Norden gefahren werden kann, was zudem einen Fahrtrichtungswechsel und viele Fahrwegkreuzungen erfordert. >>Schiene Plus schafft eine durchgehende Verbindung von Süden nach Norden und bindet 20 Millionen Skandinavier besser an Mitteleuropa an.<<

Hamburg wäre der klare Gewinner von Schiene Plus, so Jonas Spanier. So würde der Stadt bei Entfall des VET die 7 Jahre dauernde Sperrung des City-Tunnels der S-Bahn (Jungfernstiegtunnel) in eine Richtung erspart bleiben. Auch sind in dem von ihm erstellten Fahrplanmodell die Verbindungen des Regional- und Fernverkehrs gegenüber dem Deutschlandtakt deutlich erweitert, Hamburg so also besser mit seinem Umland und mit anderen Metropolen verknüpft. Das sei so mit dem VET nicht zu machen.

Das Konzept „Schiene Plus“ ist auf https://schiene-plus.hamburg zum Download verfügbar. Anfragen können direkt an info@schiene-plus.hamburg gestellt werden.

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news-14886 Tue, 02 Apr 2024 21:29:51 +0200 Besserer ÖPNV-Ausbau statt mehr Parkplätze /startseite/detail/besserer-oepnv-ausbau-statt-mehr-parkplaetze Der ökologische Verkehrsclub VCD in Neumünster möchte attraktive Bedingungen für Messe- und Kongressveranstaltungen in der Schwalestadt ebenfalls behalten und fordert eine bessere Bus- und Radanbindung sowie zeitgemäße Abstellanlagen für Fahrräder statt zusätzlicher PKW-Stellplätze.


Dazu sagt Katja Schulz, Sprecherin des VCD Neumünster: "Die Holstenhallen sind die Location für Messe- und Kongressveranstaltungen in Neumünster und Schleswig-Holstein, egal ob NordBau, Holstenart oder NordPferd. Dass für solch überregional bedeutende Veranstaltungen Menschen auch mit dem PKW oder Reisebus anreisen und es dafür Stellplätze braucht, ist unstrittig. Die Stadt sollte aber gemeinsam mit den Holstenhallen in den Austausch treten, wie die BesucherInnen nachhaltiger anreisen können. Nur mit attraktiven und nachhaltigen Anreisemöglichkeiten stellt sich Neumünster als zukunftsträchtiger Eventstandort sicher auf!"


Neumünster liegt nämlich ebenfalls an einem Bahnknotenpunkt, diese Vorteile sollte die Stadt intensiver nutzen. So brauche es mehr Bus- und Shuttleverbindungen zu den Holstenhallen,  individuell abgestimmt auf die unterschiedlichen Veranstaltungen. Auch die Anreise mit dem Fahrrad könne und müsse attraktiv und einfacher gestaltet werden, so Katja Schulz und sie führt aus: "Am Bahnhof fehlt bisher das Bike-Sharing-Angebot. Und an den Holstenhallen gibt es leider nur wenige, sehr veraltete Radabstellanlagen. Die Stadt als Eigentümerin der Holstenhallen muss hier aktiv werden und neben attraktiven und sicheren Fahrradbügeln auch eine gute und ausgeschilderte Fahrradinfrastruktur zum Gelände schaffen! Außerdem brauchen wir in diesen Bereichen komfortable Mobilitätsstationen für große Kapazitäten".

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news-14873 Wed, 27 Mar 2024 20:31:09 +0100 Stellungnahme zum Entwurf des 4. Regionalen Nahverkehrsplans der Stadt Neumünster /startseite/detail/stellungnahme-zum-entwurf-des-4-regionalen-nahverkehrsplans-der-stadt-neumuenster Weitere Lichtsignalbeeinflussung in der erweiterten Innenstadt dienen der Busbeschleunigung. Die zügige Einrichtung von Umweltspuren in der Innenstadt (durch die Einbahnstraßenregelung für den motorisierten Individualverkehr) und die Bevorrechtigung von Bussen über Abbiegespuren nach Züricher Vorbild entlastet die viel befahrenen Straßen ebenso, wie ein separater innerer Fahrradring über die Schützenstraße. Neue, hochwertige Fahrradstraßen dienen generell der Verkehrsentlastung und Verkehrssicherheit. Links- und Rechtsabbiegespuren sollen dort zur Bevorrechtigung genutzt werden, wo die Einrichtung von Umweltspuren auf Grund von baulicher Enge nicht möglich ist. Wenn die Fahrbahn durch parkende Autos so weit verengt ist, dass ein Bus nur noch schwer durch kommt, ist das eine Gefahr für alle VerkehrsteilnehmerInnen! Wir empfehlen dringend in diesem Fall die betroffenen Parkflächen zu begrenzen, damit im Notfall Rettungsdienst und Feuerwehr durch kommen und Anwohnerpark- und Lieferzonen einzuführen! Auf Nebenstraßen ist außerdem eine Einbahnstraßenregelung an zu raten.
Zur Busbeschleunigung schlagen wir in den Hauptverkehrszeiten einzelne Schnellbusse über den Ring zu benachbarten oder gegenüberliegenden Stadtteilen in die Industriegebiete vor, ohne den Umstieg am Hauptbahnhof.

Der On-demand Fahrdienst „Hin und Wech“ bietet eine Ergänzung zur Nutzung privater Taxiunternehmen und dem motorisierten Individualverkehr zum günstigen SH-Tarif. Er bedient optimal moderne, individualisierte Nutzungsgewohnheiten. Verlässlichkeit im Anschluss zum Linienbus und zur Bahn, Komfort und Kapazität reichen jedoch nicht an den Linienverkehr heran. Für bestimmte Personengruppen, zum Beispiel Ortsunkundige und Menschen mit Seh- oder Bewegungseinschränkungen wird die Benutzung des öffentlichen Verkehrs in Kombination (multimodal) erschwert oder sogar verhindert. Mit Ausfällen, mangelnder Verfügbarkeit und langen Wartezeiten muss gerechnet werden. Nachts ab 21.00 Uhr sollte ein Fahrtende bis vor die eigene Haustür aus Sicherheitsgründen möglich sein. Für Ortsunkundige, die von außerhalb kommen gibt es keinen Hinweis auf das On-Demand Angebot „Hin und Wech“. Hier sollte nach gebessert werden, so dass ein Hinweis auf das Angebot bei Nah SH, an den Bahnhöfen und im DB Navigator (abgebildet als fiktiver 30 Minuten Takt der Rufbusse) erscheint. Es bestehen allgemeine Barrieren bei der Buchung und bei der Nutzung der Hin-und-Wech-App. Durch häufigeres Umsteigen wird die Nutzung von körperlich und geistig eingeschränkte Menschen erschwert. Deshalb sehen wir den großen Einsatz in der Stadt eher als Notlösung, die zu der bisherigen, schwachen Nutzung des ÖPNV passt. Problematisch bei der Ausweitung in ganze Stadtteile und dem ganzen Stadtverkehr am Sonntag anstatt des Linienverkehrs ist, dass es zu keiner Verkehrsreduktion oder -vermeidung kommt: Verkehrsströme werden von der individuellen privaten auf die individuelle öffentliche Nutzung verlagert. Straßen und Parkraum können so nicht entlastet, Emissionen nicht reduziert werden, denn es kommt nicht immer zu Ridepooling (Sammelfahrten). Die Aufenthaltsqualität kann so nicht verbessert werden. „Hin und Wech“ hat seine Stärken bei sehr schwacher Nutzung in Gadeland und Tungendorf und als Ergänzung zum Transport von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Die CO2- und Emissionsreduktion soll nach den Vorgaben schrittweise erfolgen. Wie immer bei der Energiewende, muss die Transformation vom Ende her gedacht werden, um Investitionen in teure Übergangslösungen zu vermeiden (Stichwort: Technologieoffenheit). Wir schlagen als letztendlich günstigste und beste Lösung batterie- elektrische Busse mit Unterstützung von Oberleitungen auf den Hauptstrecken vor, wie im laufenden Koalitionsvertrag des Landes Schleswig-Holstein erwähnt. Das hat den Vorteil, dass die Batterien wesentlich kleiner und leichter sind (deutlich unter 8 Tonnen). Das vermeidet langfristig viele Straßenschäden. Die Chancen auf Bundesmittel für O-Busse/ Trollies mit Solarstrom stehen gut. Der Strom aus den Oberleitungen kann ohne Energieverlust direkt voll genutzt werden (ohne große Verluste wie bei E-Fuels und Brennstoffzellentechnik/Wasserstoff). Masten für die Oberleitung können begrünt werden und mit der Straßenbeleuchtung kombiniert werden. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn kann der Solarstrom von der Bahntrasse direkt in die Busoberleitung abgeleitet werden. Während der Fahrt unter der Oberleitung nutzt der Bus den Strom aus der Leitung und lädt zugleich die Batterie auf. Auf den Strecken ohne Oberleitung fährt er dann mit Strom aus der Batterie. Der große Vorteil der Kombination: Man braucht nur ein kleines Oberleitungsnetz, braucht keine Standzeiten fürs Laden, die Batterie ist klein und Kosten werden so gespart. www.dw.com/de/klimaschutz-strom-f%C3%Bcr-bus-und-lkw-statt-diesel-batterie-oberleitung-tesla-e-truck-wasserstoff/a-52698152. Zur Realisierung ist die Installation von eigenen Solarflächen zum Beispiel auf dem Parkhaus und der Holstengallerie sinnvoll. Die Bushaltestelle am Kuhberg müsste dafür allerdings vergrößert werden. Am Kuhberg und auch der Großflecken könnten zur Kommunaltrasse für den Umweltverbund ausgebaut werden, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern (https://www.hamburg.de/innenstadt/14362140/moenckebergstrasse-und-steinstrasse/). Investitionen in diese Richtung würden sich langfristig auszahlen.

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news-14865 Mon, 25 Mar 2024 13:48:17 +0100 PM: Baubeginn bei Northvolt-Fabrik - VCD Nord fordert Vorrang beim Schienenausbau /startseite/detail/pm-baubeginn-bei-northvolt-fabrik-vcd-nord-fordert-vorrang-beim-schienenausbau Das Unternehmen Northvolt rechnet für seine Produktion mit 12 Güterzügen pro Tag und auch die rund 3.000 Angestellten sollen überwiegend per Bahn und ÖPNV pendeln. Northvolt fordert deshalb eine Verbindung von Hamburg nach Heide von unter einer Stunde Fahrtzeit, heute sind es rund 90 Minuten. Der VCD Nord unterstützt die Forderungen und bekräftigt die Notwendigkeit des Ausbaus der Strecken, der Elektrifizierung und der Ertüchtigung der Brücken.

 

"Die Bedarfe von Northvolt und auch der Mehrwert für die Region sind seit langem bekannt" weiß Jens Deye, Mitglied des Vorstands beim VCD Nord. "Dass die Fabrik jetzt gebaut wird, aber die Bauarbeiten an den Bahnstrecken noch nicht gestartet sind, ist ein Versagen der letzten Landesregierung", kritisiert Deye, "Die aktuelle Landesregierung muss dies dringend nachholen und die Planungen der Autobahnprojekte A20 und A23 einstellen lassen, um Ressourcen für den Bahnausbau freizumachen." Aus Sicht des VCD Nord behindern das Land Schleswig-Holstein und der Bund einen guten Start der Batteriefabrik und damit die Entwicklungsmöglichkeiten der ganzen Region.

 

Auch eine Studie im Auftrag der Regionalen Kooperation Westküste zeigt, dass Defizite in der Schieneninfrastruktur, jedoch nicht in der Straßeninfrastruktur bestehen und diese Defizite den Standort wirtschaftlich negativ beeinträchtigen. https://www.rk-westküste.de/themen/projekte/regionaloekonomische-effekte-durch-ansiedlungsvorhaben/

 

Aus Sicht des VCD sollte im Rahmen des "Deutschland-Tempos" sofort ein vorläufiger Gleisanschluss geschaffen werden, damit u.a. Baumaterialien bereits während der Bauphase per Bahn nach Heide transportiert werden können. Der VCD Nord rechnet nicht damit, dass zum Produktionsstart alle Bahnstrecken ausgebaut sein werden und fordert daher ein kurzfristiges Konzept für den Güter- und Personenverkehr auf der Schiene. Nach den Vorstellungen des VCD Nord würde man die Strecke Heide - Neumünster abends und nachts sowie vormittags für Güterzüge nutzen. Derzeit kann nur alle zwei Stunden je Richtung ein Zug diese wichtige Querverbindung befahren. Einige Personenzüge müssten so außerhalb der Hauptverkehrszeiten übergangsweise durch Busse ersetzt werden. Ein attraktives Schnellbuskonzept mit Zubringern in die kleineren Orte könnte so die notwendigen Kapazitäten für die schweren Güterzüge auf der Schiene schaffen. Darüber hinaus fordert die VCD die Verbesserung für Pendler aus Dithmarschen nach Hamburg, von denen Northvolt-Beschäftigte in der Verwaltung ebenfalls profitieren könnten. Konkret schlägt der VCD Nord einen Northvolt-Express mit Akkutriebwagen von Altona bis zum Werk um 07:25 Uhr vor - zurück könnte es um 15:10 und 18:10 Uhr gehen. Von Altona würde der Zug als neue Direktverbindung gegen 16:30 Uhr nach Burg, St. Michaelisdonn und Meldorf verkehren. Mit einem guten Busanschluss wäre man so in weniger als 90 min in Marne. 

 

Der VCD Nord fordert konkret und mit Beschluss auf seiner Jahresmitgliederversammlung am 9. März 2024:

  • die Ertüchtigung, Elektrifizierung und den zweigleisigen Ausbau der Strecken Heide-Neumünster und Neumünster-Bad Oldesloe insbesondere für den Güterverkehr

  • den Ausbau der Strecke Neumünster-Bad Oldesloe als Entlastungs- und Ausweichstrecke für den Güterverkehr

  • den Stopp der Planungen an den Autobahnprojekten A20 und A23

  • eine Mobilitätsgarantie für Beschäftigte in Zusammenarbeit von Northvolt mit Schleswig-Holstein, dazu gehört der Ausbau des Radnetzes, Verbesserung der ÖPNV-Verbindungen und Jobtickets

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news-14843 Mon, 18 Mar 2024 22:17:14 +0100 Neumünster zu Fuß am Sonntag, den 24.3.24 /startseite/detail/neumuenster-zu-fuss-am-sonntag-den-24324 Gegenüber von Gleis 6 sieht man die ehemalige Laderampe der Post und hat von der Plattform aus einen guten Überblick über den Park- und Lieferbereich und sieht gut das ehemalige Postgebäude. Hier soll ein neuer Eingang zu den Gleisen und der neue Busbahnhof entstehen. Geplant war ebenfalls ein Kiss-and-Ride und ein Fahrradparkhaus. Wir gingen um das ganze Gelände herum – in Sichtweite des AJZ. Der Tunnel beim Bahnhof wird von einigen Menschen als Angstraum wahr genommen. Weiter geht es über die ruhige Mittelstraße, die als Fahrradstraße ideal wäre zur Kieler Straße mit dem Blick auf das Gelände des neuen Jugendzentrums. Über Joachim- und Querstraße gehen wir über den Fußweg am alten Kirchhof zur Parkstr. Wir bekommen beim Gang über den ehemaligen Hotelparkplatz einen Eindruck von dem verlassenden Parkcenter (hier sollen evtl. Wohnungen entstehen) und gehen über den Rencks Park am Teich entlang wieder in die Christianstraße und auf der anderen Seite des alten Kirchhofs bis zur Verbindung zum Kuhberg, überqueren die Straße an der Ampel und gehen beim neuen Bürgerbüro bis zum Parkhaus der Holstengallerie, von dem man einen fantastischen Überblick über Neumünster hat.

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news-14840 Mon, 18 Mar 2024 19:55:30 +0100 PM: Neuer Radweg in der Mürwiker Straße zählt zu einem der besten in Flensburg /startseite/detail/pm-neuer-radweg-in-der-muerwiker-strasse-zaehlt-zu-einem-der-besten-in-flensburg „Wer mehr Menschen dazu bewegen möchte, vom Auto auf das Rad umzusteigen, benötigt sichere und gut ausgebaute Radwege“ so Nussel von der VCD-Ortsgruppe Flensburg. Der neue Radfahrstreifen in der Mürwiker Straße zeigt, wie es geht: Rad-, Fuß- und Autoverkehr sind klar getrennt, dadurch werden Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmenden vermieden. Eine breite Fahrbahn schafft Platz für Lastenräder und Pedelecs, schnelle Radfahrende können überholen. Der notwendige Abstand zu parkenden Autos und dem fließenden Verkehr ist leicht einzuhalten. "Das schafft ein gutes Sicherheitsgefühl" so Nussel.

Der neue Radfahrstreifen ist nur ein Teilstück zwischen Mürwik und der Innenstadt. Wer auf das Rad im Alltag umsteigen möchte, benötigt jedoch durchgängig gute Radinfrastruktur. Statt Rückbau brauchen wir konsequenten Ausbau von Radwegen. Das hat auch einen super Nebeneffekt. Ein Auto benötigt ca. 10 mal mehr Platz als ein Fahrrad. Der Umstieg aufs Rad heißt also mehr Platz auf der Straße und dadurch weniger Stau für Autos.

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news-14826 Thu, 14 Mar 2024 13:42:57 +0100 JMV24: Bekenntnis zu Bäderbahn, nachhaltiger Northvolt-Anbindung und Stärkung der Verbandsarbeit /startseite/detail/jmv24-baederbahn-northvolt-anbindung-verbandsarbeit Nahezu einstimmig wurden die beiden inhaltlichen Anträge des VCD-Landesvorstands von den anwesenden Mitgliedern beschlossen.

Bei der von einer Stilllegung bedrohten Bäderbahnstrecke an der Lübecker Bucht fordert der VCD, dass die Strecke nicht nur zu erhalten, sondern auch weiter zu ertüchtigen sei, denn die Bäderbahn sei “eine erfolgreiche Bahnstrecke mit immenser Bedeutung für Tourist*innen und Pendler*innen." Vom Land fordert der VCD, dass auch zukünftig Nahverkehr auf dieser Strecke bestellt wird. Zudem wird der Vorstand des VCD Nord ermutigt, hier im Rahmen des Dialogforums Fehmarnbeltquerung und anderer Formate tätig zu werden und die Bündnisarbeit für den Erhalt der Bäderbahn mit Kommunen, lokaler Wirtschaft und Verbänden zu forcieren.

Bereits in einem Grußwort zu Beginn der Versammlung hob Julian Rönsch, Geschäftsführer der neg (Norddeutsche Eisenbahn Niebüll GmbH), die konstruktive Rolle des VCD Nord im Zusammenhang mit der Bäderbahn-Diskussion hervor.

Klare Ansagen auch beim Thema Northvolt-Anbindung in Dithmarschen. Der VCD bekennt sich hier zu einem klaren Vorrang der Schiene beim Güterverkehr und des Umweltverbunds (ÖPNV und Rad) für die zukünftigen Mitarbeiter*innen der geplanten Batteriefabrik. Verbunden werden die Forderungen nach ökologisch nachhaltigen Maßnahmen mit einem klaren Nein zum Aus- bzw. Neubau von A23 und A20.

Einhellig unterstützten die Mitglieder auch Pläne des Landesvorstands, für die Professionalisierung der Verbandsarbeit und die Öffentlichkeitsarbeit mehr Mittel zu investieren, sei es für das hauptamtliche Personal oder die finanzielle Unterstützung der Arbeit der VCD-Gruppen vor Ort.

Personell setzt der VCD Nord hingegen auf Kontinuität. Ausgeschieden als gleichberechtigtes Vorstandsmitglied ist lediglich der Kieler Maik Kristen, der sich in Zukunft kommunalpolitisch vor Ort für die Mobilitätswende engagieren wird. Die zur Wiederwahl stehenden Vorstandsmitglieder wurden jeweils in ihren Ämtern bestätigt.

 

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news-14817 Mon, 11 Mar 2024 23:20:11 +0100 Verkehrslärm-Melder online geschaltet /startseite/detail/verkehrslaerm-melder-online-geschaltet Neumünter, 11.05.2024. In Deutschland sind 16 Millionen Menschen krankmachendem Lärm durch Straßenverkehr ausgesetzt. Auch in Neumünster sind
viele betroffen, besonders belastend ist die Situation in der Brachenfelder Straße .
Der VCD Neumünster fordert die Stadtverwaltung auf, hier mit dem neuen
Lärmaktionsplan endlich Abhilfe zu schaffen.
Auch anderswo in Neumünster ist die Belastung hoch, doch Bürgerinnen und Bürgern
fällt es oft schwer, etwas gegen dieses Problem zu unternehmen. Gemeinsam mit der
Deutschen Umwelthilfe hat der ökologische Verkehrsclub VCD deshalb das Projekt
„Ruhe bitte!“ ins Leben gerufen – wichtiger Bestandteil ist ein Online-Tool, mit dem
Lärmprobleme ganz einfach mit wenigen Klicks der Kommune gemeldet werden
können.
Der VCD Neumünster ruft die Bürgerinnen und Bürger auf, sich an der Aktion zu
beteiligen und bei der Verwaltung wirksamen Lärmschutz einzufordern. Denn bis zum
18. Juli 2024 müssen größere Kommunen wie Neumünster Lärmaktionspläne mit
konkreten Maßnahmen erstellen, um die Belastung zu verringern.
Katja Schulz, Sprecherin der VCD Ortsgruppe Neumünster: „Die Verwaltung
muss endlich etwas tun gegen den Lärm in der Brachenfelder Straße und anderswo in
Neumünster. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür, denn die Lärmaktionspläne gelten
für Jahre. Je mehr Menschen die Behörden über das Online-Tool auf das Problem
aufmerksam machen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass wirksame
Maßnahmen zügig umgesetzt werden.“
Eine wichtige und kostengünstige Maßnahme zur Minderung von Verkehrslärm ist
Tempo 30. Denn das menschliche Ohr nimmt Tempo 30 im Vergleich zu Tempo 50
wie eine Halbierung der Verkehrsmenge wahr. Deshalb fordert der VCD Neumünster,
dass Kommunen endlich mehr freie Hand bei der Umsetzung bekommen. Um das zu
erreichen, ist der Bund gefragt – er muss das Straßenverkehrsrecht endlich den
Erfordernissen des 21. Jahrhunderts anpassen.
Der Verkehrslärm-Melder online:
www.vcd.org/artikel/ruhe-bitte-vcd-und-duh-starten-online-mitmachaktion-
gegen-strassenlaerm
www.duh.de/projekte/weniger-laerm/
Das Projekt „Ruhe bitte!“ von VCD und DUH wird von Bundesumweltministerium und
Umweltbundesamt gefördert.

Pressekontakt: Katja Schulz, Sprecherin, Verkehrsclub Deutschland, Ortsgruppe
Neumünster;

og-nms@vcd-nord.de;

nord.vcd.org/der-vcd-nord/ortsgruppe-neumuenster /

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news-14749 Wed, 28 Feb 2024 22:26:24 +0100 PM: Baustellen-Chaos am zukünftigen Bahnhof Diebsteich /startseite/detail/pm-baustellen-chaos-am-zukuenftigen-bahnhof-diebsteich Der Zugverkehr zwischen Elmshorn und Hamburg Hbf bzw. Altona ist durch die Baumaßnahmen am Diebsteich massiv gestört. In den letzten Tagen kam es immer wieder zu Verspätungen, die vielfach erst sehr kurzfristig von der DB InfraGo kommuniziert wurden.

So erfuhr der Lokführer des RB71 von Wrist nach Hamburg Altona am Dienstag Abend (27.02.24) erst hinter Pinneberg davon, dass der Zug eine Umleitung fahren müsse. Diese Umleitung solle dann 30-40 Minuten dauern, für einen Streckenabschnitt der regulär keine 15 Minuten erfordert. Jens Deye, Mitglied des VCD Nord Vorstands saß mit im Zug. "Wir Fahrgäste waren geschockt von dieser plötzlichen und massiven Verspätungsankündigung. Ein Mitfahrender berichtete, dass er den Anschluss an seinen ICE in  Altona nun wohl nicht mehr bekommen könnte. Ein anderer Fahrgast informierte sich direkt beim Lokführer, der auch nur berichten konnte, das diese Info gerade erst rein gekommen sei."

Weitere Recherchen zeigen auf, dass es aktuell sehr häufig zu solchen "spontanen" Verzögerungen kommt. Von einem Lokführer der Nordbahn wurde beispielsweise berichtet, dass ganze Gleise verschwinden würden, ohne dass die Nordbahn darüber frühzeitig informiert werde.

"Wir kritisieren die Informationspolitik der DB InfraGo aufs Schärfste", sagt Deye "Baustellen fallen nicht vom Himmel, da muss es möglich sein, wenigstens einige Tage im Voraus eine exakte Information an die Bahnunternehmen, hier z.B. die Nordbahn, weiterzugeben, wann es auf welcher Strecke zu Umleitungen kommen wird. Die Zuverlässigkeit des Zugverkehrs muss absolute Priorität haben und Baumaßnahmen ggf. zurückgestellt werden, wenn sie nicht rechtzeitig kommuniziert wurden. Von den Bahnunternehmen bedarf es dann einer detaillierten Information auch bei zu erwartenden längeren Fahrzeiten. Insbesondere viele Arbeitnehmer*innen sind darauf angewiesen, pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen und benötigen entsprechende Informationen über Verzögerungen mindestens einen Tag vorher, um ihre Reisepläne anpassen zu können."

 

Für Rückfragen:

Vorstandsmitglied: Jens Deye
E-Mail: jens.deye@vcd-nord.de

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news-14747 Wed, 28 Feb 2024 08:13:14 +0100 Einladung zum bundesweiten Klimastreik am 1. März in Flensburg /startseite/detail/gute-arbeit-und-klimafreundliche-mobilitaet-fuer-alle Fridays for Future und Ver.di haben für eine konsequente Klimapolitik sowie gute Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im ÖPNV‘ zum Streik aufgerufen aufgerufen. In Flensburg ist ein großer, angemeldeter Demonstrationszug mit Ansprachen und Musik geplant.

Die Organisatoren stehen nicht nur hinter den bundesweiten Forderungen der ÖPNV-Beschäftigten und den Klimaforderungen von Fridays For Future, sondern sie fordern ganz konkret auch von der Stadt Flensburg schnellere und effektivere Maßnahmen zur Verkehrswende. Hinter einem 5-Punkte-Forderungspapier, das am Streiktag an die Stadt übergeben werden soll, stehen derzeit 15 Umweltgruppen und Mobilitäts-Institutionen Flensburgs. Konkret geht es dabei um das 1-Euro-Ticket für Alle. Um die, nach der Sturmflut im Oktober '23 zerstörte Hafenpromenade und deren Umbau als verkehrsberuhigte Begegnungszone. Um Tempo 30 sowie verlängerte Grünphasen für Fuß- und Radverkehr im Stadtgebiet und natürlich um bessere Arbeitsbedingungen im Flensburger ÖPNV.

Als VCD-Ortsgruppe unterstützen wir das Bündis aus den Flensburger Umweltgruppen und Mobilitäts-Institutionen und freuen uns auf einen friedlichen und bunten Klimastreik in der Flensburger Innenstadt.

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news-14716 Fri, 23 Feb 2024 17:30:00 +0100 Erster JOG-Themenabend "Starke Schiene" /startseite/detail/starke-schiene-1 Ein Tunnel für viele Milliarden Euro, der den Hauptbahnhof kaum erweitert, Enak Ferlemann, der deshalb bereits laut über den nächsten, noch größeren Tunnel nachdenkt, und ein für 7 Jahre gesperrter Jungfernstiegtunnel der S-Bahn – rund um den Verbindungsbahnentlastungstunnel (VET) gibt es viele Fragen, über die es sich zu sprechen lohnt.

Auf unserem 1. Themenabend wollen wir genau das tun, und über Ziele, Zukunft und Strategien informieren und austauschen.

Wir laden dazu herzlich ein, und freuen uns auf eure Kommen!

Wann? Montag, 15.04.2024, 19:00 Uhr

Wo? im Großen Saal der W3, Nernstweg 34 (Hochparterre), 22765 Hamburg

 

Die Junge Ortsgruppe Hamburg

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news-14714 Thu, 22 Feb 2024 19:19:59 +0100 Flensburg zu Fuß - Gut gehen lassen in Flensburg /startseite/detail/flensburg-zu-fuss-gut-gehen-lassen-in-flensburg Hallo liebe Fußgänger*innen, Spazierengehende, Wandernde, Bummelnde – liebe Fußgehenden! Alle gehen auch einmal zu Fuß, mindestens vom Haus zum Auto oder zum Fahrrad und vom Parkplatz zum Ziel, zum Bus oder an den Arbeitsplatz, zum Einkaufen oder für einen Spaziergang in der frischen Luft.

Das Gehen ist die sozialste, gesündeste und umweltfreundlichste Form der Fortbewegung. Menschen legen unabhängig von Alter, sozialer Herkunft und Arbeits- und Lebenssituation einen gewissen Anteil ihrer täglichen Wege zu Fuß zurück. Gehen ist auch ein Stück Verkehr. Nach Erhebungen des Fuss-e.V. sind in unseren Städten in der Regel mehr Menschen auf den Beinen als hinter dem Steuer eines Autos sitzen. Kurze Wege (bis zu 2 km) sind zu Fuß oft am schnellsten und kostengünstigsten zurückzulegen.

Welche Bedingungen für ein gutes Gehen finden wir in Flensburg vor, was ist gut, wo gibt es Verbesserungsbedarf? In einem vom Bundesumweltministerium geförderten Projekt konnte sich  Flensburg als Modellstadt mit diesen Fragen beschäftigen und wurde vom Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V.  beraten und begleitet. Als Ergebnis liegt nun ein Projektbericht mit Handlungsempfehlungen vor. Der Projektbericht kann heruntergeladen werden unter:   www.fussverkehrsstrategie.de >Modellstädte>Flensburg und www.flensburg.de.

Im Anschluss an das Projekt "Flensburg als Modellstadt für den Fussverkehr" wurde im August 2023 die Fuss e.V. Ortsgruppe Flensburg gebildet.  Die Ortsgruppe setzt sich vor Ort ein für den den Fußverkehr u.a. mit folgendem Angebot:

  • Quartiersrundgänge mit GehCheck
  • Einfach losgehen – jeden letzten Montag im Monat gemeinsames Gehen ab Hafenspitze, Termine: 26.02.2024, 25.03.2024, 29.04.24, 27.05.2024, 24.06.2024, -Ferien - , 26.08.2024, 30.09.2024 – Ferien - , 25.11.2024, -Jahreswechsel-
  • Stammtisch jeden dritten Montag im Monat ab 18.00 Uhr –Termine: 18.03.2024, 15.04.2024, - Pfingsten-, 17.06.2024, 15.07.2024, 12.08.2024, 16.09.2024,18.11.2024, 16.12.22024
  • Kontakt zu  Verwaltung, Politik, Bürgervertretungen und Aktionsgruppen
  • Aktionen wie zum Beispiel  Klimastreik am 01.03.2024 und zum Parkingday und zur Mobilitätswoche vom 16.09.-22.09.2024

Schwerpunktthemen in diesem Jahr:

  • Radfahrer*innen auf dem Gehweg, Fußgänger*innen auf dem Radweg - Regeln, Konflikte, Verbesserungspotenzial

  • Begegnungszone und Promenade am Hafen

  • Fußgehen und Gesundheit, Fußgehen, Umwelt und Naturschutz

Allgemeine Informationen auf der Homepage des Bundesverbandes Fuss e.V. (www.fuss-ev.de)

Informationen zu Aktivitäten und Termine der Ortsgruppe bitte per Email erfragen: flensburg@fuss-ev.de

 

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news-14695 Mon, 19 Feb 2024 17:20:39 +0100 Pressemitteilung: VCD Nord kritisiert Polizeieinsatz am Bahnhof Bergedorf /startseite/detail/pressemitteilung-vcd-nord-kritisiert-polizeieinsatz-am-bahnhof-bergedorf Das Hamburger Abendblatt berichtete von kollabierenden Fahrgästen, weil die Frischluftversorgung im Zug nicht gewährleistet werden konnte. Ferner wurden ausharrende Fahrgäste nicht mit Getränken versorgt. Laut der Tageszeitung wurden auch friedliche Fans, wie z.B. Väter mit ihren minderjährigen Söhnen, festgehalten. Unbeteiligte Fahrgäste ohne erkennbare Fanartikel wie HSV-Schals konnten in Bergedorf in einen Ersatzzug umsteigen. Aber auch dafür wurden die Durchgangsgleise gesperrt und andere Züge verspäteten sich laut Medienberichten.

"Es ist nicht hinnehmbar, dass unbeteiligte Reisende unter solchen Einsätzen leiden müssen und sich in Folge zahlreiche Züge verspäten. Gerade abends müssen Reisende ihre letzten Anschlüsse erreichen können, um noch nach Hause zu kommen", sagt Alexander Montana, Vorstandsmitglied vom VCD Nord. Der Fahrgastvertreter fragt sich, warum man die berechtigten Personenkontrollen nicht im fahrenden Zug z.B. ab Büchen bei verminderter Geschwindigkeit durchführen konnte. Mit entsprechender Personalstärke und zusätzlichen Abgangskontrollen am Bahnhof Schwarzenbek und Bergedorf wären zumindest weniger unbeteiligte Fahrgäste betroffen gewesen. Und abschließend meint Alexander Montana vom VCD weiter, "Würden Behörden auf die Idee kommen, wegen solcher Ermittlungen eine Autobahn sechs Stunden zu sperren, wäre der Aufschrei der Empörung enorm". Daher fordert der Fahrgastverband für künftige Einsätze die Verhältnismäßigkeit zu hinterfragen, kombinierte Kontrollen im Zug ergänzt durch Abgangskontrollen zu prüfen und für eine ausreichende Versorgung vor allem mit Getränken zu sorgen, um das Kollabieren von Fahrgästen zu vermeiden.

 

Für Rückfragen:

Vorstandsmitglied: Alexander Montana,
 E-Mail: geschaeftsstelle@vcd-nord.de

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news-14619 Thu, 08 Feb 2024 19:31:58 +0100 Schweigeminute mit anschließender Raddemo /startseite/detail/schweigeminute-mit-anschliessender-criticalmass Rede zum 11.2.24 – Natenom-Gedenkminute und Fahrradrundfahrt

Am 30. Januar starb der Fahrradaktivist Andreas Mandalka, genannt Natenom bei einem Verkehrsunfall nahe Pforzheim.

Über Jahre hinweg hatte er immer wieder auf Gefahren genau dieser Straße bei Behörden und bei der Polizei hingewiesen, auf der er dann von einem 77-jährigen Autofahrer von hinten gerammt wurde und schwer verletzt verstarb. Einen geschützten Radweg gab es in diesem Bereich nicht.

Weil es Natenoms Wunsch war und unser aller Wunsch ist, gedenken wir heute gemeinsam mit vielen anderen Menschen in Deutschland gleichzeitig seiner und mahnen damit sichere Radwege an.

So kann es nicht weiter gehen.

Stoppt des Sterben beim Radfahren - Stop killing cyclists!

Doch König Auto hat auch unsere Stadt fest im Griff. Statt sicherer Radwege haben wir jede Menge kostenlose Parkplätze und viel Platz und Verständnis für Raser. Die wenigsten Autofahrer überholen allerdings Radfahrer absichtlich mit zu geringen Abstand. Trotzdem macht das Angst.

Statt gefahrloser Schulwege hegen wir Kinder ein und statten sie mit Helmen und Warnwesten aus. Wir hoffen darauf, dass sie unbeschadet nach Hause oder zur Schule kommen. Statt Tempolimits und konsequentem Durchgreifen bei Verkehrsübertretungen bleibt falsches Handeln für viele Autofahrer meinst ohne Konsequenz. Obwohl sie damit häufig andere Verkehrsteilnehmerinnen gefährden oder zumindest deren Bewegungsradius einschränken, wie zum Beispiel beim Parken auf dem Gehweg. Häufig kennen sie noch nicht einmal bestimmte Verkehrsregeln, zum Beispiel ob eine Radweg benutzgungspflichtig ist.

Zu enge, entwidmete und gefährliche Radwege bleiben aber auch in Neumünster nicht ohne Folgen. In den letzten Jahren gab es mehrere Unfälle, bei denen Autofahrer Radfahrer tödliche verletzt haben. 3 dieser Unfallstellen besuchen wir nachher. Es besteht da die Möglichkeit Blumen ab zu legen, bevor wir gemeinsam weiter fahren. Ich bitte aber auch zu bedenken, dass viele Menschen im Straßenverkehr verletzt werden und danach noch lange Jahr ihres Lebens an den Unfallfolgen leiden.

Sichere Fahrradinfrastruktur ist keine Frage der Technik, sonder eine Frage des politische Willens. Schon allein beim Parken geschehen 1/5 aller Unfälle in der Stadt. Tempo 30 statt 50 km/h halbiert die Unfallhäufigkeit und die Schwere der Unfälle deutlich. Insbesondere rechts abbiegende Autos können für Radfahrerinnen dabei zur tödlichen Gefahr werden.

Die Zukunft im Verkehr ist nicht Hyperloop und Flugtaxi, sondern 0 Verkehrstote und mehr Raum für Menschen, statt nur für Autos in der Stadt - mehr Platz für den Umweltverbund, den Fahrrad- und den Fußverkehr, weniger Lärm und Schadstoffe in der Luft und eine weniger klamme Stadtkasse. Denn auch an den Emissionen erkranken und sterben viele Menschen Jahr für Jahr.

Mehr angenehme Begegnungsräume in der Stadt, mehr öffentliche, autofreier Räume für Menschen sind gleichzeitig probate Mittel gegen die Verödung der Innenstadt und gegen Kriminalität. Wir brauchen die Stadt als öffentliches Wohnzimmer und nicht als Abstellraum und Highway to hell!

Jetzt bitte ich euch um die Gedenkminute.

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news-14596 Tue, 06 Feb 2024 16:56:49 +0100 PM der JOG: Altonaer Politiker*innen verschwenden lieber 3,5 Millionen als jetzt Schulwege und Radverkehr sicherer zu machen /startseite/detail/pm-jog-reventlowstrasse-und-veloroute-1 Im August 2022 hatten alle demokratischen Fraktionen in der Bezirksversammlung Altona einstimmig beschlossen, dass sie den Umbau der Reventlowstraße und damit den Lückenschluss der Veloroute 1 begrüßen. Auch die Schlussverschickung wurde von allen billigend zur Kenntnis genommen. In der Sitzung am Montagabend wurde dann mit einem Antrag von SPD und FDP auf „Rückstellung der Baumaßnahmen zur Weiterführung der Veloroute 1 im Teilbereich Reventlowstraße“ plötzlich die vollkommene Kehrtwende vollzogen, lediglich die Grünen stimmten dagegen. Die Rückstellung der Maßnahme bedeutet Mehrkosten in Höhe von 3,5 Millionen Euro sowie eine ungewisse Verschiebung auf 2031, weiß der VCD aus Kreisen des Bezirksamtes. Die Reventlowstraße ist Unfallhäufungsstelle, ein Ausbau ist auch im Rahmen der Busbeschleunigung vorgesehen.

„Das ist unglaublich, hier knicken Parteien ein, revidieren bereits getroffene Entscheidungen, verschwenden leichtfertig Steuergelder und akzeptieren weiterhin unsichere Schulwege, nur weil sie Angst vor einer sehr  kleinen, lauten Gruppe haben“, kritisiert Vincent Meylan, Mitglied der Jungen Ortsgruppe Hamburg des VCD. Die JOG des VCD Nord fordert die Bezirksversammlung auf, der Empfehlung des Verkehrsausschusses nicht zu folgen und an den Umbauplänen und am Baubeginn in diesem Jahr festzuhalten. Auf Bürgerschaftsebene ist der Ausbau des Veloroutennetzes mit der SPD im Rahmen des Bündnisses für den Rad- und Fußverkehr festgeschrieben, der Bezirk Altona ist Bündnispartner. Deshalb richtet die Junge Ortsgruppe Hamburg den Appell insbesondere an die SPD-Fraktion. Und: „SPD und Grüne könnten in der Bezirksversammlung Altona gemeinsam die Mehrheit stellen“, erläutert Vincent Meylan, „Ansonsten muss man die SPD leider in die Reihen der Mobilitätswende-Verhinderer einsortieren.“

 

Quellen

Niederschrift über die Sitzung des Hauptausschusses der Bezirksversammlung Altona am 11.08.2022: https://sitzungsdienst-altona.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036/9KjEGYhadQRc00lhxxkNGCnGigyz0haTv8yRqBfB/DyrbZlNn/1386638.pdf

Drucksache 21-4738 der Bezirksversammlung Altona, „Rückstellung der Baumaßnahmen zur Weiterführung der Veloroute 1 im Teilbereich Reventlowstraße“, Antrag der Fraktionen von FDP und SPD: https://sitzungsdienst-altona.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1014892

Niederschrift über die Sitzung des Verkehrsausschusses der Bezirksversammlung Altona am 05.06.2023, Kenntnisnahme der „Schlussverschickung: Veloroute 1, A12 Reventlowstraße, Mitteilungsdrucksache des Amtes, Drucksache: 21-4066“,

https://sitzungsdienst-altona.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036/r25ckBZfFs6bC024C22y7h3CnmiiyMtjX8VIt7c2/aboTByXbM/1430901.pdf

 

Pressekontakt für Rückfragen:

Vincent Meylan, Mitglied der Jungen Ortsgruppe, vincent.meylan@vcd-nord.de

Telefon (Geschäftsstelle Hamburg): 040-28055120

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news-14577 Thu, 01 Feb 2024 19:51:33 +0100 Metronom-Aus: RE-Züge von Itzehoe bis Lüneburg und Kiel nach Bremen durchbinden! (PM) /startseite/detail/pm-metronom-aus-zuege-durchbinden Derzeit ist der Hamburger Hauptbahnhof für alle Fahrgäste des Regionalverkehrs Endstation.  Dieser Zustand führt teilweise zu langen Standzeiten der Züge und zu unnötigen Umstiegen für Reisende an ohnehin vollen Bahnsteigen und macht Bahnfahren damit für viele unattraktiv.

Der VCD hat sich intensiv mit dem Thema Regionalverkehr beschäftigt und bereits vor Jahren ein eigenes Verkehrskonzept für die Metropolregion Hamburg ausgearbeitet. „Die Durchbindung von Zügen führt nicht dazu, dass der Hauptbahnhof mehr Züge aufnehmen kann, aber diese können länger werden“, so Alexander Montana, Vorstandsmitglied beim VCD Nord. Dann können insgesamt mehr Fahrgäste befördert werden und diese könnten aus durchgebundenen Zügen z.B. auch in Harburg, am Dammtor oder in Pinneberg aus- und einsteigen. Auch der neue Fernbahnhof in Altona würde ab 2027 von diesem Angebot profitieren und mehr Reisende gewinnen.

Für am sinnvollsten hält der VCD eine Durchbindung von Zügen aus Itzehoe nach Lüneburg oder Uelzen. Das Fahrplankonzept des Verkehrsclubs sieht bis Lüneburg einen Halbstundentakt vor. Bardowick und Radbruch würden ebenfalls bedient werden.

Auch könnten Züge aus Kiel nach Bremen durchgebunden werden. Interessant wären laut des Verkehrsclubs ebenfalls eine neue Regionalbahnverbindung von Zeven nach Hamburg und der zweistündliche Halt von Fernverkehrszügen in Buchholz. 

Hamburg würde am meisten von Durchbindungen des Regionalverkehrs profitieren, da dann mehr Pendler aus dem Umland vom Auto auf die Bahn umstiegen. Eine Fahrt von Pinneberg nach Harburg würde dann nur noch rund 30 Minuten dauern statt heute 53 min mit der S 3.

Die Vergabe von Nahverkehrsleistungen ist Ländersache und hier ist ein koordiniertes Vorgehen der beteiligten Länder im Interesse der Fahrgäste zwingend erforderlich. Da die meisten Wege innerhalb der Region zurückgelegt werden, kann auch unter Klimaschutzaspekten hier der größte Einspareffekt erreicht werden. Der VCD wird sich nun erneut im Dialogforum Schiene Hamburg-Altona für das Thema Durchbindungen einsetzen und eine gutachterliche Prüfung seiner Überlegungen durchsetzen. Ergänzend fordert der VCD aus Hamburg den niedersächsischen Verkehrsminister Olaf Lies auf, den Punkt Durchbindungen explizit in die Ausschreibungen aufzunehmen und dafür passendes Zugmaterial zu beschaffen, das mit den neuen Zügen aus Schleswig-Holstein kompatibel ist.  

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news-14508 Sun, 28 Jan 2024 15:07:00 +0100 Neumünster zu Fuß westlich des Hauptbahnhof /startseite/detail/neumuenster-zu-fuss-westlich-des-hauptbahnhof Datum: Sonntag, 28.1.24

NEUE STARTZEIT: um 15.00 Uhr an der Fahrradsammelgarage am der ehemaligen Post am Hauptbahnhof

Dauer: ca. 1.5 Stunden

Der Rundgang ist eingeschränkt barrierefrei, dauert ca. 1,5 Stunden und führt uns auch auf Wege, die selten begangen werden. Der Startpunkt ist um 14.00 Uhr an der Fahrradsammelgarage beim ehemaligen Postparkplatz (siehe Foto). Alle die Lust und Zeit haben, unsere Umgebung bewusst wahr zu nehmen sind dazu eingeladen. Es handelt sich um die Wiederholung des Rundgangs vom letzten Oktober.

Bahnhof/ ehemalige Post: 106 Parkplätze für Autos beanspruchen den 10-fachen Raum der Fahrradsammelgarage, die für die gleiche Anzahl Fahrräder ausgelegt ist. Die Parkgebühren für Autos sind gering oder ganz kostenlos. Sicheres Fahrradparken ist mit Voranmeldung bei der Stadt und 30 Euro für sechs Monate oder 55 Euro für ein Jahr Vorrausbuchung möglichen.

In dem Wohnviertel um die Augustastr. ist die ursprüngliche Bebauung dicht und die Straßen eng. Die AnwohnerInnen sind einer Lärmbelästigung durch Lieferwagen ausgesetzt, die zu jeder Zeit am Straßenrand ankommen.

 

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news-14515 Thu, 18 Jan 2024 11:49:36 +0100 Umwelt- und Verkehrsverbände appellieren an Bundestagsabgeordnete: Jetzt nicht an sozialer Verkehrspolitik sparen! /startseite/detail/umwelt-und-verkehrsverbaende-appellieren-an-bundestagsabgeordnete Für das Jahr 2024 muss die Bundesregierung im Haushalt drastisch einsparen. Die Einsparungen bei den Landwirten werden medial breit kommuniziert und diskutiert. Weniger öffentlich ist bisher, dass laut einer Vorlage des Bundesfinanzministeriums massiv an Fördermitteln und Projekten für den Umweltverbund aus Bus, Bahn und Radverkehr gespart werden soll.

Das wollen Umwelt- und Verkehrsverbände nicht hinnehmen. Die Fahrradclub-Landesverbände des ADFC Hamburg und ADFC Schleswig-Holstein, der Fahrgastverband PRO BAHN, Landesverband Schleswig-Holstein/ Hamburg, und der ökologische Verkehrsclub VCD Nord appellieren an die Bundestagsabgeordneten aus Schleswig-Holstein und Hamburg, diesen Kürzungen nicht zuzustimmen.

Stephanie Meyer, Landesvorsitzende ADFC Schleswig-Holstein,
Samina Mir, Landesvorsitzende ADFC Hamburg,
Stefan Barkleit, Landesvorsitzender Fahrgastverband PRO BAHN, Landesverband Schleswig-Holstein Hamburg,
Jens Deye, Vorstandsmitglied VCD Nord,
fordern gemeinsam:

„Mit Befremden mussten wir vernehmen, dass die Bundesregierung plant, im Verkehrsbereich ausgerechnet an den sozialen und nachhaltigen Formen von Fahrrad bis Schiene zu sparen! Während jedoch an den Fördermitteln für den kommunalen Radverkehr massiv gekürzt wird und ein Sonderprogramm für zeitgemäße Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen gleich vollständig gestrichen werden soll, bleibt der Straßenbauetat für Autobahnen gänzlich unangetastet.

Nach den Plänen des Bundesfinanzministeriums sollen die dringend notwendigen Förderungen für die Instandsetzung und den Ausbau der Schieneninfrastruktur, entgegen vorheriger Beschlüsse und Zusagen an die Bundesländer, jedoch weiter radikal gekürzt werden. Dabei leiden Wirtschaftsstandorte wie Kiel inzwischen erheblich unter der schlechten Erreichbarkeit, die der Sanierungsstau ausgelöst hat. Im gleichen Zuge sollen aber die Subventionen für klimaschädliche und wirtschaftlich unbedeutende Regionalflughäfen weiter erhöht werden.

Mit diesen Kürzungen wirft die Bundesregierung nicht nur die Planungen der Kommunen und Bundesländer für den Ausbau von Rad- und Schieneninfrastruktur zurück und bringt sie vielerorts zum Stoppen. Es führt auch zu einem Vertrauensverlust – den wir uns in diesen Zeiten nicht erlauben können.

Deshalb appellieren wir eindringlich an alle Bundestagsabgeordneten: Setzen Sie sich in den anstehenden abschließenden Haushaltsberatungen für eine Rücknahme der angekündigten Kürzungen ein. Nutzen Sie Ihre Stimme darüber hinaus dafür, die bisherigen Förderungen zu sichern und wenn möglich, sogar auszubauen. Denn von einem gut ausgebauten Radwege- und Schienenangebot sowie sanierten Bahnhöfen profitieren alle Menschen, die in Schleswig-Holstein oder der Metropolregion Hamburg wohnen oder uns dort besuchen kommen!“

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