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JOG Hamburg

Radverkehr in Kiel: Bessere Querung zwischen Ost- und Westufer dringend notwendig

Erfreut nimmt die Kieler Ortsgruppe des ökologischen Verkehrsclub VCD zur Kenntnis, dass die Grüne Ratsfraktion die Radverkehrsverbindungen zwischen Ost- und Westufer überprüft (siehe PM der Ratsfraktion vom 7.8.23). Statt einem Fördetunnel priorisiert der VCD jedoch drängendere Projekte wie eine zweite Hörnquerung, eine weitere Schwentinequerung und den Ausbau des Fährverkehrs.

Erfreut nimmt die Kieler Ortsgruppe des ökologischen Verkehrsclub VCD zur Kenntnis, dass die Grüne Ratsfraktion die Radverkehrsverbindungen zwischen Ost- und Westufer überprüft (siehe PM der Ratsfraktion vom 7.8.2023). Statt einem Fördetunnel priorisiert der VCD jedoch drängendere Projekte wie eine zweite Hörnquerung, eine weitere Schwentinequerung und den Ausbau des Fährverkehrs.

“Bessere Verbindungen zwischen Ost- und Westufer sind wichtig für den Radverkehr – hier gibt es noch viel aufzuholen“, sagt Frederik Meißner Sprecher des Kieler VCD. Insbesondere im Bereich der Hörn werde es heute schon oft eng. Radfahrende und Zufußgehende haben auf der heutigen Hörnbrücke zu wenig Platz um konfliktfrei die Hörn zu überqueren. Besonders pikant: Die Verbindung über die Brücke ist Teil der Premiumradroute Veloroute 1, deren Ausbau aktuell in der Werfstraße vorangetrieben wird. „Im Rahmen des Ausbaus zur Premiumradroute muss eine zweite Hörnquerung für den Radverkehr kommen, auch damit es nicht zu mehr Konflikten für Zufußgehende kommt“, sagt Meißner.

Im Bereich der Schwentine sieht der VCD großes Potential durch eine neue Brücke, die Geomar und Fachhochschule für den Rad- und Fußverkehr miteinander verbinden soll.

Die Ost-West-Querung wurde durch die kostenlose auf der Schwentinelinie Fahrradmitnahme massiv gestärkt. „Auf der Schwentinelinie ist noch viel zu tun. Die Fahrten müssen dringend auch am Samstag in die Abendstunden ausgeweitet werden und auch am Sonntag muss die Fähre fahren, um eine verlässliche Verbindung für Radfahrende zu bieten“, so Meißner.

Für den VCD ist klar: Eine Machbarkeitsuntersuchung muss auch offene Fragen für die anderen Querungsprojekte klären.

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