Nord,
Mobilität auf dem Land
Neue Fähre fällt immer wieder aus. Verkehrsclub fordert eine schnelle Entscheidung über den vorübergehenden Einsatz der „Missunde II“.
Die anhaltenden Ausfälle der neuen Schlei-Fähre in Missunde beeinträchtigen die Mobilität in der Region massiv. Für alle, die auf diese wichtige Verbindung angewiesen sind, ist die derzeitige Situation zu einer unhaltbaren Belastung geworden. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD Nord) fordert die Landesregierung daher auf, umgehend für eine verlässliche Ersatzverbindung zu sorgen.
„Die Querung der Schlei darf für die Fahrgäste nicht zum Lotteriespiel werden – ganz besonders nicht, solange die Brücke in Lindaunis baubedingt als Alternative ausfällt“, betont Alexander Montana, Vorstandsmitglied des VCD Nord.
Als kurzfristige Rückfalloption kommt der vorübergehende Einsatz der alten Fähre „Missunde II“ in Betracht. Da diese noch bis 2028 über ein gültiges Fährzeugnis verfügt, sollte das Land unverzüglich prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen sie vorübergehend eingesetzt werden kann. Gleichzeitig ist das Land angehalten, geeignete Maßnahmen zu entwickeln, um die Verlässlichkeit der „Missunde III“ im Dauerbetrieb zu sicherzustellen, ohne dass Testphasen den täglichen Fährverkehr beeinträchtigen.
Der VCD Nord unterstreicht dabei seine grundsätzliche Unterstützung für die emissionsfreie E-Fähre. Die Verkehrswende darf jedoch bei technischen Anlaufschwierigkeiten nicht zulasten verlässlicher Mobilität gehen. Es braucht zwingend eine funktionierende Rückfalloption, um die Planungssicherheit vor Ort zügig wiederherzustellen.
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